[Rezension] Elizabeth Craft & Shea Olsen – Flower



Elizabeth Craft & Shea Olsen
Flower
ISBN 978-3-570-16418-1
Klappenbroschur
12,99 €
Übersetzerin: Katja Hald
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Charlotte hat sich mit 12 Jahren eines fest vorgenommen. Sie möchte zuerst ihr Leben leben, ihre Schule beenden, aufs College gehen und Ärztin werden bevor sie überhaupt nur an Jungs denkt. Dates gibt es keine, Partys lassen sie kalt und der einzige Freund an ihrer Seite ist zwar männlich aber schwul. Eisern hält sie an ihren Prinzipien fest. Bis Tate in dem Blumenladen steht in dem sie arbeitet und er auch immer wieder kommt…

Meine Meinung:
Flower ist ein dünnes unscheinbares Buch mit einem wunderschön schlichtem Cover. Schon alleine deswegen wollte ich es lesen.

Die Geschichte ist eigentlich recht schnell erzählt. Mädchen ist unnahbar, aber Junge mag sie haben. Der Rest ist eben Geschichte. Doch irgendwie ist es auch zu einfach beschrieben. Viele Mädchen früher wollten Prinzessin werden (ich irgendwie nie)später dann träumen viele von einem Superstar an ihrer Seite. Diese Geschichte erzählt wie es sein kann und facht das Träumen an.

Das Autoren Duo schreibt leicht und flüssig. Manch einem könnte das hin und her dieser Geschichte zu viel sein, doch ich fand es irgendwie realistischer als wenn es dieses nicht gegeben hätte. Das einzige was mich störte war das Charlotte manches Mal einfach zu schnell nachgegeben hat. Hier und da ein wenig Kämpfen um das Mädchen der Träume wäre schön gewesen.

Es gibt nicht viele Figuren in diesem Buch
Charlotte die auf Grund schlechter Vorbilder für sich einen anderen Weg sieht. Sie möchte sich voll und ganz auf ihren Berufswunsch konzentrieren und meidet Jungs und Partys wie der Teufel das Weihwasser. Ihre Grandma, ihre Mum und auch ihre große Schwester haben ihr gezeigt wie falsch das mit der Liebe laufen kann. Ich finde ihren Ehrgeiz schon gut, aber recht schnell ist klar dass man der Liebe nicht davonlaufen kann.
Erst recht nicht wenn sie in Form von Tate auftaucht, der Superstar, den alle kennen außer Charlotte. Der genau das toll findet, nämlich das Charlotte in ihn einen normalen Jungen sieht und ihn eiskalt abblitzen lässt. Das facht seinen Ehrgeiz an sie davon zu überzeugen zu einem Date mit ihm zu gehen. Doch auch das Berühmt sein hat seine Schattenseiten, das hat Tate schon zu Genüge fest stellen müssen.
Carlos ist der beste Freund von Charlotte und schwul, nicht dass das viel zur Sache tut, doch es erklärt warum ausgerechnet er ihr bester Freund ist. Von ihm geht für ihre zukunft keine Gefahr aus. Außer die das er sie immer wieder versucht zu ein bisschen mehr Spaß zu überreden. Gut finde ich hier das Carlos nicht übertrieben schwul dargestellt wird. Er ist eben der beste Freund. Punkt.

Am Ende bin ich nicht vom Ausgang überrascht wobei ich mir hätte auch ein anderes Ende hätte vorstellen können und es einige Wendungen gibt mit denen man gar nicht rechnen kann. Im Buch gibt es vor der Geschichte ein Kapitel mit der Überschrift „Vorher“ das ist das Versprechen das Charlotte sich selber mit 12 Jahren gibt, aber auch ein Nachher, was eigentlich schon ahnen lässt wie das Ende aussehen könnte, jedoch könnte es auch einfach ein Teil aus der Mitte der Geschichte sein. Zu Beginn weiß man das ja noch nicht. Sehr ungewöhnlich, doch mit hat es den Lesespaß nicht genommen

4buecher

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