[Gastrezension] Wendy Walker – Dark Memories – Nichts ist je vergessen

Heute gibt es eine Gastrezension von der lieben AmyLilian wie sie auf Lovelybooks heißt. Als sie mich fragte ob sie die Rezension zu dem Buch bei mir veröffentlichen darf habe ich gerne zugesagt. Das Buch passt auch in mein Beuteschema und so passt es auch gut auf meinen Blog

"buchhandel.de/Wendy Walker
Dark Memories – Nichts ist je vergessen
ISBN 978-3-651-02542-4
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzerin: Verena Kilchling
Erschienen bei Scherz
Leseprobe

Inhalt:
Jenny Krammer ist 16 als sie brutal vergewaltigt wird. Um die Erinnerung daran auszulöschen, stimmen ihre Eltern einer medikamentösen Therapie zu. Danach kann Jenny sich an die Tat zwar nicht erinnern, aber es gelingt ihr trotzdem nicht zur Normalität zurück zukehren. Denn der Körper vergisst nichts und er lässt sie nicht zur Ruhe kommen.
Nach einem Selbstmordversuch beginnt Jenny eine Therapie bei Dr. Alan Forrester. Er ist ein Gegner der Behandlung mit dem Medikament und vertritt die These “ Nichts ist je vergessen“. Also versucht er in den Sitzungen Jennys Erinnerungen auszugraben. Nach und nach kommen die ersten Fetzen ans Tageslicht. Aber kann Jenny ihnen trauen? Sind sie real? Und können sie dabei helfen den Täter aufzuspüren?
Ein langwieriger Prozess beginnt, der eine Lawine ins rollen bringt, die so keiner erwartet hat und die auch das Leben vieler anderen Menschen beeinflussen wird.

Die Meinung von AmyLilian:
Ich hatte anfangs sehr große Schwierigkeiten in de Geschichte reinzukommen. Es wird aus der Sicht des Psychiaters erzählt. Die Schreib- bzw. Erzählweise ist sehr langatmig und ist mit vielem psychologischem Hintergrund gespickt.
Alan spring zwischen verschieden Personen, aber auch verschiedenen Zeiten, sodass ich mehrmals durcheinander geriet.
Die Charaktere blieben für mich etwas blass, auch Jenny. Sie tat mir sehr leid und ich habe mit ihr gelitten, aber sie blieb irgendwie unscheinbar. Alan war mir von Anfang an unsympathisch und je weiter das Buch voran schritt, desto mehr hat er mich angenervt.
Allein das Ende fand ich ziemlich spannend und unvorhergesehen. Die Wahl des Täters hat mich anfangs geärgert, weil er die ganz Geschichte so nichts sagen war, dass ich ihn gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber als alle Puzzleteile sich zusammen gefügt haben, war ich doch etwas schockiert über den Ausgang.

Die Idee des Buch war wirklich interessant, man hätte aber mehr daraus machen können. Es hat mich nicht wirklich überzeugt, daher vergebe ich 3 * und dass auch nur, weil ich das Ende so gar nicht erwartet hätte.

3buecher

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