[Gastrezension] Maria W. Peter – Die Küste der Freiheit

Heute darf ich Euch eine Rezension meiner Ma präsentieren. Ich bekam vor einiger Zeit von Maria W. Peter ein schönes Päckchen zugesendet. Unter anderem, neben vieler liebevoll zusammen gestellter Goodies, war dort dieser historische Roman drin zu finden. Historisch lese ich aber nun wirklich schon seit Ewigkeiten nicht mehr und irgendwie schreckten mich die vielen Seiten auch ein wenig davon ab es überhaupt zu beginnen. Doch meine Ma mag historische Romane und so fragte ich sie ob sie es versuchen mag. Da sie nicht ganz so viel Zeit zum Lesen hat wie ich dauert es ein wenig, aber gut Ding will auch Weile haben ^^

 Maria W. Peter
Die Küste der Freiheit
ISBN 978-3-404-16735-7
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Bastei Lübbe
Leseprobe

Meinung meiner Ma:
Ich muss zugeben, dass mir die 852 Seiten des Buches Respekt eingeflößt haben, aber jede Seite war das Lesen wert.

Anna Hochstätter lebt mit ihrem alten Vater, nach dem Tod ihrer Mutter, in dem Dorf Berich in Waldeck ein friedliches Dasein. Sie gehören der Glaubensgemeinschaft der Mennoniten an. Als sie fast von Kurt Paul, einem Deserteur vergewaltigt wird, rettet sie Lorenz von Tannau, einem Leutnant. Nachdem Lorenz aus Rache von Kurt Paul lebensgefährlich verletzt wird, rettet Anna ihm wiederum durch ihre Pflege das Leben und wird deswegen von den streng gläubigen Mennoniten aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Nach dem Tod ihres Vaters bleibt ihr nur der die Auswanderung als Schuldmagd nach Amerika, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Auch Lorenz wird von seiner Einheit nach Amerika abkommandiert. Von nun an kreuzen sich immer wieder ihre Wege. Wir erfahren viel aus dem Leben der Mennoniten, über die Lebensumstände einer Schuldmagd in den amerikanischen Kolonien, über das Leben der Sklaven und über den Unabhängigkeitskrieg in Amerika. Anna trifft auf gute Menschen die ihr aus der Not helfen und immer wieder begegnet ihr Lorenz. Längst empfinden beide mehr füreinander, werden aber ständig getrennt. Gibt es ein gemeinsames Leben für Anna und Lorenz trotz Klassen- und Religionsunterschiede?

Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben. Es wird auf keiner Seite langweilig. Besonders gut haben mir die einzelnen Charaktere und Schauplätze gefallen. Es ist historisch fabelhaft recherchiert. Fünf Sterne für dieses wirklich lesenswerte Buch.

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