[Rezension] Daniela & Tobias Gronau – Das grosse Mix Backbuch

 Daniela & Tobias Gronau
Das grosse Mix Backbuch
ISBN 978-3-517-09623-0
Hardcover
19,99 €
Erschienen bei Südwest Verlag

Inhalt:
Über 100 Backrezepte in einem Buch vereint findet der Leser und Bäcker wenn er die Seiten durchblättert. Allesamt für den Thermomix geschrieben und mit großer Geling-Garantie. Egal ob es Brot, Brötchen, Kuchen oder Gebäck ist. hier wird gewiss jeder etwas finden.

Meine Meinung:
Seit Weihnachten besitze ich einen Monsieur Couisine, für die die nicht wissen was es ist – Es ist eine Küchenmaschine wie der Thermomix, nur wesentlich günstiger und etwas abgespeckter. (Wenn Interesse besteht schreibe ich dazu mal einen gesonderten Bericht) Seitdem möchte ich natürlich so viel wie möglich in dem Gerät machen und bin regelrecht süchtig nach neuen Rezepten. In diesem Buch fand ich schon jede Menge toller Backrezepte und habe auch schon zwei getestet.

Zum Einen gab es das Knoblauchbaguette. Hefeteig war mir bisher ein Graus und gelang so gut wie nie, weswegen ich einen großen Bogen drum machte. Hier wurde alles so gut erklärt das ich mich traute. Von dem Ergebnis war nicht nur ich begeistert, sondern auch unsere Gäste.
Das andere war ein Weißbrot, wieder ein Hefeteig. Es war sehr sehr langwierig es zu backen und ein wenig fehlen mir schnelle Rezepte mit Hefe, doch schmeckte es so gut das sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt hat.

 

Doch nicht nur beim Praxistest begeisterte mich dieses Backbuch. Es gibt eine tolle Einleitung für Thermomix Nutzer mit sämtlichen Erklärungen. Was wie und warum genutzt wird. Das Vorwort der Autoren hätte ich nun nicht gebraucht, doch macht es das Buch persönlicher. Weiter geht es mit Infos zum Backen mit dem Thermomix und mit Hilfe beim Backen in dem auch das Gerät erklärt wird. So sind die ersten 15 Seiten fast überflüssig, wenn man wie ich ein anderes Gerät nutzt, aber durchaus trotzdem interessant. Alles ist verständlich erklärt, was ja bei Rezepte mit das Wichtigste ist.

Auf Seite 16 geht es dann mit den Backrezepten los. Grundteige, Kuchen & Torten. Süßes Gebäck, Weihnachtsbäckerei, Herzhaftes Gebäck, Brot & Brötchen und Backmischungen sind aufgeführt. Es fehlt hier wirklich an nichts. Am Ende zeigt ein Register alphabetisch sortiert was man wo findet. Alles wird mit Bildern ergänzt, so weiß man wie das Ergebnis aussehen soll.

Ich muss sagen das ich gerne zu diesem Buch greife und mir schon einige Brote und Brötchen raus gesucht habe. Alles andere wird gewiss auch noch getestet, doch süßes gibt es bei uns momentan eher seltener.

Das grosse Mix Backbuch hat wirklich viele Rezepte und Grundlagen vereint und überzeugt mich rechtlos. Ich freue mich auf weitere Praxistests und auf die nächsten Bücher

[Rezension] Lauren Layne – Gut geplant ist halb verliebt

 Lauren Layne
Gut geplant ist halb verliebt
Band 2

ISBN 978-3-95649-775-9
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Sonia Savic
Erschienen bei MIRA Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Heather hatte schon als Kind ziemlich gute Vorstellungen davon was sie werden und wo sie leben möchte. Sie hat all dies fast erreicht. Sie lebt ihren Traum in New York und ist kurz davor Hochzeitsplanerin zu werden, aber nur wenn der Nachbar aus 4A nicht jede Nacht so einen Radau mit seiner Musik macht. Dem wird sie erst einmal die Meinung sagen. Schließlich muss sie am nächsten Morgen ausgeschlafen sein. Doch anstatt sich ihr zu fügen, küsst er sie einfach und auch wenn er Feind Nummer 1 ist geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Roman der Reihe rund um die Hochzeitsagentur und ich habe das Buch noch mehr geliebt wie den ersten Teil.

Dieser Teil kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Weil es ansich eine eigene Geschichte ist. Nur mit dem selben Arbeitshintergrund. Doch würde ich es empfehlen den ersten Band zuerst zu lesen, denn er ist gut und man lernt die anderen Kollegen und die Geschichte von Brooke kennen.

Der Schreibstil ist auch hier wieder locker und leicht zu lesen. Diese Reibereien von Heather und Josh sind genau das was ich mag und was dieses Buch wirklich gut machen. Gegensätze ziehen sich an und hier ist dieser Spruch Programm. Beim letzten Band hatte ich ein wenig bemängelt das manches nur im Hintergrund geschieht, hier gibt es diese Kritik gar nicht. Alles wird besprochen und geklärt. Es bleiben keine Fragen mehr offen und man kann sich am Ende gewiss noch auf einen weiteren Band freuen. Schließlich gibt es da noch eine Chefin.

Heather weiß genau was sie will, das macht sie für mich zu einer bewundernswerten Person. Allerdings ist sie manches Mal vielleicht auch ein wenig zu selbstkritisch. Sie wirkt manches Mal etwas steif, jedoch nicht unsympathisch.
Josh hat aus seiner Vergangenheit sein Päckchen zu tragen und misst dieser einfach zu viel bei. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, doch das muss er erst einmal lernen. Josh ist ein Mann mit Ängsten, doch zeigt er diese nicht bzw. kaum und lebt so nur vor sich hin. Ohne Ziel und ohne viel Freude. Bis Heather kommt. Man merkt das sie etwas aus ihm raus kitzeln kann und ihn auch aus seinem komischen Leben holt. Josh denkt wieder darüber nach was werden soll. Das alleine ist schon ein großer Fortschritt.

Am Ende freue ich mich auf einen nächsten Band und hoffe das er auch kommen wird. Mich würde brennend interessieren wie es mit den Belles weiter geht und ob auch die steife Alexis endlich ihr Glück findet. Für dieses Mal bin ich aber restlos zufrieden und kann diesen Liebesroman jedem empfehlen, der Lieberomane  und eine besondere Art Humor gerne mag.

[Rezension] Kristen Proby – Darf´s ein bisschen Glück sein

 Kristen Proby
Darf´s ein bisschen Glück sein
Band 3

ISBN 978-3-95649-766-7
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Gabriele Ramm
Erschienen bei MIRA Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Kat ist auf dem Weg zu einer einwöchigen Weinverkostung. Sie freut sich sehr auf diese Tage, wäre da nicht der Flug, denn vor dem Fliegen hat sie panische Angst. Doch sie hat Glück und neben ihr sitzt Mac, ein attraktiver Mann, der sie beruhigt und ihr den Flug etwas erträglicher macht. Nach dem Flug denkt sie, sie sieht ihn nie wieder, doch dann taucht er ebenfalls auf der Weinverkostung auf und eine aufregende Woche beginnt. Jedoch ist auch der schönste Urlaub einmal rum und so versucht Kat Mac zu vergessen, bis er unverhofft vor ihr steht…

Meine Meinung:
Die Seduction Reihe fand ich von Beginn an Klasse und so freute ich mich sehr auf den neuen Band der fünf Freundinnen.

Ich fing an zu lesen und war direkt wieder drin in der ganzen Geschichte und das obwohl das Buch nicht im Seduction beginnt, aber die Erinnerung waren noch so gut, das ich alles sofort wieder einordnen konnte und einfach eintauchen konnte.
Diesmal geht es um das Liebesleben von Kat und das ist mehr wie Fade. Beziehungen sind nichts für sie und so beschließt sie einen Sexurlaub zu machen, ganz ohne Verpflichtungen. Doch wie es im Leben manches Mal ist, alles kommt anders als man denkt.

Die Figuren sind aus den Vorgängern bekannt und man trifft sie alle wieder. Doch der Augenmerk liegt auf Kat und Mac.
Die schlaue Kat, die erstmal nur Spaß will und doch irgendwie ein Mädchen ist und sich mehr gewünscht hätte. Sie die sehr vorsichtig ist was Beziehungen angeht, weil sie schon zu oft enttäuscht wurde. So hinterfragt sie alles, aber niemals so dass es für den Leser nervig wäre.
Mac ist der erfolgreiche Geschäftsmann, der die gleichen Ängste hat wie Kat, doch nicht nur das. Seine Familie belasten noch andere Probleme, die sich irgendwann auf die Beziehung auswirken.

Dies ist der dritte Band der Reihe und er fesselte mich wie die beiden Vorgänger auch. Ich denke man könnte diesen auch vor dem zweiten Lesen, wenn es einen nicht stört dass dort eine Lücke in der Erzählung ist. Jedes Buch ist schon in sich abgeschlossen, doch da es fünf Freundinnen sind bauen die Bände auch aufeinander auf. Da Liebesromane aber meist vorhersehbar sind, denke ich dass es hier kein Problem darstellen sollte.

Am Ende freue ich mich auf den vierten Band und bin gespannt wer nun dran ist. Riley oder doch Mia, beide wäre nach dem Ende in diesem Band möglich und ich lasse mich gerne überraschen.

[Rezension] Kathrin Lange – Die Fabelmacht-Chroniken 1: Flammende Zeichen

 Kathrin Lange
Die Fabelmacht-Chroniken 1: Flammende Zeichen
Band 1

ISBN 978-3-401-60339-1
Hardcover
18,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Arena Verlag

Inhalt:
Mila hat sich mit ihrer Mutter gestritten und ist auf dem Weg nach Paris. Dort möchte sie heraus finden warum ihr Vater und ihr Bruder vor ihrer Geburt gestorben sind und warum ihre Mutter so allergisch auf diese Stadt reagiert. In Paris trifft sie auf Nicholas der ihrem Nicholas aus ihren Geschichten ähnlich sieht aber wohl nicht so liebenswert scheint. Sie ahnt nicht das sie die Fabelmacht besitzt, eine uralte Gabe deren Besitzer Geschichten schreiben die wahr werden. Nicholas musste das schon leidvoll erfahren.

Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Kathrin Lange sehr gerne. Sowohl die Jugendbücher wie auch ihre Thriller. Bisher konnte sie mich fast jedes Mal in ihren Bann ziehen. Die Geschichte der Fabelmacht Chroniken klang interessant und machte mich neugierig.

Es war für mich kaum verwunderlich das ich mich im Buch sofort wohl fühlte. Ich brauchte keine Eingewöhnung und war direkt Zuhause. Die Geschichte baut sich langsam auf und entfacht erst die Neugier des Lesers. So kommen viele Fragen auf, die fast alle am Ende auch beantwortet werden.
Durch den Plot mit der umgeschriebenen Wirklichkeit gibt es einiges an Potenzial das auch komplett ausgenutzt wurde. Es gab einige Überraschungen die für eine enorme Spannung sorgten. Langeweile gibt es hier nicht. Alles ist sehr flüssig und fesselnd erzählt.

Die Figuren sind schön und mit viel Charakter beschrieben.
Mila konnte ich vollends verstehen. Sowohl was das Wissen wollen wie ihr Vater und ihr Bruder gestorben sind, und was die Fahrt nach Paris angeht. Die Überraschung über die Gabe ist glaubwürdig und sorgt dafür das diese Figur rundum perfekt für diese Geschichte ist.
Nicholas ist der Gegenpart und nicht so sympathisch wie Mila denkt. Ganz im Gegenteil, er scheint ein ganz schöner Rowdie zu sein. Doch dadurch das man als Leser beide Seiten mitbekommt, kann man ihn gut verstehen und empfindet Sympathie.
Eric und Isabelle sind weitere Figuren die große Rollen in der Geschichte haben und wenn es nur dafür ist das sie Mila beistehen. Die Dreiecksgeschichte Eric, Nicholas, Mila ist nicht ganz so schlimm wie man befürchten könnte. Bringt aber natürlich noch mehr Spannung rein.
Es gibt viele Figuren die eine Rolle spielen. manche Figur ist recht klar, bei anderen ist die Rolle eher geheimnisvoll.

Da dieses Buch der erste Band ist endet es mit einem Cliffhanger, den ich mutig finde und so nicht erwartet hätte. Ich bin sehr gespannt wie es im nächsten Band weiter geht.

[Rezension] Alana Falk – Das Herz der Quelle 1: Sternensturm

 Alana Falk
Das Herz der Quelle 1: Sternensturm
Band 1

ISBN 978-3-401-60290-5
Hardcover
16,99 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Arena

Inhalt:
Juliana sehnt den Moment herbei an dem sie endlich ihre Quelle bekommt. Jeder Magier bekommt eine um zaubern zu können, doch für Liliana wurde bisher keine gefunden. Als es endlich soweit ist ist es ausgerechnet Chris der ihr zugeteilt wird, der Junge, der renitent und aufsässig ist und Liliana scheinbar ohne Grund hasst.
Doch Liliana hat nicht viel Zeit um sein Vertrauen zu gewinnen, denn die nächste Katastrophe ist im anrollen und sie kann sie nur mit Chris abwenden…

Meine Meinung:
Sternensturm war in letzter Zeit auf vielen Blogs zu sehen und ich wurde immer neugieriger auf diese Geschichte in der es um Magier und das Zaubern geht.

Der Rückentext behandelt nur eine Seite der Geschichte, denn zu Beginn erlebt man zwei Sichtweisen. Hier rein zu finden ist erst einmal nicht so einfach und fiel mir bei Liliana viel leichter. Ich wartete darauf das die Geschichte mich packt. Die Spannung war zwar hier und da vorhanden, aber noch nicht so gleichmäßig, dass mich die Geschichte so richtig fesselte. Auch weil der Sichtwechsel Kapitelweise geschah und ich immer, wenn ich mich an eine Person gewöhnt hatte, wieder raus gerissen wurde. Irgendwann ging das aber. Entweder habe ich mich dran gewöhnt oder es änderte sich Anderes.
Etwa ab dem zweiten Viertel der Geschichte war auch ich in ihren Bann gezogen und las selbst beim Sport auf dem Ergometer.

Die Figuren sind schwer zu beschreiben wenn man nicht zu viel Spannung nehmen will. Deswegen gehe ich auch nur auf Liliana und Chris ein.
Liliana ist ganz aufgeregt aber auch ängstlich was ihre Verbindung mit der Quelle betrifft. Chris wäre nicht ihre Wunsch-Quelle gewesen und doch stellt es sich als Glücksfall heraus. Sie ist dem Rat treu und vertraut ihm blind. Zu Beginn denkt sie nur selten selber nach und richtet sich eher nach Gesetzen und dem was andere sagen. Doch dann gibt es eine Wende und sie wird mir sympathischer. Von dem Moment an, denkt sie selber nach und merkt wie viel sie schon falsch gemacht hat.
Chris ist irgendwie direkt negativ behaftet. Er macht einen unsympathischen Eindruck der sich auch bis zum Ende hin nur geringfügig bessert. So richtig lernt man ihn nicht kennen. Dafür spielt er aber auch zu wenig eine Rolle auch wenn er für die Geschichte immens wichtig ist.

Am Ende bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band. Sternensturm war für mich ein Buch das mich nicht direkt für sich gewinnen konnte, aber bei dem es sich auf jeden Fall lohnte durchzuhalten um dann mit einer interessanten Geschichte, Spannung und überraschenden Wendungen zu punkten.

4buecher

 

[Rezension] Katherine McGee – Beautiful Liars 1: Verborgene Gefühle

 Katherine McGee
Beautiful Liars 1: Verborgene Gefühle
Band 1

ISBN 978-3-473-40153-6
Hardcover
17,- €
Übersetzerin: Franziska Jaekel
ab 14 Jahren
Erschienen bei Ravensburger
Leseprobe

Inhalt:
New York im Jahr 2118. Es gibt kaum noch Menschen die Außerhalb von Riesen Wolkenkratzern leben. 1000 Stockwerke hoch. Je reicher man ist umso höher lebt man in diesen Gebäuden.
So auch Avery. Sie residiert mit ihrer Familie ganz oben in einem Penthouse unter dem Dach. Als Schülerin muss sie noch nicht arbeiten und gibt mit Vergnügen das Geld ihrer reichen Eltern aus. Doch auch sie weiß das Geld alleine nicht glücklich macht, vor allem wenn man nicht mit dem Menschen zusammen sein kann, den man liebt. So verheimlicht sie ihren Freundinnen ihre Liebe zu Atlas, ihrem Stiefbruder ohne zu ahnen das die Geheimnisse der anderen noch viel brisanter sind.

Meine Meinung:
Auf Beautiful Liars wurde ich durch die Reading Challenge von Ravensburger bei Lovelybooks aufmerksam. Ein Buch das zunächst nach viel Society klingt doch irgendwie viel mehr ist.

Spannend an der Story finde ich das alle in einem großen Komplex wohnen. Alles gibt es dort, alle Schichten leben dort. Entweder ohne finanzielle Sorgen oder auch am Rand der Armut. Ganz wie eine Stadt in nur einem Gebäude. Hinzu kommt die Technologie die viel viel weiter ist als Heutzutage. So ist man von New York in 3 Stunden in Paris. Faszinierend und teilweise erschreckend zugleich

Erst einmal musste ich mich in dieser Welt zurecht finden, doch als ich mich daran gewöhnt hatte ging das Lesen ganz von selbst. Es ist eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse und doch sehr fesselnd. Es ist keinesfalls eine oberflächliche Geschichte, auch wenn man das auf Grund des Plots denken könnte. Hier gibt es viele gute und ungünstige Konstellationen, die das Lesen interessant gestalten. Außerdem so viele Fragen die aufgeworfen werden, das man sehr neugierig auf das Ende ist und wie sich alles fügt.
Meine Angst war ein wenig das es nicht wirklich Aufklärungen geben wird, auch weil ein weiterer Band schon im nächsten Jahr erscheint, doch diese Befürchtung war unbegründet. Ich finde es wird das Wichtigste aufgeklärt und man kann den nächsten Band lesen, muss es aber nicht.

Die Figuren sind von unterschiedlicher Herkunft.
Da sind Avery und Atlas die Stiefgeschwister und der Mittelpunkt der Geschichte. Irgendwie dreht sich alles um sie oder um Freunde von den Beiden. Während ich Atlas als recht bodenständig erlebte empfand ich Avery so ein wenig abgehoben und oberflächlich. Es gibt nur eins wo sie wohl recht „normal“ ist und das ist wenn es um ihre Gefühle geht, doch auch da gibt es diese Besonderheit das es Atlas ist.
Leda und Eris sind die besten Freundinnen von Avery. Gegenseitig können sie sich wohl nicht so gut leiden, doch Avery mag Beide. Leda wirkt recht kaputt. Sie fällt so ein wenig in die Kategorie armes verwöhntes Mädchen das abstürzt. Eris muss gleich zu Beginn mit harten Schlägen klar kommen, die sie aber stärker macht.
Cord gehört zu Averys Clique und zu der besseren Gesellschaft. Doch das alles ist ihm gar nicht wichtig. So empfand ich ihn als sehr bodenständig und auch sympathisch.
Wyatt ist durch einen Zufall in diesen Kreisen gelandet. Eigentlich wohnt er ziemlich weit unten und muss auch ganz schön blenden um mithalten zu können. So richtig einschätzen konnte ich ihn bis zum Ende nicht. Er will eine ehrliche Haut sein, findet aber auch immer wieder Entschuldigungen wenn er es nicht ist.
Rylin kümmert sich liebevoll um ihre Schwester seitdem ihre Mutter nicht mehr lebt. Sie versucht alles damit sie nicht in Pflegschaft kommt, doch manches Mal ist das gar nicht so leicht.
Jede Figur hat seinen Part in der Gschichte und es wird auch immer aus der jeweiligen Sicht erzählt, so dass man sich in jede Figur gut reinversetzen kann.

Am Ende freue ich mich das ich mich doch an dieses Buch dran getraut habe. Ich hätte eine spannende Geschichte verpasst. Ich freue mich nun auf den zweiten Band der im nächsten Jahr erscheint.

[Rezension] Julia Drosten – Die Honigprinzessin

 Julia Drosten
Die Honigprinzessin
ISBN 978-3-00045116-4
Taschenbuch
9,95 €
Seite von Julia Drosten

Inhalt:
Alina stößt in Berlin mit dem Imker Georg zusammen. Dieser hat nicht nur den Namen mit dem berühmten Schauspieler gemeinsam, sondern auch as Aussehen. Von dem Moment an ändert sich Alinas Leben komplett. Vom schlechten Gewissen geplagt kümmert sie sich um Georgs Bienen und lernt dabei seinen Sohn Sven kennen, der sie gedanklich nicht mehr los lässt. Doch Alina hat einen Freund und arbeitet als erfolgreiche Marketingassistentin, ihre neue Kampagne macht ihr Spaß auch weil die Firma scheinbar etwas für die Umwelt tut, doch das ist ein Trugschluss und ein Kampf beginnt bei dem Alina Opfer bringen muss

Meine Meinung:
Die Honigprinzessin kam recht unerwartet zu mir. Auf der Messe bin ich Horst und Julia Drosten begegnet und es kam das Gespräch auf dieses Buch. Die Geschichte klang nach genau meinem Geschmack. Eine freche Liebesgeschichte, doch mit ernster Nebengeschichte, denn es geht nicht nur um die Liebe zwischen zwei Menschen sondern auch die Liebe zu den Bienen und wie wichtig sie für uns sind.

Zunächst hoffte ich das de Bienen Thematik nicht zu sehr überhand nimmt. Wenn mich eines vorher nicht so sehr interessierte war es alles über Bienen. Ich weiß das sie wichtig sind und vor allem schützenswert, doch mehr interessierte mich nur bedingt. Doch das Thema Bienen ist so geschickt eingewoben das man etwas lernt ohne das die Geschichte an sich langweilig wird. Der Kampf mit dem großen Konzern ist ein kleiner Krimi, der dieses Buch spannend macht. Die Liebesgeschichte ist, wie bei den meisten Liebesromanen, keine Überraschung. Wirklich gut und besonders macht dieser Roman der Kampf für die Bienen.

Die Figuren sind mit sehr viel Persönlichkeit beschrieben. Da ist Alina, die zunächst wie so eine Schicki Micki Tante wirkt. Mit der Zeit merkt man das sie eine ganz normale junge Frau ist die gerne gute Klamotten trägt und zu sehr von ihrem Schicki-M;icki Workaholiker Freund Marc beeinflusst wurde. Der Kontakt zu Georg tut ihr gut und macht sie für mich als Leser immer sympathischer.
Georg ist ein älterer Mann, der wohl auch die Business Seiten kennt, doch dann wieder geerdet wurde. Er wird zu einer Art väterlicher Freund. Sein Sohn Sven ist sehr charismatisch, aber manchmal auch recht aufbrausend. Manchmal sollte man darüber nachdenken was man sagt, aber dann wären hier viele Szenen nur halb so interessant und lustig.
Zum Schluss ist da noch Alinas beste Freundin Dani, die ein wenig Normalität in die Geschichte bringt, so geht es nicht nur um Bienen und die Liebe, sondern auch um die Freundschaft. Eine Freundin wie Dani wünscht man sich.

So begann ich zu lesen und war immer gefesselter von dem Stil und der Geschichte. Ich suchtete das Buch durch soweit es ging und ich Zeit hatte und kann am Ende auch gar nichts negatives finden. Ich hoffe das Julia Drosten vielleicht doch irgendwann nochmal ein Buch in der Richtung schreibt, denn die historischen Romane reizen mich leider nicht. Doch hier wurde ich perfekt unterhalten und empfehle es mit Vergnügen weiter