[10 Fragen an…] Amanda Frost

Das Buch „Gib mir meinen Stern zurück“ von Amanda Frost (-> Rezension) habe ich verschlungen. Es hat so was erfrischendes. Etwas wo man nicht nachdenken muss und einfach drauf los lesen kann. Ein Frauenroman der einen Touch von Fantasy enthält und bei dem auch die Erotik nicht zu kurz kommt. Für mich eine perfekte Abwechslung zu den Thrillern und Dystopien die ich sonst lese.
Netterweise hat sich Amanda meinen 10 Fragen an sie gewidmet.

Wer ist Amanda Frost? Beschreib Dich ein wenig selbst 😉
Gute Frage! Bis vor Kurzem war ich noch weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte in der Schweiz. Nun wohne ich in München und schreibe Liebesromane. Und ich muss euch sagen, mein momentanes Leben ist klasse.
Was gibt es sonst noch über mich zu sagen? Ich bin ein weltoffener Mensch, der das Leben genießt und sich gerne mal über spießige Verhaltensmuster und Konventionen hinwegsetzt. Viele Hobbys habe ich ehrlich gesagt nicht. Ich lese für mein Leben gerne. Und ich liebe gutes Essen, wobei ich zugegebenermaßen eine Niete im Kochen bin. Doch glücklicherweise gibt es im Großraum München Unmengen toller Restaurants.
Des Weiteren treffe ich mich gerne mit Freunden und liebe das Reisen. Ach ja, eine kleine Schwäche von mir und meinem Mann: Wir zocken für unser Leben gerne. Warum es uns häufig nach Las Vegas verschlägt. Dummerweise blieb der Jackpot bisher jedoch aus.

Was liest Du selber für Bücher?
Kaum ein Buch ist vor mir sicher. Sei es Psychothriller, Krimi, Liebesroman, Fantasy. Nur um Biografien mache ich im Normalfall einen großen Bogen. Zu viele Details aus dem Leben fremder Menschen interessieren mich einfach nicht. Da studiere ich doch lieber die Personen in meiner Umgebung.

Welches ist Dein Lieblingsbuch?
Gibt es nicht. Ich liebe Stephen King und Ken Follett genauso wie Lara Adrian, Nora Roberts oder Susan Elizabeth Phillips. Und in letzter Zeit habe ich auch herausgefunden, dass es ganz tolle deutsche Schriftsteller gibt. Daher fällt es mir schwer, mich auf ein einziges Buch festzulegen.

Was machst Du wenn Du nicht schreibst?
Dann mache ich die schöne Stadt München unsicher, die Biergärten, Restaurants und die tollen Läden der Innenstadt. Oft unternehme ich auch mit meinem Mann Ausflüge ins Münchner Umland. Oder wir besuchen Freunde, die dummerweise über die ganze Welt verteilt sind, was Kontakte manchmal nicht gerade einfach macht.

Wie kamst Du zum Schreiben?
Schon als Kind war bei mir eine starke Affinität zu Büchern vorhanden. Später habe ich ein paar Jahre im Marketing eines Industrieunternehmens für eine interne Zeitung Reportagen verfasst. Und als ich mir bei einem Motorradunfall vor ein paar Jahren das Handgelenk gebrochen habe, war Schreiben eine gute Übung, um die Finger wieder beweglich zu bekommen. Außerdem war mir zu dieser Zeit fürchterlich langweilig, und so ist das erste Buch entstanden …

Wo holst Du Deine Ideen her?
Meistens diskutiere ich darüber mit meinem Mann und Freunden. So eine Art Brainstorming, bis jemand die ultimative Idee hat.

Wie kamst Du im speziellen auf die Idee zu Gib mir meinen Stern zurück?
Ich war auf der Suche nach einem ausgefallenen Plot, bis ein Bekannter auf die Idee eines fremden Planeten mit Frauennotstand kam. Doch die Vorstellung, die komplette Handlung ins Weltall zu verlagern, gefiel mir nicht. Daher ließ ich die Außerirdischen auf der Erde Einzug halten. Und um es nicht zu Science-Fiction-lastig werden zu lassen, habe ich nicht bahnbrechende Technologien erfunden, sondern die Flora und Fauna eines fremden Planeten. Und es hat mir einen Heidenspaß bereitet, ein paar Tiere zu kreieren, die es so bisher nicht gab. Es gibt übrigens weitere süße Vierbeiner in Teil 2.
Obendrein lag es von Anfang an in meiner Absicht, ein Buch für Frauen zu schreiben, die noch träumen können. Ich wollte etwas zu Papier bringen, was jede von uns erleben möchte. Ein bisschen Glück und Liebe in einer oftmals doch eher trostlosen Welt. Das Leben der meisten Frauen ist heutzutage schwer genug. Wenn jemand mein Buch nach 380 Seiten aus der Hand legt und es ihm danach ein wenig besser geht, habe ich mein Ziel erreicht.

War von Anfang an ein Mehrteiler geplant oder ergab sich das beim Schreiben?
Geplant war ein Zweiteiler. Doch da die Resonanz auf das Buch durchweg positiv ist, tendiere ich momentan zu einem Dreiteiler.

Wie kamst Du auf die Idee „Außerirdische“ als Figuren zu wählen?
Wie schon erwähnt, es sollte etwas Ausgefallenes sein. Vampire, Dämonen, Gestaltenwandler und Werwölfe gibt es zur Genüge. Daher die Außerirdischen. Was natürlich auch ein gewisses Risiko barg, da mir die großen Verlage prognostizierten Frauen und Außerirdische funktioniert nicht. Aber aller Unkenrufe zum Trotz, bisher scheinen die Mädels meine Aliens zu lieben.

Was ist Dein nächstes Projekt?
Momentan beende ich Teil 2 der Siria-Reihe und habe bereits Teil 3 in Angriff genommen. Obendrein liegen in meiner Schublade zwei weitere angefangene Manuskripte. Nun muss ich mich nur noch entscheiden, was ich nach der Siria-Triologie zuerst angehen werde. Einen eher normalen Liebesroman oder eine weitere Geschichte mit einem Hauch Fantasy.

Vielen Dank, Amanda, das Du Dir die Zeit genommen hast

Ein Gedanke zu „[10 Fragen an…] Amanda Frost

  1. Liebe Amanda,
    das Interview gefällt mir sehr. Ich möchte dein Buch/deine Bücher auch irgendwann lesen und werde das auch tun. Es gibt so viele tolle Schriftsteller, auch in Deutschland, wie du selber sagst. Nur….die Zeit, die Zeit rennt und rennt.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Glück dieser Welt für deine Bücher. LG aus der Türkei, Molly

    P.S. Irgendwann würde ich dich gerne kennenlernen. Vielleicht ergibt es sich ja einmal.

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