[Blogtour] Singe, fliege, Vöglein stirb von Janet Clark

janet-clark-750Heute macht die Tour bei mir Halt und ich möchte Euch ein wenig sensibilisieren zum Thema „Shitstorm“

Leider hat das Internet nicht nur gute Seiten, wie man im Buch von Janet Clark gut lesen kann, denn eine unbedachte Äußerung und schon kommt ein rauer Gegenwind. Da muss man nur anderer Meinung sein oder etwas tun was die Allgemeinheit nicht gut heißt und schon wird man bedroht. Wenn man Glück hat nur virtuell, wobei das schon schlimm genug ist und an die Psyche gehen kann. Mitunter zieht sich so ein Shitstorm aber ins reale Leben und man ist dort nicht mehr sicher.

Das geht von Beschimpfungen bis zu Anschlägen. Die Leute die so einen Shitstorm auslösen sind nicht unbedingt Schuld an dem was folgt, aber jeder sollte bei sich anfangen und darüber nachdenken welche Äußerungen er los lässt. Es ist auch egal ob man die Wahrheit sagt oder ein Gerücht in die Welt setzt. Irgendjemand kann der Leidtragende sein

Im Buch hat Ina durch die Verteidigung ihres Freundes dafür gesorgt das alles nur noch schlimmer wurde. Es ist das beste Beispiel dafür wie Gutes sich zum Bösen wendet.

Es gibt den Shitstorm aber in vielen Bereichen. Egal ob es Firmen trifft die durch ihre Entscheidungen in einen Shitsorm gelangen oder als letztes berühmtes Beispiel Mola Adebisi, der deutlich im Dschungelcamp seine Grenze gezeigt hat, aber hinterher das ein wenig anders ausgelegt hat. Einher geht bei Prominenten und Firmen immer ein Imageverlust. Bei Privatleuten geht es denke ich tiefer.

Ich selber war einen Shitstorm Gott sei Dank noch nie ausgeliefert, aber beobachten konnte ich das auch in der Bloggerszene. Da gibt es Leute die Texte klauen und sich dann nirgends mehr sehen lassen können. Oder man ist als einer der wenigen anderer Meinung und schon ist man der Buhmann.

Was kann man selbst dagegen tun?

Denkt immer darüber nach was ihr schreibt und wie es ankommen könnte. Gerade bei Facebook und Co und generell bei allen Plattformen wo man die Leute nicht real kennt, kann geschriebenes anders rüber kommen als es der Verfasser meint. Als Verfasser sollte man seine Worte mit bedacht auswählen und neutral und nicht angreifend sein.
Als Leser sollte man selbst wenn einem der Text des Schreibers nicht passt überlegen wie man Kritik äußert ob es überhaupt nötig ist oder ob es für die Situation besser ist die Finger still zu halten. Hätte das Ina hier in der Geschichte getan, wäre es vielleicht nicht so schlimm geworden.

Es ist also schon nicht so schwer einen Shitstorm zu vermeiden. Sollte man etwas in der Richtung mitbekommen muss man nicht als der wievielte Schreiberling auch noch drauf hauen.

Vergesst nicht das die Menschen hinter den Namen real sind und Gefühle haben.

Habt ihr schon einen Shitstorm abbekommen oder miterlebt? Wie habt ihr reagiert? Ich würde mich über Eure Kommentare freuen.

Die nächste Station gibt es morgen bei Lesenliebenträumen

Aber bevor ihr geht, nehmt Euch das Wort mit was eigentlich nicht zu übersehen ist und am Ende der Blogtour nutzt ihr das Gewinnspielformular um eins der drei Bücher von Janet Clark zu gewinnen.

Die Bedingungen:
Das Gewinnspiel läuft bis zum 22. März um 23:59 Uhr. Die Auslosung erfolgt am 23., die Gewinnerbekanntgabe auf allen Tourblogs am 24. März.
Mitmachen dürfen alle ab 18 Jahren oder mit der Einverständniserklärung ihrer Eltern.
Teilnehmer außerhalb Deutschlands erklären durch ihre Teilnahme automatisch, dass sie einen Teil der Portokosten selbst tragen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Gewinne werden nicht ausgezahlt.

2 Gedanken zu „[Blogtour] Singe, fliege, Vöglein stirb von Janet Clark

  1. Hallo und guten Tag,

    so nun bin ich auch mal wieder bei Dir gelandet durch diese Blogtour.

    Stitstorm ist einer der ganz fiesen Auswüchse des Internets meiner Meinung nach. Traurig wie schnell man plötzlich der Blöde/die Blöde ist. Einer der Gründe wieso ich mich von Facebook fernhalte.

    LG..Karin..

  2. Hallo Natalie,

    du gehörst also auch dieses Mal zu den Leipziger-Buchmesse-Daheimbleibern ? 🙁
    Hach, irgendwie schade, denn eigentlich mag ich die Messe in Leipzig lieber, als die in Frankfurt. Aber na ja, man kann nicht alles haben. Dafür kann ich mich auf einen wunderbaren Urlaub freuen 🙂 Dort gibt es auch keine Shitstormwellen, sondern meistens sanfte, Streichelwellen. 🙂
    Obwohl, selbst im „Paradies“ kann es einen tsunamimäßig überrollen. Man ist also nie gefeit vor schlimmen Dingen, sollte immer auf der Hut sein und wenn es einen doch mal erwischt, muss man eine Lösung finden, alles irgendwie wieder ins Lot zu bringen.
    Ich sammle ja total gerne neue Erfahrungen, aber auf einige, wie zum Beispiel Shitstormattacken, kann ich ganz gut verzichten.
    Liebe Grüße
    MacBaylie

    P.S. Ich mag die Farben deines Blogs sehr gerne, aber die Schrift ist für meine gequälten Augen zu blass. Ziemlich anstrengend zu lesen. Mag sein, dass es lediglich mir so geht – wollte es nur kurz anmerken.

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