[Rezension] Michael Tsokos – Zerschunden

"buchhandel.de/Michael Tsokos & Andreas Gößling
Zerschunden
ISBN 978-3-426-51789-5
Klappenbroschur
14,99 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Fred Abel ist Rechtsmediziner beim Bundeskriminalamt. Ein alter Freund von ihm wird des Mordes bezichtigt. Er soll der Serienkiller sein, der immer in der Nähe von Flughäfen ältere Frauen umbringt. Dieser bestreitet die Taten und Abel glaubt ihm. Nun heißt es nur den wahren Täter finden, der Europaweit agiert und das schneller als die Tochter seines Freundes an Leukämie stirbt, damit dieser bei ihr sein kann.

Meine Meinung:
Michael Tsokos ist mir ein Begriff durch seine Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek bei Abgeschnitten. Die Interviews die es damals mit ihm und Fitzek zu sehen und lesen waren fand ich sehr interessant, vor allem das die Wahrheit viel grausamer ist als ein Thriller zeigen kann. Umso neugieriger war ich dann nun auf seinen True-Crime-Thriller. Ein Buch das sogleich auf meiner Wunschliste und recht bald auch auf meiner Leseliste landete.

Der Einstieg fiel mir leicht. Der Fall war von Beginn an interessant und fesselte mich von der ersten Seite an. Michael Tsokos hat hier einen Thriller geschrieben der flüssig und vor allem auch verständlich geschrieben ist. Das ist gewiss nicht so leicht, wenn man überlegt das wahre Begebenheiten mit einfließen und man gewiss oft in Fachsprache verfällt.

Die Figur Fred Abel war mir gleich sympathisch. Das machte das Lesen natürlich leichter. Ein Rechtsmediziner mit Liebe zum Job und viel Gefühl. Vor allem Mitgefühl. Er startet Ermittlungen zum dem Nachläufer Fall um seinen alten Freund aus dem Gefängnis zu holen. Dabei reist er viel hin und her und übergeht auch Vorschriften. Das kommt nur glaubwürdig rüber, weil er eben Rechtsmediziner und kein richtiger Ermittler ist, der sich an die meisten Vorschriften halten muss.
Andere Figuren gibt es einige. Angefangen beim Freund von Abel, mögliche Täter, Verwandte und so weiter. Doch es bleibt überwiegend überschaubar. Nur in ein zwei Situationen musste ich überlegen wer derjenige nun genau ist und welche Funktion er in der Geschichte hat, aber das kann auch an meiner Müdigkeit gelegen haben.

Zerschunden ist der Beginn einer Trilogie. Ich wusste zwar schon das es bald einen weiter Teil geben wird, aber das es eine Trilogie wird war mir unbekannt. So endet dieser Band auch mit einem Cliffhanger. Der Fall ist abgeschlossen, doch man ahnt schon wie es weiter geht, auch weil Tsokos in seinem Nachwort einen Einblick auf Band zwei gibt. Das Nachwort finde ich mit am Wichtigsten in diesem Buch. Man erfährt nicht nur mehr über den zweiten Band sondern auch was an der Geschichte r auf wahre Begebenheiten beruhen. Für mich eine gute Auflösung der Geschichte und ein passender Abschluss.

5buecher

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