[Rezension] Martin Krist – Brandstifter

Martin krist
Brandstifter
David Gross Band 3

ASIN B01NC12D50
EBook
6,99 €
Erschienen bei Edel Elements

Inhalt:
Valentina findet ihren Mann ermordet im Arbeitszimmer. Nun will sie nur noch raus aus dem gemeinsamen Haus um sich und ihre Kinder in Sicherheit bringen, doch sie weiß bis der Mörder gefasst ist wird es keine Sicherheit geben und sie nimmt die Dinge selber in die Hand.
David Gross soll das Verschwinden eines jungen Mannes aufklären. Er wird seit einiger Zeit vermisst, doch die Polizei sucht nicht weiter nach ihm.

Meine Meinung:
Brandstifter ist der dritte Thriller mit David Gross, die anderen Beiden sind Drecksspiel und Engelsgleich. Für mich war das vor dem lesen gar nicht so klar doch beim Lesen kristalisierte sich recht schnell heraus das es von David Gross eine Vorgeschichte geben muss, die mir nicht ganz geläufig ist.

Das machte aber überhaupt nicht. Ich finde man kann Brandstifter gut lesen ohne die Vorgänger zu kennen. Martin Krist lässt genug Informationen fallen damit einem David Gross näher kommt und man nicht tausend Fragezeichen über dem Kopf trägt.

Es gibt mehrere Handlungsstränge die irgendwann zueinander finden. Bis dahin ist die Frage groß was die unterschiedlichen Personen miteinander zu tun haben, oder eher deren Fälle. Im Zentrum steht der Fall von Valentina, der jungen Frau deren Mann ermordet wurde. Zumindest war es für mich der wichtigste Strang. Der Fall des Feuertids der jungen Frau, wird recht schnell abgehandelt auch wenn es hier spannende Entwicklungen gibt. Dazu noch der Fall des verschwundenen Mannes und ganz wichtig: immer noch Davids Suche nach Caro.

Es gibt viele Personen und gerade bei den Polizisten konnte ich nicht immer alle unter einen Hut bringen. Die wichtigsten Personen konnte ich jedoch gut auseinander halten und zuordnen.
Die meisten kamen mir nicht wirklich nah und berührten mich nicht so sehr, auch wenn die Schicksale dies Taten.

Die Spannung steigerte sich bis zum Ende hin und war von Beginn an vorhanden. Ich empfand Brandstifter als echte Pageturner in dem ich immer weiter lesen wollte. Die Story ist in fünf Teilen geschrieben und jeder Teil steht für eine neue Stufe in den Ermittlungen. Die kapitel sind kurz gehalten und handeln von den verschiedenen Strängen. Was mich hier etwas störte war die fehlenden Zeitangaben. Erst nach einer Weile wurde mir klar das manches in der Vergangenheit spielen musste, das war nicht so sehr ersichtlich und irritierte zunächst ein wenig. So musste ich mich bei bestimmten Personen immer erst ein wenig rein finden ob es nun Gegenwart oder Vergangenheit ist.

Das Ende kam überraschend. Der Hauptfall war zwar abgeschlossen, doch blieben Fragen zurück und ich konnte kaum glauben dass das Buch wirklich zu Ende ist. Ein paar Mal habe ich hin und her getappt, aber da kam tatsächlich nichts mehr. Ich werde also auf die Fortsetzung warten müssen um mehr zu erfahren. Etwas ungewöhnlich und für mich auch etwas was zum Punktabzug führte. Ich lese gerne Serien und auch hier freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung, doch störte mich das ein Aspekt der so oft erwähnt wurde ungeklärt blieb.

Mein Fazit: Ein Pageturner der von Spannung kaum zu überbieten ist, der mich aber wegen dem offenen Ende etwas unzufrieden zurück ließ

4buecher

[Rezension] Jasmin Schlaich – Süßes mit Kuss

 Jasmin Schlaich
Süßes mit Kuss 
ISBN 978-3-7724-8018-8
Hardcover
12,99 €
Erschienen bei Topp
Blick ins Buch

Inhalt:
Wer kennt sie nicht, die süßen Dickmänner. Hier werden sie sehr vielseitig in Szene gesetzt. Neben Rezepten gibt es Altbekanntes und tolle Deko Ideen

Meine Meinung:
Süßes mit Kuss prangte mir schon immer entgegen wenn ich eine Packung Dickmanns gekauft habe. Es gab einen Wettbewerb für dieses Buch bei dem man sein Lieblingsrezept einsenden konnte. Bisher habe ich nur ein Rezept für das ich Schaumküsse verwende, war aber recht neugierig was sich noch hinter diesen Buchdeckeln verbergen konnte.

So blätterte ich direkt nach der Ankunft alles durch und fand kaum ein Rezept, das mich nicht reizen würde. Es Rezepte zum Genießen und Beeindrucken, Rezepte für feierliche Anlässe und tolle Deko Ideen. Auch das altbekannte „Mohrenkopfbrötchen“ durfte hier nicht fehlen.

Unterteilt sind die Rezepte in drei Schwierigkeitsstufen. Ich hatte mir zunächst ein mittelschweres Rezept mit dem Zusatz: Braucht etwas Übung raus gesucht. Übrigens auch eins der Gewinnerrezepte…und bin kläglich gescheitert. Es waren Cinnamon Buns die aus Hefeteig gemacht wurden. Der Hefeteig wollte bei mir nicht so recht aufgehen und das Zimt-Butter Gemisch landete zum Großteil auf meiner Arbeitsplatte. Meinem Junior schmeckte es trotzdem und vielleicht werde ich es nochmal ausprobieren, auch wenn es meinem Mann zu zimtig war.

Also ging es mit einem einfachen Rezept weiter. Eine Karamell Torte. Hier gab mir das Rezept schon leichte Rätsel auf. Doch ich folgte meinem Bauchgefühl und lag damit dann schon richtig. Die Torte schmeckt lecker, süß, aber auch ein wenig erfrischend. Es ist eine Torte die nicht gebacken wird und ich mir toll im Sommer vorstellen kann

Es gibt nur wenig was mich an diesem Buch stört. Die Rezepte sind vielseitig und man bekommt Lust sofort mit dem Backen oder Zubereiten zu Beginnen. Doch sowohl bei den Cinnamon Buns wie auch bei der Karamelltorte fand ich die Deko zu großzügig bemessen. Das Einzige was an den Buns mit Dickmanns zu tun hatte war die Creme für oben drüber und von der blieb massig übrig. Die Hälfte hätte hier auch gereicht. Bei der Karamelltorte war es der aufgelöste Zucker der zu großen Teilen übrig blieb. Hier reicht gewiss auch die Hälfte. Ein wenig Schade fand ich such das gerade schwierigere Sachen nicht ausgeführt wurden, oder auch Teile der Rezepte. Für die Karamelltorte braucht man 400 g Karamellcreme…Hmm okay, welche Karamellcreme, eine bestimmte oder nur das Pulver das mit den übrigen Zutaten vermengt wird? Ich habe eine Karamellcreme gemacht und habe diese mit unter gehoben. Geschmeckt hat es, ob es richtig war weiß ich nicht.

Dazu stört mich ein wenig das davon ausgegangen wird das man alle Größen von Springformen Zuhause hat. Ich besitze eine mit dem Durchmesser 28 oder 26, die habe ich genutzt, und ich glaube 20. Für die Karamelltorte bedarf es aber eine 24er und bei anderen Rezepten steht gar nichts dabei. Sowas wäre gut als Info zu Beginn des Buches damit Käufer überhaupt sehen ob das Buch mit ihrer Ausstattung nutzbar ist. Denn auch wenn es viele viele Rezepte und die Deko-Ideen gibt möchte man doch so viel wie möglich ausprobieren und wäre eventuell enttäuscht wenn ausgerechnet das Rezept wegen dem man das Buch gekauft hat nichts wird weil das passende Zubehör fehlt.

Es sind Kleinigkeiten die mich hier gestört haben. Überwiegend gefällt mir aber dieses Rezeptbuch das nicht nur für Kindergeburtstage etwas ist sondern auch für alle anderen Anlässe. Es wird nicht das letzte Mal genutzt worden sein.

4buecher

[Rezension] Peter Beck – Korrosion

Peter Beck
Korrosion 
Band 2

ISBN 978-3-7408-0040-6
Broschiert
11,90 €
Erschienen bei Emons
Leseprobe

Inhalt:
Tom Winter möchte eine einsame alte Frau Besuchen und findet dieses ermordet auf. Sie hinterlässt ein Testament in dem steht das ein Kind ihren zweiten Mann ermordet haben muss und erst wenn dieses gefunden ist soll das Testament vollstreckt werden. Tom Winter macht sich auf die Suche.

Meine Meinung:
Hinten auf dem Buch steht „Sind sie bereit für diesen Thriller“ Entweder bin ich es nicht oder er war einfach wirklich nichts für mich.

Ich bekam vom Verlag die Anfrage ob ich Korrision lesen mag. Die Geschichte reizte mich und die ersten positiven Stimmen von anderen Bloggern waren auch zu lesen. Also entschied ich mich für das Buch. Ich begann zu lesen und ahnte schon das es wohl doch nichts für mich ist. Dabei ist die Story interessant. Der Einstieg ist der Mord an dem besagten Ehemann. Eine grausame Vorstellung wie er gestorben ist, bei der Peter Beck aber nicht zu sehr ins Detail geht. Danach der Sprung in die Gegenwart und zu Tom Winter. Zwischen den Kapiteln immer mal wieder ein Abschnitt von der Flucht von Tijo Obado. Das aktuelle Thema „Flüchtlinge“ wurde hier beleuchtet.
Doch gerade zu Beginn fiel mir das Mitkommen in der Geschichte schwer, auch wegen der Abschnitte der Flucht. die mich immer wieder aus der Gegenwart raus holten. Bei mir wollte keine richtige packende Spannung aufkommen.

Auch mit den Personen, im speziellen mit Tom Winter, wurde ich nicht warm. Vielleicht liegt es daran das ich den ersten Band nicht kenne. Vielleicht an der Art von Winter, die mir irgendwie nicht zusagte. Ich weiß es nicht. Er wirkt ein wenig wie ein Held, der er gar nicht ist. Die Tatsache das er Polizist war und nun in einer Bank arbeitet erklärt zumindest warum er in einem Mord ermittelt. Es gab so ein paar Dinge die mich an ihm aber störten. Er hat einen komplizierten Armbruch wird ruck zuck aus dem Krankenhaus entlassen und stürzt sich dann in diesen Fall. Und Stürzen ist das Stichwort, denn der Arm muss mehrfach einiges aushalten und doch passiert nicht viel.

Manches an dieser Geschichte war mir zu genau beschrieben, so dass ich Abschnitte sogar mehr überflog als das ich sie gelesen habe. Trotzdem war die Geschichte nicht schlecht. Es ist schwierig für mich richtig zu bewerten, denn es gab einiges was mich fesselte. Zum Beispiel die Flucht von Tijo und seine Geschichte. Und auch das Ende war gut gewählt und klärte alles auf und ließ keine Fragen offen.

Mein Fazit: Ein Thriller wäre für mich etwas anderes. Ich würde Korrosion eher als Krimi einstufen, der mir in Teilen gefallen hat, aber mich nicht vollends überzeugen konnte.

[Rezension] Sophie Jordan – Infernale 2 – Rhapsodie in schwarz

Sophie Jordan
Infernale 2: Rhapsodie in schwarz
Band 2

ISBN 978-3-7855-8369-2
Hardcover
18,95 €
Übersetzerin: Ulrike Brauns
ab 14 Jahren
Erschienen bei Loewe
Leseprobe

Inhalt:
Davy und ihre Freunde konnten fliehen, doch der von ihr verübte Mord an dem Mann, um Sean zu retten, macht ihr zu schaffen und sorgt dafür das sich ihre Gefühlswelt verändert. Als sie dann auf Caden und seine Widerstandsgruppe trifft muss sie ihre Gefühle im Zaum halten um überleben zu können.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und war gespannt wie die Story insgesamt ausgehen wird. Am Ende konnte der zweite Band aber mit dem ersten kein Stück mithalten.

Das hatte recht viele Gründe. Der Einstieg fiel mir recht schwer. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und weiß so, das es nicht nur mir so ging. Es gibt so gut wie gar keinen Rückblick auf das erste Buch, so dass man am besten beide Bände hinterienander liest. Irgendwann kam ich dann doch in der Geschichte an und war auch sogleich gefesselt von den Ereignissen. Es gibt Abschnitte da passiert recht viel und man klebt förmlich am Buch, andere sind eher langweilig, manche gar nervig. Spannung kommt so immer mal wieder auf, hier erlebt man aber eine Berg und Talfahrt. Die Neugier hat mich immer weiter lesen lassen und geschickte Abschnittsende, die die Veranstalterin der Leserunde gewählt hat.

Das Thema HTS Gen und die Maßnahmen die die Regierung gezogen hat, der Plot der eigentlichen Geschichte kommt für mich viel zu kurz. Alles dreht sich nur noch um die Gefühlswelt von Davy und ihr Überleben. man liest vom Widerstand, aber er wird irgendwie nicht mehr wie eine Fußnote.

Die Personen sind zum Teil bekannt. Allerdings ändert sich hier vieles.
Davy ist die Hauptperson. Sie begleitet der Leser auf ihrer Flucht und bei all ihren Erlebnissen. Sie ist ja so viel am Zweifeln und Jammern das sie mir zeitweise auf den Keks ging. Als ich dachte nun wird es besser kam das nächste Ereignis das sie wieder an sich selbst und allen anderen zweifeln ließ. Von der Davy vom ersten Band war hier nur wenig zu spüren.
Sean, Sabine und Gil kann ich in diesem band zusammen fassen, denn sie kommen schlichtweg kaum vor und werden damit zu Nebenfiguren.
Caden wird schon auf dem Rückentext erwähnt. Er ist der Anführer einer Widerstandsgruppe und hat, warum auch immer, ein Narren an Davy gefressen. Er scheint stark und Klug außer wenn es um Davy geht. Seine Handlungen was den Widerstand angeht kann ich nachvollziehen, auch als Beschützer, aber nicht jede Tat ist hier nachvollziehbar.
Es gibt noch andere wichtige Figuren, bei denen ich aber vielleicht schon zu viel verraten würde. So viel sei aber gesagt. Zum Teil haben sie mich sehr überrascht, wenn auch nicht immer positiv.

Am Ende habe ich das Gefühl man hätte auch einen Band aus den Zweien machen können. Vieles aus dem zweiten Band empfand ich am Ende als Überflüssig und auch wenn das Buch sehr interessant war und mich wirklich fesselte, blieb ein schaler Beigeschmack zurück.

So war ich mir auch nicht sicher ob drei oder vier Sterne. Allerdings hat es mich so gut unterhalten das ich nicht aufhören wollte zu lesen, was ein unbedingter Pluspunkt ist. Die Handlung ist jedoch Geschmacksache

4buecher

[Rezension] Kathy MacMillan – Feuer und Feder

 Kathy MacMillan
Feuer und Feder
ISBN 978-3-407-74796-9
Hardcover
18,95 €
Übersetzerin: Carolin Liepins & Julian Haefs
ab 14 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Raisa ist eine Sklavin und hat das Glück auserwählt worden zu sein um die Schrift zu lernen. Sie ist nun Tutorin und soll nach der Hochzeit von Mati, dem Prinzen, seine Tutorin ausbilden. Für Raisa ist es etwas ganz besonderes die Schrift zu lernen, erstens darf es nicht jeder und zweitens hat sie da eine Herzensangelegenheit die das Kennen von Schrift voraussetzt. Von nun an lernt sie an der Seite von Mati, der ihr näher kommt als es zwischen den unterschiedlichen Schichten sein dürfte.

Meine Meinung:
Das Buch verweilte nun schon länger bei mir und ich war sehr gespannt auf die Geschichte, die mir bereits auf der Buchmesse angepriesen wurde.

Der Einstieg war dann aber etwas schwieriger als gedacht. Es waren so viele neue Gegebenheiten, eine komplett neue Welt, dazu die Götternamen, die zwar zu Beginn erläutert wurden, aber natürlich nicht direkt hängen blieben. So dauerte es ein wenig bis ich mich rein gefunden hatte und wirklich Spaß an der Geschichte bekam.
Zunächst wurde der Alltag von Raisa beschrieben, das war sehr interessant, sorgte aber noch nicht wirklich für Spannung. Die kam aber dem Moment auf als Sie und Mati sich näher kamen. Diese kleineren heimlichen Treffen brachten einen gewissen Nervenkitzel. Andere Dinge im Fortgang der Geschichte sorgten von da an auch für eine stetig ansteigende Spannung, die im Ende gipfelte. Langeweile kam dann nicht mehr auf.

Die Kapitel beginnen zunächst mit einem kleinen Text der Geschichte der Götter. Diese Geschichte wird Paralell zur eigentlichen Geschichte von Raisa und Mati erzählt und ist der Ursprung aller Gesetze was die Schrift betrifft. Da diese kleineren Absätze recht kurz waren, verlor ich hier mehr wie einmal den Faden, vielleicht auch weil ich so sehr auf die Gegenwart konzentriert war.

Neben den Göttern gibt es einige Menschen als Figuren, die für mich als Leser wesentlich interessanter waren.
Raisa, die Figur die ich als Leser von beginn an begleitet habe. Ihr Schicksal teilten viele Sklaven. Sie möchte etwas erreichen. Das einzige das mich ein wenig störte war die Unehrlichkeit gegenüber Mati, vieles wäre anders gelaufen wenn sie ehrlicher gewesen wäre, aber das ist ja oft der Fall. Ansonsten berührte mich ihre Geschichte und auch wenn man als Leser ahnt wie es ausgeht war ich immer gespannt wie es wirklich weiter ging. Raisa ist für mich sehr mutig und stark. Sie gibt nicht auf.
Mati ist auch mutig, wenn auch auf andere Art und Weise. Er ist der Königssohn und muss sich diesem eigentlich auch beugen. Doch er geht hohe Risiken ein um Raisa zu schützen und sie zu Treffen. Er hat Ideale, doch auch hier wird irgendwann deutlich das man manchmal nicht so kann wie man gerne möchte.
Es gibt noch mehr wichtige Personen. Jonis, der Anführer der Rebellen, Laiyonea, Raisas Lehrerin, die ihr mehr beibringt wie nur die Schrift aber immer recht distanziert ist. Der König, Ratsmitglieder und andere Arnath. Nicht alle stehen Raisa positiv gegenüber, eher die wenigsten.

Am Ende kann man diesen Roman ein wenig mit historischen Romanen vergleichen. Ich finde die Geschichte von niederer und höherer Herkunft gibt es dort schon und wird es wohl immer geben. Doch durch die Geschichte der Götter wird dieses Buch zu etwas besonderem das sich nicht immer leicht lesen lässt, aber bei dem ich auf jeden Fall viel Lesespaß hatte

4buecher

[Rezension] C.J. Daugherty – Secret Fire 2: Die Entfesselten

 C.J. Daugherty
Secret Fire 2: Die Entfesselten
Band 2

ISBN 978-3-7891-3340-4
Hardcover
18,99 €
Übersetzer: Peter Klöss
ab 14 Jahren
Erschienen bei Oetinger
Leseprobe

Inhalt:
Sacha und Taylor haben im St. Wilfried Collage Zuflucht gefunden. Kurz vor dem 18. Geburtstag von Sacha trainiert Taylor damit sie überleben, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und sie müssen früher Kämpfen als sie gedacht hatten. Ein Wettlauf gegen die Zeit und mit dem Tod

Meine Meinung:
Der erste Band von Secret Fire ist noch nicht so lange her und war noch recht präsent. Secret Fire 2: Die Entfesselten macht nahtlos weiter. Als Leser landet man direkt in der Zeit kurz vor Sachas 18. Geburtstag.

Es wirkt zunächst noch recht friedlich, doch diese trügerische Ruhe hält nicht lange an. Die Spannung ist recht schnell wieder greifbar, wie die Bänder der Magie, und reißt bis zum Ende nicht ab.
Es gibt kaum Augenblicke zum Verschnaufen. Die Protagonisten stürzen von einem nervenaufreibenden Ereignis zum Nächsten. Man merkt auch am Fortgang der Geschichte dass der Tag X, Sachas Geburtstag, immer näher rückt. Die kurzen Kapitel und die rasante Geschichte sorgen hier für ein Leseerlebnis das man trotz der Schnelligkeit gut genießen kann.

Es sind wenige Figuren auf die die Autorin sich konzentriert.
Natürlich Taylor, die Sacha vor dem Tod beschützen soll. Das sie so eine ehrgeizige Schülerin ist kommt ihr auch beim Training zu Gute. Sie ist voller Selbstzweifel, doch wer wäre das nicht, wenn das Leben andere Menschen in seinen Händen liegt.
Sacha vertraut ihr und doch bekommt er Angst vor dem was passieren kann. Schön fand ich das von dem Draufgänger nichts mehr zu spüren ist und ihm der Ernst der Lage durchaus bewusst ist. Er ist ruhiger geworden, aber auch nachdenklicher.
Louisa und Alistair sind stets an der Seite von Taylor und Sacha. Sie sollen helfen wo sie können. Auch an Louisa erkennt man eine weichere Seite, auch wenn diese nur ab und an zur Geltung kommt. Alistair blieb mir ein wenig fern. Er ist wichtig für die Geschichte, aber ich bekam kein Gefühl für diese Figur.
Noch wichtig ist der Widersacher und hier gibt es einige Überraschungen und Erklärungen, die ihr natürlich selber erlesen sollt.

Ich habe nun schon öfter gelesen dass das Ende zu plötzlich kam. Ich empfand das selber gar nicht so. Das Ende war zum richtigen Zeitpunkt und sehr passend. Es war ein gebührender Abschluss dieser Dilogie, die keine Fragen offen lässt und sehr rasant daher kommt. Beide Bände sind ein Page Turner für den man sich Zeit nehmen sollte damit man lesen kann ohne aufhören zu müssen.

[Rezension] Jason Segel & Kirsten Miller – Nightmares! 3: Die Stunde der Ungeheuer

 Jason Segel & Kirsten Miller
Nightmares 3! Die Stunde der Ungeheuer
Band 3

ISBN 978-3-7915-1949-4
Hardcover
17,99 €
Übersetzerin: Nadine Mannchen
ab 11 Jahren
Erschienen bei Dressler
Leseprobe

Inhalt:
Charlie hat kaum noch Alpträume und wenn doch weiß er wie er drauf reagieren muss. Das er nicht weglaufen darf. Doch dann landet er mitten in einer Herde Schafe. Ihm wird ganz mulmig und einen Ausgang findet er auch nicht. Außerdem hat er das Gefühl, dass dies gar nicht sein Traum ist.
Tagsüber muss er aufpassen das ICK nicht durch das Portal kommt. Als INK in seiner Schule auftaucht kann das nichts Gutes bedeuten. Was haben die Zwillinge vor und können Charlie und seine Freunde die Beiden stoppen?

Meine Meinung:
Die Stunde der Ungeheuer ist der dritte und letzte Band dieser Trilogie. Er steht den Vorgängern in nichts nach und ist sowohl vom Cover wie auch inhaltlich wieder sehr gut gelungen.

Um den dritten Band zu lesen sollte man schon Vorkenntnisse haben. Alle drei Bände hängen zusammen und Rückblicke gibt es nur wenige. Sie sind Ausreichend wenn man die Vorgeschichte kennt, aber nicht wenn man mit diesem Buch starten würde.

Spannend ist es von Beginn an. Die Autoren schaffen es denn Leser direkt wieder zu fesseln. Sie Spannung lässt auch im Laufe der Geschichte nicht nach. Große Buchstaben und kurze Kapitel sorgen dafür das man immer wieder Lust auf mehr hat und kaum aufhören mag. Das wird Kindern nicht anders gehen. Dazu gibt es auf vielen Seiten Zeichnungen die zur Geschichte passen und dem Buch noch etwas Besonderes mitgeben.

Die Figuren sind alte Bekannte. Nur eine Lehrerin, die für die Geschichte recht wichtig ist, ist dazu gekommen.
Ms. Abott ist die Chemielehrerin mit der Ambition großes für die Wissenschaft zu leisten. Sie wirkt etwas schrullig aber auch witzig und lockert die Geschichte sehr auf.
Charlie ist der große Bruder von Jack und man merkt eine kleine Eifersucht unter den Brüdern. Es gibt Geschwister-Zwist den wohl jeder kennt der selber Kinder oder Geschwister hat. Doch darüber darf gerade Charlie nicht vergessen das er das Portal Hüten muss. Seine Entscheidungen sind nachvollziehbar, wenn auch nicht immer richtig.
Ich fand das diesmal Charlie und Jack die Helden der Geschichte waren. Sicher kommen auch die Freunde von Charlie und auch Figuren aus der Anderwelt vor, jedoch nicht so viel wie in den Vorgängern. Jack erlebt man etwas genauso oft wie Charlie und doch war Charlie wesentlich präsenter, dafür wirkte Jack nicht so unnahbar und konsequent. Jack ist der herzlichere der Beiden.
ICK und INK kennt der Leser schon aus dem zweiten Band und sie sind keine positive Erscheinung. Unterschiedlichere Vorhaben könnten die Zwillinge nicht haben und die Geschichte die sie zu erzählen haben ist zugleich spannend wie auch Mitleiderregend.

Ich finde das dieser Band ein gelungener Abschluss der Trilogie ist und kann mir auch kaum vorstellen das noch etwas kommen könnte. Auch wenn hinter dem „Ende“ ein Fragezeichen steht. Ich hätte auch nichts gegen weitere Bände, wenn sie gut umgesetzt wären, denn hier wurde, wie ich finde, ein Schlussstrich gezogen, der nicht so einfach weg zu radieren ist.