[Rezension] Lilly Crow – Forever 21 – Zwischen uns die Zeit

 Lilly Crow
Forever 21 – Zwischen uns die Zeit
Band 1
ISBN 978-3-8466-0044-3
Gebundene Ausgabe
15,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Bastei Lübbe
Leseprobe

Inhalt:
Wieder ist Ava in einem fremden Körper gelandet. Sie weiß das sie durch die Zeit springen muss, weil sie in der Vergangenheit etwas schlimmes getan hat, doch sie weiß nicht ob sie jemals wieder sie selbst sein darf. Doch sie weiß das sie jedes Mal zwei Liebende zusammen bringen muss. Wenn sie sich zu lange Zeit lässt hat sie unsägliche Schmerzen, dann trifft sie auf Kyran und ihre Schmerzen werden erträglich, doch sie haben keine Zukunft, oder gibt es vielleicht doch eine Möglichkeit?

Meine Meinung:
Forever 21 machte mich durch das Cover auf sich aufmerksam. Die Geschichte einer Zeitreise klang zudem interessant so das ich es anfragte.

Der Einstieg fiel mir leicht dank eines flüssigen Schreibstils. Schade finde ich allerdings das man direkt so ins Geschehen geworfen wird. Da hätte ich mir ein wenig mehr Vorgeschichte gewünscht. Hier erfährt man nach und nach, wirklich Krümelchenweise, warum Ava zu diesen Zeitreisen gezwungen wird, doch die endgültige Auflösung gibt es nie. Für mich hier auch ein klares Manko. Ich habe kein Problem mit offenen Enden, aber es wäre doch schön wenn man wenigstens das Gefühl hat in der Geschichte ein wenig weiter gekommen zu sein.

Doch die Story ist spannend. Ava springt in verschiedene Zeiten und muss sich dort erst einmal zurecht finden. Ich empfand die Zeit die sie an einem Ort verweilt recht kurz, aber es war genug zu lesen das man ein Gefühl dafür bekommt warum sich Ava auch verändert.

Ava war wohl in ihrer Vergangenheit nicht sehr nett und sympathisch und irgend etwas muss vorgefallen sein dass das Schicksal eingreift und sie zu diesen Sprüngen zwingt. Ich mochte sie aber recht schnell, vermutlich auch weil sie sich zu einer sympathischen Person entwickelt.
Kyran lernt man später in der Geschichte kennen. Er hat etwas an sich das Ava hilft und sie ganz besonders sieht. Warum das so ist wird nicht erwähnt. Ich hoffe da einfach auf die Nachfolger.

Im Kern geht es um das Schicksal. Gibt es Zufälle oder ist alles vorbestimmt und wie kann es funktionieren das alles so läuft wie es das Schicksal vorsieht. Ein interessantes Thema vor allem in Verbindung mit den Zeitreisen.
Das offene Ende stört ein wenig macht aber natürlich neugierig auf mehr.

4buecher

[Rezension] Cody McFadyen – Das Böse in uns

Cody McFadyen
Das Böse in uns
ISBN 978-3-404-16421-9
Taschenbuch
9,99 €
Inhalt:
Es mag Zufall sein, dass gerade du dieses Buch in den Händen hältst.
Vielleicht aber auch nicht.
Ich habe dich schon lange im Visier und beobachte dich, während du diese Zeilen liest.
Ich kenne dein kleines Geheimnis. es lastet wie ein dunkler Schatten auf deiner Seele.
Keine Angst.
Ich werde dich davon erlösen!
Meine Meinung:
Es ist Smoky Baretts 3. Fall den Cody McFadyen zu Papier bringt. Smoky muss nach Virginia dort wurde die Tochter eines Politikers im Flugzeug unbemerkt ermordet, sie trägt in sich versteckt ein Kreuz mit einer 142 drauf. Aber nicht nur das Smoky und ihr Team müssen sehr vorsichtig sein mit dem was sie tun und in die Öffentlichkeit gelangt, da der Vater des Opfers sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen will. Schon gleich zu Beginn gibt es einige Überraschungen….
Damit sie überraschend bleiben, verrate ich nicht mehr. Der Text auf der Rückseite sagt kaum was über den Inhalt aus, aber war so ansprechend das ich das Buch haben musste. Erst zu Hause stellte ich fest das es der 3. Band von einer Serie ist und nachdem ich „Die Blutlinie“ und „Der Todeskünstler“ nun gelesen habe, kam endlich „Das Böse in uns“ dran. Es ist wieder ein Psycho Thriller der Extra Klasse, auch wenn er mich nicht ganz so fesselte wie die ersten Beiden. Die Spannung beginnt auf den ersten Seiten und hält sich bis zum Schluss. Wieder wurde aus der Sicht von Agentin Smoky Barett geschrieben. Ihr Leben ist Hauptbestandteil, auch ihr Privatleben fliesst wieder mit in den Fall rein. Die Story liest sich leicht und flüssig und aufhören mag man auch hier wiedermal nicht. Aber jedes gute Buch ist mal zu Ende und nun wartet im Regal schon der 4. Band
 

[Rezension] Cody McFadyen – Der Todeskünstler

Cody McFadyen
Der Todeskünstler
ISBN 978-3-404-16273-4
Taschenbuch
9,99 €
Inhalt:
Das Grauen ist hier.
Smoky Barrett riecht den Tod, als sie die Türe öffnet. Der Boden und die Wände sind mit Blut getränkt. Auf dem Bett liegen zwei tote Körper –
geschändet, entstellt, ausgeweidet.
Neben ihnen kauert ein Mädchen.
Der Todeskünstler hat sie besucht. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Er will sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen.
Er wird wieder zu ihre kommen …

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band aus der Serie und ich hätte nicht gedacht das sich der erste Band (die Blutlinie) noch steigern lässt, so viele Grausamkeiten die einen erschaudern lassen. Der Kölner Stadtanzeiger schreibt: McFadyen schreibt die Bücher die man von Stephen King heute gerne lesen würde…Ich habe gerne Stephen King gelesen aber McFadyen übertrifft die Spannung von ES oder Freidhof der Kuscheltiere. Er hält sie über 546 Seiten, keine Seite überfliegt man. Jede Einzelheit wird aufgesogen und zum Schluss kommt ein Ende das man nicht erwartet hat. Agentin Barrett ist scharfsinnig wie im ersten Band, auf ihre Schlüsse wäre ich so manches mal nicht gekommen sind aber logisch auch alle anderen aus dem ersten band finden sich wieder und spielen größere und auch kleinere Rollen. Ein Thriller der sehr zu empfehlen ist für diejenigen für die es nicht schaurig grausam genug sein kann.
Nur eine einzige Frage bleibt. Wie kommt ein Autor auf solche Ideen?!?
 

[Rezension] Cody McFadyen – Die Blutlinie

Cody McFadyen
Die Blutlinie
ISBN 978-3-7857-2258-9
Hardcover
19,95 €

 

Inhalt:
Ich genieße den Schmerz von Menschen…Ich bin ein Vermächtnis. Ich tue, was ich tue, weil ich einer Blutlinie entstamme; ich stamme vom ERSTEN ab. Ich trete in die Fußstapfen meines Vorfahren. Wie ihn wird man auch mich niemals fassen, und wie bei ihm wird das, was ich tue, in die Geschichte eingehen

Als die FBI-Agentin Smoky Barett nach dem Mord an ihrer Freundin diese Worte in einem Brief des Täters liest, ist ihr Jagdinstinkt geweckt. Doch die Spuren, die ein eiskalter Serienmörder hinterlässt. sind so blutig. dass ihr ganzes Können gefragt ist. Denn die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen – einen Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte…
Meine Meinung:
Smoky Barett ist eine hervorragende FBI-Agentin, wegen ihrem Können sehr schnell aufgestiegen, aber sie hat am Anfang auch ein Problem mit ihrem Job, sie führt ihn nicht aus, da vor einigen Monaten ihr Mann und ihr Kind getötet wurden und sie von dem Täter schwer mißhandelt wurde. So schwer das sie nicht diensttauglich ist und in Behandlung bei einem FBI-Psychologen ist, der ihr die Augen öffnet und ihr den Weg zeigt zurück zur Arbeit. Der erste Schritt ist der Besuch in ihrer Abteilung, bisher hat sie jeden Kontakt zu ihren Kollegen vermieden…aber sie fühlt sich wohl und geht mit ihrer Kollegin Charlie essen. Nachdem sie auf Toilette war beobachtet sie Charlie und sieht das sie traurig wirkt, aber da sie Smoky nichts davon gesagt hat geht sie erst einen Moment später raus. Trotzdem geht ihr das nicht mehr aus dem Kopf. Smoky wird morgens um 5 geweckt, vom Telefon, sie ist erst irritiert geht dran und hört von Charlie das ihre Freundin Annie ermordet aufgefunden wurde, nicht nur das bei der Leiche liegt eine Nachricht für Smoky. Sofort ist sie wieder bei der Sache und fliegt mit zum Tatort…..
Das Buch fesselt einen total. Ich hatte mir zuerst das Böse in uns gekauft bevor ich erfuhr das es eine Serie ist. Ich denke zwar bisher nicht das diese Serie zusammenhängend gelesen werden muss aber sich kann man sich nie sein. In dem ersten teil dieser Serie erfährt man viel über Smoky, ihr Schicksal und ihr Team. Alles gehört irgendwie zusammen so verworren es auch scheint und ich frage mich immer wieder wie ein Autor das hinbekommt ohne das sich Fehler einschleichen. Cody McFadyen hat alles sehr detailliert beschrieben so dass man das Gefühl hatte daneben zu stehen. das macht das Buch stellenweise echt gruselig. Genau wie ich es liebe. Trotz der vielen Details musste ich niemals etwas nochmal nachschlagen etwas nochmal lesen oder ähnliches, obwohl die Lesedauer für mich schon recht lang war, da ich viel anderes zu tun hatte und so unterbrechen musste. Kam ich nie durcheinander. Das spricht für den tollen Schreibstil. Nun freue ich mich auf den Todeskünstler, der zwar schon hier steht aber trotzdem noch ein wenig warten muss 😉

[Rezension] Jane Hill – Ich weiß immer wo du bist

Jane Hill
Ich weiß immer, wo du bist
ISBN 978-3-404-16313-7
Taschenbuch
7,95 €
Erschienen bei Bastei Lübbe

Inhalt:
Ich weiß immer, wo du bist.Eine anonyme Drohung, die Beth erschüttert: Kennt jemand ihr Geheimnis? Sie hat getötet…und wurde nie entdeckt. Seit mehr als zehn Jahren ringt die sympathische Lehrerin mit ihrer Schuld. Und nun, da sie das Drama ihres Lebens manchmal vergessen kann und sich frisch verliebt hat, fürchtet sie in jeder Sekunde: Jetzt ist er da, der Rächer …

Meine Meinung:
Ich hatte dieses Buch nun schon länger auf meiner Wunschliste und die Kurzbeschreibung klang sehr vielversprechend, aber ich tat mir mit dem lesen sehr schwer. Aber von vorne. Beth ist Lehrerin und sehr unauffällig, sie ist so unauffällig weil sie mit 18 einen Mann getötet hat der sie nun immer verfolgte, als Geist was ihr klar ist aber nie in den Momentan in denen sie meint ihn zu sehen. Nach 17 Jahren fängt sie an wieder zu „leben“ hat eine Freundin und einen lieben Nachbarn wo auch ein wenig mehr ist. nur kommen da diese Briefe die sie wieder an ihre Tat erinnern und sie immer wieder zurück wirft. Trotzdem beschließt sie Spaß zu haben bis es zu einem sehr heftigen Schluss kommt. Der Schreibstil erinnert mich ein wenig an Stephen King, der Anfang dümpelt so vor sich hin und erst in dem letzten Drittel fesselt mich dieses Buch komplett, aber da so richtig. Ich habe es geahnt und habe deswegen auch bis zum Schluss gelesen trotzdem kam in den ersten Kapiteln immer schon der Gedanke nun wird es spannend, da wurde ich aber enttäuscht. Aber nur was die ersten zwei drittel betrifft, wenn ich das Buch als gesamtes nehme finde ich es schon gut, wenn man sich durchbeißen kann. Ich würde es jedem empfehlen der auch Stephen King mag und ein Buch nicht so schnell weglegt. Ein Psychothriller der sehr langsam aufbaut aber am Ende richtig loslegt!!!