[Buchverfilmung] Die Insel der besonderen Kinder

insel-der-besonderen-kinder-die-1-rcm0x1920u Gestern war es soweit. Endlich konnte ich Die Insel der besonderen Kinder im Kino schauen. Ich war sehr gespannt auf diese Buchverfilmung und Danke Knaur das ich Karten dafür bekam.
Das Buch habe ich bereits kurz nach erscheinen verschlungen und war eins meiner Highlights (-> Rezension). Ich war sehr gespannt auf die Umsetzung und bin wirklich positiv überrascht.
Der Cast ist gut, die Rollen werden gut gespielt und das Buch war immer präsent. Die besonderen Kinder wurden perfekt dargestellt und ich hatte auch sofort die Originalbilder aus dem Buch vor Augen.
Auch die Story schien sich sehr mit dem Buch zu decken. Da mein Lesen der Geschichte schon eine Weile her ist kann es natürlich sein das mit da etwas entgangen ist. Doch der Hauptteil stimmt. Das Einzige was mir auffiel war das Jacob im Film nun Jake heißt…vielleicht eine Abkürzung.

Mein Mann ist mit mir ins Kino gegangen und er kannte das Buch nicht. Ihm gefiel vor allem das Ende was etwas actionreicher war wie der Mittelteil. Es war ihm stellenweise zu wenig los. Natürlich darf man dabei nicht vergessen das es Fantasy ist und kein Actionfilm, doch gab es auch für mich eine Stelle an der ich mir ein wenig mehr Spannung gewünscht hätte.

Der Film ist ab 12 Jahren angegeben und wir haben einige Eltern mit jüngeren Kindern im Kino gesehen. Das würde ich allerdings nicht empfehlen. Erstrecht nicht wenn man den Film wie wir in 3D schaut. Es gibt doch einige unschöne Szenen die jüngere Kids verschrecken können auch wenn es Fantasy ist. Es ist eben kein Zeichentrick. Auch die Toten die man sieht, ohne Augen, sind kein schöner Anblick.

Ich würde mich auch über eine Verfilmung der weiteren Bände freuen, denn es gab Szenen die ich durch den Film viel besser verstehen konnte als im Buch.

Mein abschließendes Fazit: Ein Film der sich lohnt zu sehen bei dem man Spannung, Gefühl, ein wenig Humor und auch ein wenig Action erleben kann. Ich hätte gerne eine Fortsetzung.

[Buchverfilmungen] Chroniken der Unterwelt / City of Bones

Gestern konnte ich auch dank Nicole von About Books Chroniken der Unterwelt im Kino schauen. Sie hatte Karten übrig und ich war schnell genug 😉 Also gestern morgen noch schnell einen Platz reserviert, man weiß ja nie, und auf gehts nach Marburg. Dort lief der Film nun in der 5. Woche und auch nicht mehr im großen modernen Cineplexx sondern im kleinen Edison. Das Edison hat Schätzungsweise 40-50 Plätze also klein und gemütlich.
Dann fing der Film an und ich war direkt begeistert dabei. Nun muss ich sagen das ich  das Buch noch gar nicht kenne und ich mich so vollkommen auf den Film konzentrieren konnte und mich nicht über eventuell weggelassene Szenen etc. ärgern musste. Es waren über zweiu Stunden gute Unterhaltung. Viel Witz ein bisschen knisternde Liebe und noch mehr Action, was gut war, denn mein Mann sollte ja auch Spaß haben.
Trotzdem fand ich direkt zu Beginn parallelen zu Twillight und nicht nur mir ist das aufgefallen. Als ich nach dem Film den selbigen mit meinem Mann Revue passieren lies war der erste Kommentar: War nicht schlecht hat aber ähnlichkeit mit Twillight. Mir fällt jetzt spontan die Klavierszene ein, aber ich weiß das es schon früher etwas gab wo ich dachte das hatten wir ja schon einmal.
Dennoch gefiel mir der Film. Das Rad kann nicht neu erfunden werden und manche Sachen „ziehen“ eben einfach.  Ich fühlte mich so gut unterhalten das ich nun auch gerne die Bücher lesen möchte 😉
Zur FSK muss ich sagen. Auch wenn mein Junior nun schon 12 ist glaube ich nicht das es für ihn etwas gewesen wäre. Es gab Figuren die echt unheimlich aussahen und ich fand die ein oder andere Szene doch recht brutal. Das bezieht sich aber auf meinen Sohn, andere Kids sind da vielleicht schon weiter so dass ich allen Eltern empfehlen würde den Film erstmal selber zu schauen bevor sie die Kids rein lassen und diese Alpträume bekommen 😉

[Buchverfilmung] Sebastian Fitzek – Das Kind

Auf kaum einen Film habe ich mich so sehr gefreut wie auf „Das Kind“, die Verfilmung des Bestseller von Sebastian Fitzek. Das Buch hatte ich bereits vor längerem gelesen und war nun ganz gespannt wie die Story umgesetzt wurde.

Ich hatte das Glück zwei Gutscheine zu gewinnen und bin dann Sonntag mit meinem Mann nach Marburg ins Capitol. Denn auch da hatte ich wirklich Glück, denn nicht jedes Kino zeigt diesen Film schon ab Filmstart und normalerweise wohnen wir hier so weit ab von jeglicher zivilisation *lach* das wir dann doch eher noch länger warten dürfen.
Sonntag also war es soweit und ich wusste ja schon das Schauspieler wie Ben Becker und auch Dieter Hallervorden mitspielen und war auf deren Rollen sehr gespannt. Das Buch war bei mir schon etwas in die Ferne gerückt. So dass ich nicht mehr alles wusste was in dem Buch vorkam. Der Vorteil ich konnte vollkommen unbefangen in diesen Film gehen und musste mich nicht ärgern weil eine Szene vielleicht anders war als ich sie gelesen hatte. Allerdings kann ich demnach auch nicht beurteilen was alles an Szenen rausgeflogen ist, sollte überhaupt etwas rausgeflogen sein. Es war ein sehr spannender und unterhaltsamer Film. Ben Becker gefiel mir sehr gut und obwohl ich diesen Schauspieler sonst eigentlich nicht so sympathisch finde konnte er mich hier für sich gewinnen. Dieter Hallervorden war für die Rolle die perfekte Besetzung, das hatte ich vorher nicht erwartet kenne ich ihn doch meistens nur als Komiker und nie in so ernsten Rollen. Er spielte sie perfekt und man nahm ihm den Pädophilen komplett ab.  Christian Traeumer spielte Simon echt gut auch wenn ich mich immer noch frage warum wir einen amerikanischen Jungen als Besetzung brauchten. Gibt es in Deutschland keine gute 10jährige Schauspieler? Das soll aber mein urteil nicht mildern. Es wird seine Gründe geben.
Toll fand ich auch das auch der Epilog noch zum tragen kam und nicht weg gestrichen wurde (soweit ich mich ans Buch erinnern kann) und damit kam das Ende schneller als erwartet.
Ich würde Das Kind jedem empfehlen der das Buch gelesen hat, aber vielleicht macht ihr es wie ich und lest das Buch lange bevor ihr den Film schaut.

Eins gab es noch. Nach dem Ende kam der Abspann und ich habe noch nie so lange im Kino gesessen nachdem der Film zu Ende war und das schönste war, das wir nicht als einzige sitzen blieben: Es gab noch zwei Gruppen die schauten ob sie ihren Namen finden können. Glücklicherweise ist mein Nachname doch recht weit vorne im Alphabet angesiedelt, so dass ich nicht all zu lange warten musste.