[Gast-Rezension] Jessica Knoll – Ich. Bin. So. Glücklich.

Dieses Buch erreichte mich vollkommen überraschend. Natürlich lese ich auch in jedes Buch rein was hier einfach ankommt, aber dieses konnte mich leider nicht für sich einnehmen. Doch die Geschmäcker sind ja verschieden und so suchte ich mir jemanden der Lust auf das Buch hatte und fand Steph. Sie schreibt Rezensionen auf verschiedenen Portalen und hat auch einen Blog (-> Link). Danke Steph das Du Lust drauf hattest.

"buchhandel.de/Jessica Knoll
Ich. Bin. So. Glücklich
ISBN 978-3-86396-086-5
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzerin: Kristiana Dorn-Ruhl
Erschienen bei egmont INK
Leseprobe

Inhalt:
Ani Fanelli hat ein perfektes Leben. Sie hat einen tollen Job, wohnt in der schönsten Stadt der Welt und hat einen tollen Verlobten. Außerdem hat sie ein Geheimnis, worüber sie aber mit ihrem Verlobten nicht reden darf. Kurz vor ihrer Hochzeit soll sie in einer Dokumentation mitmachen, in der sie erzählt, was damals an ihrer Schule passiert ist. Dabei kommt auch ihr dunkles Geheimnis zum Vorschein und Ani fängt an, ihr Leben zu überdenken.

Meine Meinung:
Ganz ehrlich tat ich mich anfangs sehr schwer mit dem Buch. Hauptsächlich haben mich die nicht gekennzeichneten Sprünge von Gegenwart und Vergangenheit etwas irritiert. Aber daran habe ich mich irgendwann gewöhnt. Nichts desto trotz fehlte mir lange die Spannung der Geschichte. Aber die kam irgendwann dann doch. Zumindest auf ein paar Seiten.

Den Schreibstil fand ich, abgesehen von den Sprüngen, eigentlich schon gut und flüssig und auch die Charaktere wurden recht gut dargestellt. Allerdings muss ich sagen, kamen mir fast alle ein wenig unsympathisch rüber. Ich kann leider auch nicht sagen, warum das so war. Natürlich tat mir Ani auch wahnsinnig leid, allerdings in den Kapiteln als Teenager. In den Gegenwartskapiteln wirkte sie mir einfach zu kühl und arrogant. Wenn das von der Autorin beabsichtigt war, hat sie es sehr gut und glaubhaft geschrieben.

Was mich allerdings echt gestört hat, war das Ende. Ohne was zu verraten, kann ich sagen, dass ich das Ende leider nicht verstanden habe. Bzw mir hat was gefehlt.

Da mir das Buch an sich eigentlich ganz gut gefallen hat, gebe ich, trotz einiger Mankos 3,5 Sterne.

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