[Rezension] Amy Hatvany – Das Licht zwischen den Wolken



Amy Hatvany
Das Licht zwischen den Wolken
ISBN 978-3-7645-0609-4
Hardcover
19,99 €
Übersetzerin: Alexandra Kranefeld
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Natalie wuchs als Einzelkind bei Adoptiveltern auf. Sie hätte gerne einen Bruder oder eine Schwester gehabt, doch dieser Wunsch ging nie in Erfüllung. Dann erfährt sie dass sie eine Schwester hat.
Brooke, vier Jahre älter. Diese hatte nicht das Glück adoptiert zu werden und hat eine harte Kindheit hinter sich. Nun würde Natalie jedoch auch gerne erfahren warum ihre leibliche Mutter sie weg gegeben hat und macht sich auf die Suche ohne zu ahnen was sie damit auslöst.

Meine Meinung:
Das Licht zwischen den Wolken machte mich auf Grund des Titels aber auch der Geschichte der Schwestern neugierig. Am Ende war ich fast vollkommen zufrieden.

Es ist erschreckend wie das Schicksal von Natalie und auch Brooke seinen Lauf nahm. Etwas irritiert war ich das auch die Sicht von Jennifer, die Mutter, so gut beleuchtet wurde, aber es war genau der richtige Weg um Vorurteile gar nicht erst aufkommen zu lassen. So liest man die Chronologie der Ereignisse, die aber nur zum Teil der Reihenfolge nach erzählt wird. Hin und wieder musste ich mich zurecht finden ob die Mädchen nun in der Gegenwart oder in der Vergangenheit sind, aber das war wirklich nur sehr selten der Fall. Meistens konnte man es sehr gut unterscheiden.
Als Leser begleitet man Jennifer, Natalie und Brooke im Wechsel.
Bei Jennifer wurde angefangen als Mutter erzählt sie von ihrem Leben mit ihren Mädchen und auch die Beweggründe sie wegzugeben. Sehr außergewöhnlich und auch nicht immer leicht zu ertragen, doch Nahe an der Realität. Außerdem wird ihr Lebensweg in der richtigen Reihenfolge erzählt.
Anders bei Brooke und Natalie. Sie lernt man als Erwachsene in der Gegenwart kennen, sie erzählen über ihre Vergangenheit durch ihre Erinnerungen. Das Leben der Beiden konnte unterschiedlicher nicht sein.
Während Natalie adoptiert wurde und in behütenden Verhältnissen groß wurde, musste Brooke eine Pflegefamilie nach der anderen hinter sich lassen, die Zeit dazwischen verbrachte sie in einem staatlichen Heim. Ein schlimmes Schicksal, wenn man es so liest und man möchte hoffen das es nur Fiktion ist, doch ich befürchte es geht vielen Kinder so wie Brooke. Man kann gut verstehen warum sie so verkorkst ist. Wobei manche gewiss noch schlimmer dran sind.

Am Ende läuft alles auf das Warum hinaus und ob es eine Familienzusammenführung geben kann und wird. Hier und da gab es Sachen die etwas unrealistisch waren, das hatte aber weniger mit der eigentlichen Geschichte zu tun und ist für mich deswegen nicht so wichtig, doch es ist mir aufgefallen weil es unrealistisch ist und das in einem Buch das sehr Realitätsnah geschrieben ist.

Amy Hatvany hat hier eine schöne und rührende Familiengeschichte erzählt auf die es am Ende ankommt. Es war eine interessante und fesselnde Lektüre bei der die 512 Seiten kaum auffielen.

4buecher

[Rezension] Andrea Cremer & David Levithan – Was andere Menschen Liebe nennen



Andrea Cremer & David Levithan
Was andere Menschen Liebe nennen
ISBN 978-3-570-16355-9
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzerin: Bernadette Ott
ab 14 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Stephen ist einsam und das mitten in New York, doch dann trifft er auf seine Nachbarin Elizabeth, die lieber Jo genannt werden möchte. Mit ihr erlebt er was Zweisamkeit bedeuten kann, doch auch das nicht immer die Sonne scheint. Unheil steht schon bevor und es kann für alle Beteiligten gefährlich werden

Meine Meinung:
Das Buch Klang nach einer sehr romantischen Liebesgeschichte mir Unheil was droht. Gelesen habe ich eine Liebesgeschichte mit Fantasy Aspekt und das war anders als erwartet.

Der Einstieg war schon sehr überraschend, weil es Dinge gab, die so, für mich, nicht klar waren als ich mich für das Buch entschied. Doch es war ein leichter Einstieg. David Levithan und Andrea Cremer haben gut zusammen gearbeitet und haben sich perfekt ergänzt. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, die Handlung ist etwas komplizierter, aber gut nachvollziehbar. Die Spannung war für mich zu Beginn und zum Ende hin am Größten.  Im Mittelteil empfand ich hin und wieder Längen, die ich aber nicht als so schlimm empfand, dass ich das Buch hätte nicht weiterlesen mögen. Denn gerade der Ausgang hat mich hier sehr neugierig gemacht. Alles ist möglich.

Es gibt nur wenige Figuren und alle sind für die Geschichte irgendwie wichtig.
Stephen ist der um den sich alles dreht. Er hatte bisher ein besonderes Leben und hat sich gut darin zurecht gefunden. Liebe kannte er nur von seiner Mutter, doch eine Freundin hatte er noch nie. Zu Lesen wie er diese erforscht war für mich schön. Es war ganz selbstverständlich, wie es sein sollte.
Elizabeth erscheint mir zu Beginn etwas kratzbürstig. Stephen stimmt sie milder und lässt die sympathischen Seiten raus kommen. Sie ist jemand der hinter den Leuten steht die sie mag und liebt. Ein unheimlich starke Figur auch wenn das zu Beginn nicht so scheint.
Es gibt noch Laurie, der Beruder von Liz, der überhaupt der Grund ist warum sie in New York wohnenl, Sean ein Nachbar, der mehr in Erzählungen erscheint als als wirkliche Figur und andere Familienmitglieder von Stephen und Liz. Zudem noch Millie und Saul, ein ganz besonderes Pärchen zu dem ich gar nicht mehr schreiben möchte um nichts vorweg zu nehmen.

Ich beendete eine Liebesgeschichte mit Fantasy Faktor. Gerade zum Schluss wurde diese für mich zum Pageturner. Das Ende mag nicht jedem gefallen um die Geschichte wirklich abzuschließen sollte der Leser seiner eigenen Phantasie den Lauf lassen.

4buecher

[Rezension] Sue-Ellen Pashley – Am Abgrund des Himmels

 Sue-Ellen Pashley
Am Abgrund des Himmels
ISBN 978-3-407-74923-9
Hardcover
16,95 €
Übersetzerin: Claudia Max
ab 14 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Grace ist mit ihrer Grandma nach Bruny gezogen um zur Ruhe zu kommen, doch dort wird Nick auf sie aufmerksam. Er sieht Grace und verliebt sich direkt in sie, doch Grace macht es ihm nicht leicht. Er erzählt ihr von seiner Gabe, von der niemand wissen darf und die dafür sorgt das eine Beziehung zwischen ihnen nicht gerne gesehen ist. Doch Nick kämpft um seine Liebe und um Grace.

Meine Meinung:
Eine Liebe die nicht sein darf macht mich schon recht neugierig, auch die Frage um welches Geheimnis es geht sorgte dafür das mich dieses Buch neugierig machte.

Zu Beginn sei gesagt das ich in letzter Zeit selten ein Buch so verschlungen habe. Es ist eine Geschichte in der ich eintauchte und erst wieder raus kam als ich sie beendete. Natürlich machte ich Lesepausen, doch beschäftigte sie mich auch dann noch. Es ist eine sehr fesselnde Geschichte in der es um mehr geht als um eine Liebe die nicht sein darf. Die Liebe zwischen einem Gestaltenwandler und einem Mensch ist nicht gern gesehen, gar verpönt und erinnert an manch verschrobene Meinungen das gewisse Arten von Liebe nicht sein dürfen. Diese Geschichte lässt sich so gut auf viele Arten von Liebe ummünzen und das macht sie zu mehr als einer Fantasy Geschichte, denn am Ende steht eine Botschaft, die man nie oft genug wiederholen kann.

Sue-Ellen Pashley schafft es mit ihrer Geschichte, ihrem Schreibstil und den wechseln zwischen den Protagonisten zu fesseln und das von Anfang bis Ende. Es gibt einige spannende Stellen und auch die nicht spannenden waren interessant zu lesen.

Die Figuren sind auch hier überschaubar. Nick, Grace, Lilie, Grace Grandma und Henry, Nicks Vater. Außer Lilie kommen auch alle Protagonisten zu Wort und sorgen dafür das man als Leser nichts verpasst.
Nick ist dabei als Figur etwas glatt. Es gibt keine Macken an ihm. Mich stört das nicht, aber manche mögen diese zu perfekten Figuren nicht. Doch es reicht ja schond as er Gestaltwandler ist, da muss man nicht mit noch mehr kämpfen.
Grace schleppt Ballast mit sich herum, ist stellenweise ganz schön zickig und am Anfang suhlt sie sich auch in Selbstmitleid. Das macht sie zunächst nicht wirklich sympathisch, doch mit ihrem Verhalten änderte sich auch meine Einstellung ihr gegenüber.
Henry ist der typische sture strenge Vater bei dem nicht sein soll was nicht sein darf. Er merkt dabei nicht wie er sich von seinem Sohn entfernt.
Lilie dagegen ist da ganz anders. Immer verständnisvoll ist sie für mich die typische weise Grandma.

Bis zum Ende gibt es einige Wendungen und Überraschungen. Das Ende selbst empfand ich dann als ein wenig zu plötzlich auch wenn es passte. Ein Epilog hätte mir hier gut gefallen, weil ich das ein oder andere gerne noch erfahren hätte. Auf der anderen Seite ist die Geschichte jedoch gut abgeschlossen und lässt keine Fragen übrig.

[Rezension] Lea-Lina Oppermann – Was wir dachten was wir taten

 Lea-Lina Oppermann
Was wir dachten, was wir taten
ISBN 978-3-407-82298-7
Klappenbroschur
12,99 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Als es einen Amokalarm gibt hofft die Mathe-Klasse von Herrn Filler noch davon zu kommen, sicher zu sein, doch dann ist der Täter mitten unter ihnen und zwingt sie Geheimnisse preis zu geben. Stunden des Bangens beginnen, keiner weiß wie es am Ende ausgehen wird.

Meine Meinung:
Was wir dachten, was wir taten ist die Geschichte eines Amoklaufs, den es so nicht gegeben hat, der aber doch sehr Realitätsnah erzählt wurde.

Als Leser landet man mitten in einer Mathestunde als der Amokalarm ausgerufen wird. Man liest wie ein Lehrer und zwei der Schüler diesen Amoklauf erleben und bekommt so sämtliche Emotionen hautnah mit. Hier bringt einem die Erzählweise mit den Wechseln zu der jeweiligen Person die Geschichte viel näher als ich es je erlebt habe. Ich musste am Ende erst einmal schauen ob es diesen Amoklauf überhaupt gegeben hat. So realistisch hat er gewirkt.

Man ist in diesem Klassenzimmer eingesperrt, zusammen mit den Schülern, den Lehrern und dem Amokläufer und man wird ein Teil von Ihnen. Man will wissen wie es weiter geht. Hofft das alles gut ausgeht und ist fassungslos über das Geschehen. Doch neben den Ängsten des Amoklaufs bringt die Autorin noch andere Ängste zum Vorschein. Zumindest bei der Klasse, denn es werden Geheimnisse gelüftet, die zeigen dass man den Menschen nur vor den Kopf schauen kann und nie weiß was in ihnen vorgeht. Selbst wenn man sie noch so gut kennt.

Die Geschichte ist aus Sicht von Fiona, Mark und Herrn Filler erzählt. Das macht es sehr authentisch. Damit man immer weiß wer gerade erzählt stehen die Namen oben drüber. Es sind willkürlich ausgewählte Schüler denke ich. Alle hätte man nicht zu Wort kommen lassen können, dann wäre es nicht so übersichtlich und damit leicht verständlich geblieben. Die Autorin hat sich für Lehrer, Schüler und Schülerin entschieden und so die verschiedenen Gruppen genutzt um dem Leser auch die Denkweisen derjenigen Nahe zu bringen.

Am Ende hätte ich mir ein persönliches Wort von Lea-Lina Oppermann gewünscht. Ob dieser Amoklauf wirklich statt gefunden hat und wie sie auf die Idee kam. Das habe ich dann bei einem Interview lesen können, das man auch auf der Seite zum Buch finden kann.

Was wir dachten, was wir Taten ist für mich eine Geschichte die eine ganz besondere Spannung hat und mich als Leser in ihren Bann gezogen hat. So sehr das ich nicht mehr unterscheiden konnte: Ist es real oder nur erfunden.

[Rezension] Marita Sydow Hamann – Das Vermächtnis der Lil´Lu 4: Daniella – Engelsflügel

 Marita Sydow Hamann
Das Vermächtnis der Lil`Lu 4: Daniella – Engelsflügel
Band 4

ASIN B071FVDRPH
EBook
2,99 €
Webseite der Autorin
Leseprobe

Inhalt:
Daniella ist eine Nephilim und nicht nur das. Sie ist auch die Königin. Geboren und dazu bestimmt Nachwuchs zu zeugen. Doch auch wenn Daniella nicht das ganze Ausmaß ihrer Bestimmung klar ist, weiß sie das sie ihren Nachwuchs nicht mit fremden Männern zeugen will, sondern mit einem Mann den sie liebt. Sie flüchtet und tauscht mit Emilie die Welten.

Meine Meinung:
Hier fängt die Geschichte so richtig an. Doch ich musste mich erst einmal wieder rein finden, denn auch wenn jeder Band einzeln lesbar ist, kenne ich ja die drei Vorgänger und mein Hirn wollte sie unbedingt verknüpfen. Als mir das restlos gelang fing mein Lesespaß an.

Der Schreibstil von Marita Sydow Hamann ist wieder gewohnt leicht. Sie erklärt ihre erdachte Welt so gut, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Sie wirkt nie zu fremd und so wird man recht schnell warm mit der Umgebung, denn diese ist durch die unterschiedlichen Erden, ja doch immer ein wenig anders. Diesmal war die Vorstellung jedoch besonders einfach, denn wir landen als Leser mit Daniella in unserer Welt. für sie eine ganz schöne Umstellung. Für mich als Leser gewohntes Gebiet.

Auch die Figuren waren recht schnell wieder gewohnt, denn einige kennt man schon,  wenn man die Vorgänger gelesen hat. Wenn man diese nicht kennt könnte es zu Beginn etwas viel sein, vor allem da nicht alle Figuren eine wirkliche Aufgabe haben. Wenn man sich dann auf die Wichtigsten konzentriert geht es aber.
Daniella ist eine Nephilim und sie weiß wie sehr sie auffällt. Sie weiß wie sie sich am besten bewegt ohne andere auf sich aufmerksam zu machen. Nicht bewusst ist ihr zu Beginn  ihre Wirkung auf passende Partner und auch sonst weiß sie recht wenig was die Zeugung von Nachwuchs angeht. Daniella ist aber ein starke und mutige Persönlichkeit und nimmt all ihre Aufgaben und alle Begebenheiten hin.
Emilie ist auch in diesem Band das Bindungsglied zwischen den Welten. Sie und Daniella treffen sich hin und wieder in ihren Träumen, auch von Lovisa liest man ein wenig, so dass hier die Verbindung zwischen den Frauen erhalten bleibt.
Declan heißt der junge Mann, der Daniella zur Seite steht. Er muss erst einmal klar kommen mit der Persönlichkeit von Daniella und auch ist ihr Start etwas mit Konflikten behaftet, doch ist er ein treuer Begleiter und war mir recht sympathisch. Auch weil er ein wenig der Gegenpol zu Daniella ist und somit Ruhe in die Geschichte bringt.

Am Ende ist immernoch das Hauptthema offen, doch wurde ein Konflikt gelöst. Ich hoffe der finale Band lässt nicht so lange auf sich warten und bin gespannt wie die Autorin alles zusammen bringt.

4buecher

[Rezension] Cora Carmack – Stormheart 1: Die Rebellin

Cora Carmack
Stormheart 1: Die Rebellin
Band 1

ISBN 978-3-7891-0405-3
Hardcover
19,99 €
Übersetzerin: Alexandra Rak & Birgit Salzmann
ab 14 Jahren
Erschienen bei Oetinger
Leseprobe

Inhalt:
Aurora müsste eigentlich ein Sturmling sein, jemand der Stürme verstehen und bekämpfen kann und damit ihr Volk beschützt, doch ihr fehlt diese Gabe. So soll sie Cassius heiraten, einen anderen Sturmling, damit ihr Geheimnis bewahrt bleibt. Doch bevor es soweit kommt flieht sie aus dem Palast und schließt sich Sturmjägern an. Von ihnen möchte sie lernen mit Stürmen klar zu kommen um heiraten zu können, wen sie möchte. Doch sie lernt nicht nur Stürme besser kennen, sondern kommt einem der Jäger immer näher

Meine Meinung:
Ich muss sagen das ich lange überlegt habe ob ich dieses Buch lesen möchte. Die Story sagte mir schon zu, doch dann kamen die ersten Rezensionen und die Meinungen gingen doch recht stark auseinander. Am Ende habe ich mich doch getraut und bin froh es getan zu haben, denn sonst wäre mir eine tolle Geschichte verborgen geblieben.

Die Geschichte fesselte mich von Beginn an. Die Autorin hat sich nicht lange mit den ganzen Gegebenheiten aufgehalten, was nicht weiter schlimm war, denn das wichtigste weiß man immer wenn es nötig ist. So kam aber auch nie Langeweile auf und dazu kommt das selbst Aurora nur wenig über die Unwetter und Stürme weiß. Ihre Mutter hat sie da ziemlich abgeschottet. So ist man als Leser auf der gleichen Stufe wie sie und lernt mir ihr zusammen.

Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Aurora. Sie begleitet man auf der Suche nach sich selbst und nach einem Weg eine glückliche Zukunft haben zu können. Ohne einen Bräutigam den sie ablehnt und trotzdem als Königin ihres Volkes, das sie beschützen möchte. Sie macht im Laufe der Geschichte eine positive Entwicklung durch. Zu Beginn ist sie noch recht naiv, wenn sie auch weiß was sie will. Am Ende weiß sie nicht nur was sie will, sondern kämpft auch dafür.
Von Cassius erfährt man nur recht wenig. Ihn umgibt ebenfalls ein Geheimnis, das lange auch ungelüftet bleibt. Wobei man bei Aurora ja sofort weiß welches ihres ist. Für mich hatte der angedachte Bräutigam immer etwas negatives an sich. Seine Art mochte ich nicht. Er war mir zu ruppig und besitzergreifend.
Nova war eine Freundin von Aurora bevor sie abgeschottet wurde um ihr Geheimnis zu wahren. Und sie ist es noch. Sie hat eine besondere Rolle in der Geschichte, bei der ich auch sehr gespannt bin wie sie weiter gehen wird.
Die Sturmjäger sind allesamt sehr speziell. Jeder hat seine Macken und Vorlieben. Seine Begabungen. Lock jedoch tritt hier besonders hervor. Vor allem durch seine Beziehung zu Aurora.

Am Ende war ich wegen ganz vieler Dinge sehr begeistert. Die schön ausgearbeiteten Figuren. Die Sache mit den Stürmen, die sehr gut vermittelt wurden obwohl es ja eigentlich nur Wetter ist. Auch das man weiterhin erfährt was im Palast los ist, obwohl Aurora weit weg ist, empfand ich als Vorteil. So gab es für mich an diesem Buch nichts zu kritisieren, außer vielleicht das ich nun auf die Fortsetzung warten muss

[Rezension] Paige Toon – Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson

 Paige Toon
Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson
Band 3

ISBN 978-3-95967-094-4
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzerin: Gisela Schmitt
ab 14 Jahren
Erschienen bei Harper Colliny YA!
Leseprobe

Inhalt:
Jessie ist angekommen in der Welt der Stars und Sternchen. Doch so richtig fassen kann sie es immernoch nicht. Während in England ihre alten Freunde sind findet sie in Hollywood neue, genießt den Rum mit ihrer Band und die Liebe zu Jack. Doch ist das wirklich noch die Jessie die sie sein möchte? Oder ist das Leben als Star doch nichts für sie

Meine Meinung:
Dies ist der dritte finale Band der Reihe und ich finde dass er einen guten Abschluss findet.

Hier und da tauchen Längen auf, auch ist es eine Geschichte in der zwar ein bisschen was passiert, aber nichts Weltbewegendes. Würde jedenfalls manch ein Erwachsener sagen. Doch gerade für Jugendliche sind die Schritte die hier getan werden wirkliche Riesenschritte.

Neue Figuren gibt es kaum und doch muss man aufpassen bei all den Namen die in der Geschichte rum schwirren. Die Wichtigsten habe ich mir leicht merken können, bei den Nebenfiguren war ich froh das hier und da dran erinnert wurde warum sie Teil der Geschichte sind.
Jessie macht eine große Entwicklung durch. Vom Nobody zum Star und wieder zurück? Nicht ganz so und doch muss sie sich klar werden was sie will. Zeitweise merkt man schon beim Lesen das ihr das gar nicht so leicht fällt. Und sie ihre Probleme hat sich in der neuen Welt zurecht zu finden und in der alten bestehen zu bleiben.

Wenn man meint sie bekäme da einige Unterstützung von jack liegt man schon ein wenig falsch. Es gibt Abschnitte da ist er nicht mehr als Beiwerk. In anderen der Freund der gut an ihrer Seite aussieht. Doch irgendwann bezog auch er Stellung und die Geschichte bekam wieder etwas mehr Substanz.

Insgesamt muss ich sagen das es ein Abschluss ist mit dem ich leben kann. Es ist nun keine Meisterleistung, aber es passt alles, für dieses, doch überwiegend oberflächliche Thema. Ich habe von dieser Fortsetzung nicht mehr erwartet und bin gar etwas ängstlich dran gegangen. Auch weil der zweite Band schwächer war wie der erste. Doch hier wurde ich positiv überrascht. Ich denke man ist gut beraten wenn man beim ersten band der Trilogie anfängt, sonst fehlt einem einfach zu viel Vorwissen, doch dann kann man das Ende einer Trilogie lesen, das gerade bei Jugendlichen gut ankommen wird und auch mir als Erwachsene viel Spaß beim Lesen machte

4buecher