[Buchvorstellung] Pressekonferenz zu Deathbook

Auf der Buchmesse gab es einen Termin am Mittwoch den ich gerne wahrnehmen wollte. Die Vorstellung von Deathbook von Andreas Winkelmann, dass diese Vorstellung dann eine Pressekonferenz war war mir nicht klar. Hätte ich mir mal ein paar Fragen überlegt. Ich muss aber auch sagen das die Redner das Deathbook schon sehr gut vorgestellt haben und kaum eine Frage übrig blieb.

Vom Deathbook gibt es mittlerweile 4 Folgen. Jede Woche erscheint ein neues zum Preis von 1,49 €. Die 10. und gleichzeitig letzte Folge wird am 26.11.2013 erscheinen. Anfang Dezember wird es dann die Printausgabe geben in der interaktive Szenen wie Filme, Chats etc. ausgeschrieben sein werden.

Das Deathbook ist mal etwas vollkommen neues. Ein sogenanntes EBook+. Rowohlt hat damit ein einzigartiges Thrillerprojekt geschaffen an dem ein Team von 20 Personen beteiligt waren.  Und der Erfolg gibt Ihnen recht. Die 3. Folge stieg direkt auf Platz 2 der ITunes Charts.

Welche Idee steckt dahinter? Andreas Winkelmann erzählte von der Entstehung der Geschichte. Der Verlag fragte nach einer digitalen Veröffentlichung und ob er Lust darauf hätte mitzuwirken. Andreas Winkelmann dachte sich ganz oder gar nicht. Es sollte um die Bedrohung aus dem Internet gehen und der Hintergrund war eine etwas skurrile Idee aus Dänemark. Dort gibt es Grabsteine die QR Codes drauf gedruckt haben so dass man wenn man diesen einliest etwas über den Verstorbenen erfährt. Das war der Grundstein vom Deathbook. Andreas Winkelmann hat sich dann mit Gregor Middendorf zurück gezogen in einem Hotel an der Tschechischen Grenze mit Shining Atmosphäre. Der richtige Ort für eine gruselige Geschichte. Entstanden ist ein Thriller in dem Andreas Winkelmann die Hauptrolle spielt und er auch eins seiner Familienmitglieder (seine Lieblingsnichte Kati) sterben ließ.
Er würde jederzeit wieder so ein Projekt starten. Ein Projekt das viel Vorbereitung bedurfte.

Denn es sollte interaktiv sein und auch für lange Zeit bleiben. Nur steigt ja jeder zu einer anderen Zeit ein, aber laut Verlag soll auch der Spätleser in den vollkommenen Genuss des Deathbook kommen.
Es gibt viele Plattformen auf denen das Deathbook aktiv ist. Da ist die Facebookseite von Andreas Winkelmann der zur Zeit sozusagen „In-Game“ ist und dort passend zu den gerade veröffentlichen Abschnitten etwas postet. Das begann mit dem Posting das ein naher Angehöriger gestorben ist und hatte zur Folge das er viele Beileidsbekundungen bekam und sogar seine Eltern, die im Ausland sind, benachrichtigt wurden.
Außerdem gab es ein Bloggercasting bei dem ein Blogger für die Geschichte gesucht wurde. Dieser veröffentlicht unter Posten und Sterben.

Seit dieser Woche gibt es eine App die man bei Amazon bekommen kann (-> Link) Das Buch ist aber auf Grund der Filmszenen erst ab 16 freigegeben. Diese Freigabe musste bei der FSK beantragt werden.

Ich habe Eure Neugier geweckt? Dann schaut doch mal vorbei beim Deathbook. Die erste Folge ist kostenlos, aber überlegt gut ob ihr Euch dann auch auf der Seite anmeldet. Sagt nicht ich hätte Euch nicht gewarnt

Link zum Deathbook

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