[Rezension] Robin Wassermann – Crashed

Robin Wassermann
Crashed
ISBN 978-3839001141
Gebundene Ausgabe
16,90 €
Inhalt:
Sechs Monate sind vergangen, seit Lias Wirklichkeit auf den Kopf gestellt wurde. Sechs Monate voller Zweifel, Angst und Auflehnung gegen die Tatsache, dass ihr Körper tot ist und Lia Kahn nur in einer menschenähnlichen Maschine weiterexistieren wird. Jetzt ist Lia bereit, ihr neues Dasein zu akzeptieren: Sie ist ein Mech und sie gehört zu ihresgleichen. Es ist eine wilde, sorglose Existenz, die sie führen, ohne Regeln, ohne Angst. Denn es gibt nichts zu fürchten, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Doch dann wird Lia von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss eine Wahl treffen zwischen ihrem alten Leben und ihrer neuen Freiheit, zwischen den Menschen und den Mechs. Sie muss sich entscheiden zwischen dem Mädchen, das sie war, und dem Jungen, den sie einmal geliebt hat…
Vor dem Unfall war Lia Kahn glücklich.
Vor dem Unfall war Lia Kahn beliebt.
Vorher war Lia vieles:
Normal.
Am Leben.
Ein Mensch.

 

Meine Meinung:
Lia lebt nun zusammen mit Jude, Riley, Quinne, Ani und anderen Mechs auf einem Anwesen das Quinne gehört. Sie leben da ihren Mech Alltag, der überschattet wird von einer Gruppe die sich die Bruderschaft nennt und es sich zum Ziel gesetzt hat Mech´s auszurotten. Ausgerechnet Auden ist einer der Anführer dieser Bruderschaft…
Ich hatte das Glück Teil 2 der Trilogie direkt im Anschluss an Teil 1 zu lesen und dachte es ist gut so da ich ja einmal in Lia´s Geschichte drin bin, trotzdem fiel es mir anfangs schwer zu lesen, mich reinzufinden und es gab Kapitel die wurden mir sogar langweilig, aber meist hielt das nicht lange an und die Spannung nahm wieder überhand. Auch crashed ist wieder voll mit interessanten Sachen die nicht nur beim lesen zum denken anregen. Ich finde immer mehr in diese Mech Welt einzutauschen zeigt mir persönlich auch wie negativ es wäre ein Mech zu sein.

Jeder der Teil 1 mag wird auch Teil 2 mögen und auf Teil 3 kaum warten können.

[Rezension] Robin Wassermann – Skinned

Robin Wassermann
Skinned
ISBN 978-3-8390-0106-6
Gebundene Ausgabe 
16,90 €
Erschienen bei Script 5

Inhalt:
Lia Kahn ist reich, schön und beliebt bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.


Meine Meinung:
Lia stirbt bei einem Unfall, eigentlich, uneigentlich lebt sie, in einem Mech-Körper, beschimpft als Skinner, nicht angesehen in der Gesellschaft in der sie lebt. Ihr Eltern konnten oder wollten sie nicht sterben lassen und so wurden nur ihre Gedanken so weit wie möglich auf eine Festplatte gespeichert und ihr ein neuer Körper gegeben. Sie muss lernen damit klar zu kommen, was sich als gar nicht leicht herausstellt, wenn man von allen damaligen freunden nicht mehr akzeptiert ist. Als Mech kann man eben nicht einfach weiter machen wo man als Mensch aufgehört hat. Das muss auch Lia rausfinden… Danke erstmal an Steffi, sie hatte auch dieses Buch auf ihrem Blog rezensiert und ich fand die Geschichte an sich schon so interessant das ich es gerne lesen wollte und dank der Leihgabe von ihr auch lesen konnte. Ich habe gestern morgen angefangen und eben aufgehört und selten habe ich ein Buch so schnell durch. Man fliegt quasi durch diese Geschichte um Lia und ihr Leben als Mech. Für manch einen mag ja ein ewiges Leben sehr erstrebenswert sein und wenn man eigentlich sterben würde, weiter zu leben, in einem anderen Körper, mag dann für viele nur das geringere Übel zu sein, aber diese Geschichte verdeutlicht auch was einem alles fehlen würde, weil man es als Menschlich Denkender Roboter einfach nicht mehr machen kann. Angefangen von Schmerzen und Geruchssinn bis hin zu Berührungen. Lia und ihr „neues“ Leben führt es vor wie es ist und das man in der Gesellschaft nicht als Mensch angesehen wird sondern als Freak. Die Geschichte spiegelt alle Risiken wieder, aber zeigt auch die positiven Seiten. Alles lässt sich leicht nachvollziehen warum Menschen in Lia´s Umgebung so denken wie sie es tun, aber auch warum Mechs als das akzeptiert werden möchten was sie sind. Es ist eine Art Rassenkonflikt nur nicht schwarz gegen weiß sondern Mensch gegen Maschine.


[Rezension] Maggie Stiefvater – Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater
Nach dem Sommer
ISBN 978-3-8390-0108-0
Gebundene Ausgabe
424 Seiten
Erschienen bei Script5
Inhalt:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf.
Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt.
Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

Meine Meinung:
So fängt das Buch an, es geht um Grace, ganz brave Tochter, die sich zu dem Wolf Sam hingezogen fühlt, aufgrund ihrer Kindheit und Erlebnissen die sie mit „Ihrem“ Wolf verbindet. Es geht um einen Spätsommer indem sie ihren Wolf als Mensch kennen und lieben lernt und um die Angst ihn zu verlieren und zu versuchen das unabwendbare zu vermeiden.
Ich habe nun die letzten knapp drei Stunden das Buch verschlungen und konnte es einfach nicht zu Seite legen. Es ist sehr fesselnd und spannend und immer wieder hofft man mit und ja auch ich habe ein paar Tränchen verdrückt, als es nicht gut aussah. Es ist eine Berg und Talfahrt.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Es macht Spaß zu lesen und ich kann es nur jedem empfehlen.
Ich habe vorher viel von dem Buch gelesen und wollte es unbedingt lesen weil jeder dieses Buch so lobte und so toll fand. Nur nach dem Inhalt hätte ich es glaube ich nicht für so interessant gehalten, aber der Klappentext täuscht oder sagen wir gibt nicht genug von der Faszination preis die einen so in dieses Buch fesselt.

Die Autorin:
Maggie Stiefvater, geboren im November 1981 in Virginia. nach dem College versuchte sie u.a. als Kellnerin, Zeichenlehrerin beruflich Fuß zu fassen. Doch sehr bald meldeten sich ihre kreativen Talente und verlangten, ausgelebt zu werden. Seit 2007 hat sich Stiefvater aufs Schreiben konzentriert und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Autorinnen der Romantasy. Ihr aktueller Roman, Nach dem Sommer, steht seit seinem Erscheinen ununterbrochen unter den besten Zehn der New York Times Bestseller (Jugendbuch)

Vielen dank an Script5 für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars