[Rezension] Paige Toon – Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson

 Paige Toon
Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson
Band 3

ISBN 978-3-95967-094-4
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzerin: Gisela Schmitt
ab 14 Jahren
Erschienen bei Harper Colliny YA!
Leseprobe

Inhalt:
Jessie ist angekommen in der Welt der Stars und Sternchen. Doch so richtig fassen kann sie es immernoch nicht. Während in England ihre alten Freunde sind findet sie in Hollywood neue, genießt den Rum mit ihrer Band und die Liebe zu Jack. Doch ist das wirklich noch die Jessie die sie sein möchte? Oder ist das Leben als Star doch nichts für sie

Meine Meinung:
Dies ist der dritte finale Band der Reihe und ich finde dass er einen guten Abschluss findet.

Hier und da tauchen Längen auf, auch ist es eine Geschichte in der zwar ein bisschen was passiert, aber nichts Weltbewegendes. Würde jedenfalls manch ein Erwachsener sagen. Doch gerade für Jugendliche sind die Schritte die hier getan werden wirkliche Riesenschritte.

Neue Figuren gibt es kaum und doch muss man aufpassen bei all den Namen die in der Geschichte rum schwirren. Die Wichtigsten habe ich mir leicht merken können, bei den Nebenfiguren war ich froh das hier und da dran erinnert wurde warum sie Teil der Geschichte sind.
Jessie macht eine große Entwicklung durch. Vom Nobody zum Star und wieder zurück? Nicht ganz so und doch muss sie sich klar werden was sie will. Zeitweise merkt man schon beim Lesen das ihr das gar nicht so leicht fällt. Und sie ihre Probleme hat sich in der neuen Welt zurecht zu finden und in der alten bestehen zu bleiben.

Wenn man meint sie bekäme da einige Unterstützung von jack liegt man schon ein wenig falsch. Es gibt Abschnitte da ist er nicht mehr als Beiwerk. In anderen der Freund der gut an ihrer Seite aussieht. Doch irgendwann bezog auch er Stellung und die Geschichte bekam wieder etwas mehr Substanz.

Insgesamt muss ich sagen das es ein Abschluss ist mit dem ich leben kann. Es ist nun keine Meisterleistung, aber es passt alles, für dieses, doch überwiegend oberflächliche Thema. Ich habe von dieser Fortsetzung nicht mehr erwartet und bin gar etwas ängstlich dran gegangen. Auch weil der zweite Band schwächer war wie der erste. Doch hier wurde ich positiv überrascht. Ich denke man ist gut beraten wenn man beim ersten band der Trilogie anfängt, sonst fehlt einem einfach zu viel Vorwissen, doch dann kann man das Ende einer Trilogie lesen, das gerade bei Jugendlichen gut ankommen wird und auch mir als Erwachsene viel Spaß beim Lesen machte

4buecher

[Rezension] Sophie Jordan – Königreich der Schatten 1: Die wahre Königin

 Sophie Jordan
Die wahre Königin
Band 1

ISBN 978-3-95967-070-8
Klappenbroschur
16,- €
Übersetzerin: Barbara Imgrund
Erschienen bei Harper Colliny YA!
Leseprobe

Inhalt:
Seit 17 Jahren beherrscht tiefste Finsternis das Land und den Turm in dem Luna mit ihren Pflegeeltern wohnt. Sie muss sich vor dem König verstecken der ihre Eltern ermordet hat. Doch sie werden entdeckt und Luna muss fliehen. An ihrer Seite Fowler, der junge Mann der wie sie aus Relhok kommt und am liebsten alleine weiter ziehen würde, doch irgendwas bringt ihn dazu Luna mitzunehmen. Ohne zu Wissen welches Geheimnis sie umgibt.

Meine Meinung:
Erst vor kurzem habe ich den zweiten Infernale Band gelesen und damit eine Serie von Sophie Jordan abgeschlossen. Mit Die wahre Königin beginnt eine neue Reihe, diesmal im Königreich der Schatten.

Der Einstieg fiel mir recht leicht. Ich empfand die Schrift als recht groß und die Kapitel waren recht kurz. Diese werden immer aus Sicht von Luna und Fowler erzählt. Damit man sofort weiß wer gerade berichtet stehen die jeweiligen Namen über dem Kapitel.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Welt rund um Relhok wird sehr anschaulich und einprägend geschrieben. Man hat direkt dieses düstere Gefühl. Die Vorstellung es gäbe nur noch eine Stunde Licht am Tag ist schlimm. Sophie Jordan schafft es das man dies auch genauso fühlt wenn man die Geschichte liest.

Der Weg den Fowler und Luna bestreiten ist voller Gefahren und so gibt es immer wieder spannende Momente auf ihrer Reise, doch gibt es auch Teile die ich als zu langatmig empfand, anderes war etwas vorhersehbar. Allerdings nicht vorhersehbar ist der gemeine Cliffhanger am Ende der Geschichte.

Die Figuren sind nicht so zahlreich, einfach weil die Menschen versuchen den Gefahren aus dem Weg zu gehen. So liest man auch nur von wenigen Personen.
Die wichtigsten Personen sind sowieso Luna und Fowler. Gegensätzlicher könnten die Beiden nicht sein. Während Luna viel mit dem Herz reagiert, impulsiv ist und nur hin und wieder darüber nachdenkt was sie tut ist Fowler viel wachsamer. Er ist aber auch kälter von seiner Art her. Luna wuchs recht behütet auf und kennt die Gefahren in der Theorie, in Wirklichkeit aber übersteigen sie ihre Vorstellungskräfte. Fowler hat schon viel mitmachen müssen und hat eine Mauer um sich herum aufgebaut. Er versucht sich vor Gefühlen zu schützen. Luna bringt diese Mauer zum bröckeln.
Die anderen Figuren sind immer nur eine gewisse Zeit wichtig.Figuren die Mittel zum Zweck sind und auch keine Tiefe besitzen.

Wie oben schon geschrieben gibt es am Ende einen fiesen Cliffhanger bei dem man einfach weiterlesen muss. Somit freue ich mich sehr auf den nächsten Band und auch ohne diesen Cliffhanger würde ich wissen wollen wie es weiter geht.

Mein Fazit: Die wahre Königin ist eine tolle Geschichte in einer fremden Welt, die die Autorin dem Leser gut näher bringt. Die Figuren sind nicht so glatt und haben ihre Ecken und Kanten, was die Geschichte noch interessanter macht. Das einzige was mich ein wenig gestört hat waren ein, zwei Längen auf der Reise. Ansonsten ein Buch das ich gerne weiter empfehle.

4buecher