[Buchverfilmung] Sebastian Fitzek – Das Kind

Auf kaum einen Film habe ich mich so sehr gefreut wie auf „Das Kind“, die Verfilmung des Bestseller von Sebastian Fitzek. Das Buch hatte ich bereits vor längerem gelesen und war nun ganz gespannt wie die Story umgesetzt wurde.

Ich hatte das Glück zwei Gutscheine zu gewinnen und bin dann Sonntag mit meinem Mann nach Marburg ins Capitol. Denn auch da hatte ich wirklich Glück, denn nicht jedes Kino zeigt diesen Film schon ab Filmstart und normalerweise wohnen wir hier so weit ab von jeglicher zivilisation *lach* das wir dann doch eher noch länger warten dürfen.
Sonntag also war es soweit und ich wusste ja schon das Schauspieler wie Ben Becker und auch Dieter Hallervorden mitspielen und war auf deren Rollen sehr gespannt. Das Buch war bei mir schon etwas in die Ferne gerückt. So dass ich nicht mehr alles wusste was in dem Buch vorkam. Der Vorteil ich konnte vollkommen unbefangen in diesen Film gehen und musste mich nicht ärgern weil eine Szene vielleicht anders war als ich sie gelesen hatte. Allerdings kann ich demnach auch nicht beurteilen was alles an Szenen rausgeflogen ist, sollte überhaupt etwas rausgeflogen sein. Es war ein sehr spannender und unterhaltsamer Film. Ben Becker gefiel mir sehr gut und obwohl ich diesen Schauspieler sonst eigentlich nicht so sympathisch finde konnte er mich hier für sich gewinnen. Dieter Hallervorden war für die Rolle die perfekte Besetzung, das hatte ich vorher nicht erwartet kenne ich ihn doch meistens nur als Komiker und nie in so ernsten Rollen. Er spielte sie perfekt und man nahm ihm den Pädophilen komplett ab.  Christian Traeumer spielte Simon echt gut auch wenn ich mich immer noch frage warum wir einen amerikanischen Jungen als Besetzung brauchten. Gibt es in Deutschland keine gute 10jährige Schauspieler? Das soll aber mein urteil nicht mildern. Es wird seine Gründe geben.
Toll fand ich auch das auch der Epilog noch zum tragen kam und nicht weg gestrichen wurde (soweit ich mich ans Buch erinnern kann) und damit kam das Ende schneller als erwartet.
Ich würde Das Kind jedem empfehlen der das Buch gelesen hat, aber vielleicht macht ihr es wie ich und lest das Buch lange bevor ihr den Film schaut.

Eins gab es noch. Nach dem Ende kam der Abspann und ich habe noch nie so lange im Kino gesessen nachdem der Film zu Ende war und das schönste war, das wir nicht als einzige sitzen blieben: Es gab noch zwei Gruppen die schauten ob sie ihren Namen finden können. Glücklicherweise ist mein Nachname doch recht weit vorne im Alphabet angesiedelt, so dass ich nicht all zu lange warten musste.

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