[Zuwachs] KW 10

Bevor ich nun gleich einkaufen fahre möchte ich Euch noch rasch die Neuzugänge der letzten Woche zeigen- Süßes mit Kuss wird bald getestet. Es gibt auf jeden Fall sehr viele gut klingende Rezepte, das werden süße Wochen 😉 Auf Ewig Dein freue ich mich ganz doll. Es ist ein Ausflug der Autorin in ganz andere Gefilde und bin sehr gespannt, auch wenn ich überzeugt bin das sie alles schreiben kann 😉
Die Kuh vom Eis ist mal wieder etwas aus dem Bereich Poetry Slam. Ich bin gespannt auf die Texte von Lars Ruppel.

Mal was OffTopic: Auf Facebook  habe ich die Tage schonmal gefragt, aber meinen Lesern hier möchte ich die Frage stellen: Ich habe einen getrennten Fotoblog der nun schon viele Jahre brach liegt. Zum Geburtstag gab es ja eine neue Kamera und natürlich möchte ich Bilder zeigen. Die Frage ist nur ob ich die beiden Blogs zusammen legen soll oder ob es getrennt bleiben soll. Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinung und entscheide danach wie es weiter gehen soll.

Süßes mit Kuss von Jasmin Schlaich (RE)
Ewig Dein – Deathline von Janet Clark (RE)
Die Kuh vom Eis von Lars Ruppel (RE)

Ein echter Klassiker zeigt was in ihm steckt! Hier wird schnell klar, die Super Dickmann’s sind nicht nur eine
Nascherei für Groß und Klein, sondern auch unglaublich vielseitig und Grundlage für viele wunderbare Rezepte. So wird der einfache Nachtisch schnell zum himmlischen Dessert für Gäste. Verpackt in verführerische Torten, Cupcakes oder fruchtige Tartes bringt dieser süße Klassiker jeden Kaffetisch zum Strahlen. Die Super Dickmann’s lassen sich kinderleicht verzieren und werden so im Handumdrehen zur liebevollen Tischdeko oder süßen Überraschung für die Liebsten. Mit den abwechslungsreichen Rezepten und Deko-Ideen zum Selbermachen werden Sie Ihren Gästen bestimmt ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Eine Liebe wie der Anbeginn der Welt

Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.

Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.

Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist …

Neue Reime auf Redensarten: Der wohl abgefahrenste Gedichtzyklus der deutschsprachigen Lyrik geht in die zweite Runde! 10 neue Redensartgedichte für alle, die „Holger, die Waldfee“ so liebten: stilsicher gereimt, mit Witz erdacht und gesellschaftspolitischem Bewusstsein verfeinert. Lars Ruppel, wie wir ihn lieben!

Was geschieht mit aufgebundenen Bären? Wen oder was verwaltet der alte Verwalter? Wer sind eigentlich Donna und Dorian, von denen man allenthalben hört?
Bestsellerdichter Lars Ruppel gibt den Akteuren alter Redensarten neue Geschichten: unkonventionell und anarchistisch, poetisch gegen den Strich gebürstet, unterhaltsam und mit viel Feingefühl für Zeitgeist und Gesellschaftspolitik. Da wird der zu bratenene Storch zum Akteur in einer Parabel über totalitäre Systeme, Hempels Sofa findet seinen Platz in einem ergreifenden Bericht über Altersdemenz, die grüne Neune wird zu einem Pläydoyer gegen Gewinnsucht und Globalisierung. In Lars Ruppels Gedichten treffen sich stets Witz, Können und Relevanz.

Das Buch enthält die Gedichte: »Wie ein Schneekönig«, »Brat mir einer nen Storch«, »Alter Verwalter«, »Ach, du grüne Neue«, »Hempels unterm Sofa«, »Die Kuh vom Eis«, »Das blaue Wunder«, »Das Blaue vom Himmel«, »Bären aufbinden« und »Donna und Dorian«.

[Rezension] C.J. Daugherty – Secret Fire 2: Die Entfesselten

 C.J. Daugherty
Secret Fire 2: Die Entfesselten
Band 2

ISBN 978-3-7891-3340-4
Hardcover
18,99 €
Übersetzer: Peter Klöss
ab 14 Jahren
Erschienen bei Oetinger
Leseprobe

Inhalt:
Sacha und Taylor haben im St. Wilfried Collage Zuflucht gefunden. Kurz vor dem 18. Geburtstag von Sacha trainiert Taylor damit sie überleben, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und sie müssen früher Kämpfen als sie gedacht hatten. Ein Wettlauf gegen die Zeit und mit dem Tod

Meine Meinung:
Der erste Band von Secret Fire ist noch nicht so lange her und war noch recht präsent. Secret Fire 2: Die Entfesselten macht nahtlos weiter. Als Leser landet man direkt in der Zeit kurz vor Sachas 18. Geburtstag.

Es wirkt zunächst noch recht friedlich, doch diese trügerische Ruhe hält nicht lange an. Die Spannung ist recht schnell wieder greifbar, wie die Bänder der Magie, und reißt bis zum Ende nicht ab.
Es gibt kaum Augenblicke zum Verschnaufen. Die Protagonisten stürzen von einem nervenaufreibenden Ereignis zum Nächsten. Man merkt auch am Fortgang der Geschichte dass der Tag X, Sachas Geburtstag, immer näher rückt. Die kurzen Kapitel und die rasante Geschichte sorgen hier für ein Leseerlebnis das man trotz der Schnelligkeit gut genießen kann.

Es sind wenige Figuren auf die die Autorin sich konzentriert.
Natürlich Taylor, die Sacha vor dem Tod beschützen soll. Das sie so eine ehrgeizige Schülerin ist kommt ihr auch beim Training zu Gute. Sie ist voller Selbstzweifel, doch wer wäre das nicht, wenn das Leben andere Menschen in seinen Händen liegt.
Sacha vertraut ihr und doch bekommt er Angst vor dem was passieren kann. Schön fand ich das von dem Draufgänger nichts mehr zu spüren ist und ihm der Ernst der Lage durchaus bewusst ist. Er ist ruhiger geworden, aber auch nachdenklicher.
Louisa und Alistair sind stets an der Seite von Taylor und Sacha. Sie sollen helfen wo sie können. Auch an Louisa erkennt man eine weichere Seite, auch wenn diese nur ab und an zur Geltung kommt. Alistair blieb mir ein wenig fern. Er ist wichtig für die Geschichte, aber ich bekam kein Gefühl für diese Figur.
Noch wichtig ist der Widersacher und hier gibt es einige Überraschungen und Erklärungen, die ihr natürlich selber erlesen sollt.

Ich habe nun schon öfter gelesen dass das Ende zu plötzlich kam. Ich empfand das selber gar nicht so. Das Ende war zum richtigen Zeitpunkt und sehr passend. Es war ein gebührender Abschluss dieser Dilogie, die keine Fragen offen lässt und sehr rasant daher kommt. Beide Bände sind ein Page Turner für den man sich Zeit nehmen sollte damit man lesen kann ohne aufhören zu müssen.

[Rezension] Jason Segel & Kirsten Miller – Nightmares! 3: Die Stunde der Ungeheuer

 Jason Segel & Kirsten Miller
Nightmares 3! Die Stunde der Ungeheuer
Band 3

ISBN 978-3-7915-1949-4
Hardcover
17,99 €
Übersetzerin: Nadine Mannchen
ab 11 Jahren
Erschienen bei Dressler
Leseprobe

Inhalt:
Charlie hat kaum noch Alpträume und wenn doch weiß er wie er drauf reagieren muss. Das er nicht weglaufen darf. Doch dann landet er mitten in einer Herde Schafe. Ihm wird ganz mulmig und einen Ausgang findet er auch nicht. Außerdem hat er das Gefühl, dass dies gar nicht sein Traum ist.
Tagsüber muss er aufpassen das ICK nicht durch das Portal kommt. Als INK in seiner Schule auftaucht kann das nichts Gutes bedeuten. Was haben die Zwillinge vor und können Charlie und seine Freunde die Beiden stoppen?

Meine Meinung:
Die Stunde der Ungeheuer ist der dritte und letzte Band dieser Trilogie. Er steht den Vorgängern in nichts nach und ist sowohl vom Cover wie auch inhaltlich wieder sehr gut gelungen.

Um den dritten Band zu lesen sollte man schon Vorkenntnisse haben. Alle drei Bände hängen zusammen und Rückblicke gibt es nur wenige. Sie sind Ausreichend wenn man die Vorgeschichte kennt, aber nicht wenn man mit diesem Buch starten würde.

Spannend ist es von Beginn an. Die Autoren schaffen es denn Leser direkt wieder zu fesseln. Sie Spannung lässt auch im Laufe der Geschichte nicht nach. Große Buchstaben und kurze Kapitel sorgen dafür das man immer wieder Lust auf mehr hat und kaum aufhören mag. Das wird Kindern nicht anders gehen. Dazu gibt es auf vielen Seiten Zeichnungen die zur Geschichte passen und dem Buch noch etwas Besonderes mitgeben.

Die Figuren sind alte Bekannte. Nur eine Lehrerin, die für die Geschichte recht wichtig ist, ist dazu gekommen.
Ms. Abott ist die Chemielehrerin mit der Ambition großes für die Wissenschaft zu leisten. Sie wirkt etwas schrullig aber auch witzig und lockert die Geschichte sehr auf.
Charlie ist der große Bruder von Jack und man merkt eine kleine Eifersucht unter den Brüdern. Es gibt Geschwister-Zwist den wohl jeder kennt der selber Kinder oder Geschwister hat. Doch darüber darf gerade Charlie nicht vergessen das er das Portal Hüten muss. Seine Entscheidungen sind nachvollziehbar, wenn auch nicht immer richtig.
Ich fand das diesmal Charlie und Jack die Helden der Geschichte waren. Sicher kommen auch die Freunde von Charlie und auch Figuren aus der Anderwelt vor, jedoch nicht so viel wie in den Vorgängern. Jack erlebt man etwas genauso oft wie Charlie und doch war Charlie wesentlich präsenter, dafür wirkte Jack nicht so unnahbar und konsequent. Jack ist der herzlichere der Beiden.
ICK und INK kennt der Leser schon aus dem zweiten Band und sie sind keine positive Erscheinung. Unterschiedlichere Vorhaben könnten die Zwillinge nicht haben und die Geschichte die sie zu erzählen haben ist zugleich spannend wie auch Mitleiderregend.

Ich finde das dieser Band ein gelungener Abschluss der Trilogie ist und kann mir auch kaum vorstellen das noch etwas kommen könnte. Auch wenn hinter dem „Ende“ ein Fragezeichen steht. Ich hätte auch nichts gegen weitere Bände, wenn sie gut umgesetzt wären, denn hier wurde, wie ich finde, ein Schlussstrich gezogen, der nicht so einfach weg zu radieren ist.

[Rezension] Mikaela Bley – Glücksmädchen

 Mikaela Bley
Glücksmädchen
ISBN 978-3-548-28844-4
Klappenbroschur
12,99 €
Übersetzerin: Katrin Frey
Erschienen bei Ullstein
Leseprobe

Inhalt:
Lycke verschwindet spurlos. Zunächst wird vermutet das die Achtjährige eine Ausreißerin ist doch dann ist ziemlich schnell klar das sie entführt wurde. Ellen Tamm berichtet für das Fernsehen von dem Fall. Sie fühlt sich an ihre Zwillingsschwester erinnert die mit acht Jahren starb. Nun versucht sie Lycke und damit ihren eigenen Frieden zu finden.

Meine Meinung:
Der Klappentext klang gut und auch das Cover versprach mir Spannung. Doch so richtig gehalten wurde dies nicht.

Es beginnt mit einem Prolog, der für mich vollkommen zusammenhanglos war. Das ändert sich später in der Geschichte, doch zunächst war er recht nichtssagend.
Weiter ging es mit Ellen als Hauptfigur, dem Verschwinden von Lycke und auch mit Ausschnitten aus dem Leben der anderen, der Personen die in Lyckes Leben eine Rolle spielen und gespielt haben.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen, doch empfand ich die Geschichte selber als recht zäh und teilweise langatmig. Spannung flackerte immer mal wieder auf, hielt sich aber nicht wirklich lang. Ich empfand den Fall vorhersehbar und so konnte, selbst das Ende keine Spannung hervorrufen.
Stellenweise hatte ich das Gefühl den Faden zu verlieren, weil Dinge eingestreut wurden, die so gar nicht zum Geschehen passten.

Doch war das Buch nicht nur schlecht. Es gab gute Ansätze die mich fesselten. Die Vergangenheit und der Zusammenhang zum Fall von Lycke sorgte dafür das ich immer weiter lesen wollte.

Personen gab es einige und nicht alle konnte ich immer genau auseinander halten. Da waren Kollegen von Ellen die ihr mal Näher und mal nicht so nah standen. Ihre Mutter und auch Personen die mit Lycke zu tun hatten.
Ellen ist Journalistin und die Figur aus deren Sicht man alles mitbekommt was an Ermittlungen läuft. Sie hat sehr mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Das Äußert sich in ihrer Verbissenheit hier Lycke zu finden, aber auch in Ticks die immer mal auftreten.
Helena ist Lyckes Mutter, alleinerziehend und berufstätig. Nicht alles läuft rund in ihrem Leben und man hat das Gefühl das sie gar keinen richtigen Bezug zu ihrer Tochter hat.
Harald ist Lyckes Vater und besitzt ein Hotel. Er ist das zweite Mal verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Auch hier scheint die Arbeit im Vordergrund zu stehen.
Chloe ist die zweite Frau von Harald. Sie war die Person die ich am wenigsten leiden konnte. Eine Egomanin für die nur wichtig ist das es ihr und ihrem Sohn gut geht. Selbst in Situationen in denen jeder sich zurückgenommen hätte musste sie sich in den Mittelpunkt spielen.
Mona ist die Nanny von Lycke und die sympathischste der Figuren. Sie kennt Lycke wohl am Besten und ist immer für sie da.

Insgesamt finde ich dass der Roman den Stempel Psychothriller nicht verdient hat. Eher war es ein Drama das ich da zu lesen bekam. Wirklichen Thrill empfand ich nicht.

[Rezension] Courtney Summers – Ausser sich

 Courtney Summers
Ausser sich
ISBN 978-3-407-82216-1
Hardcover
16,95 €
Übersetzerin: Friederike Levin
ab 14 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Romy schützt sich mit Nagellack und Lippenstift vor ihren Mitschülern und auch den Erwachsenen ihres Ortes die ihr nicht glauben und sie verachten, weil sie behauptet hat vom Sohn des Sherriffs vergewaltigt worden zu sein. Auch nach dem Verschwinden, ihrer damaligen Freundin Penny, hört die Verachtung nicht auf und wird eher noch schlimmer.

Meine Meinung:
Ausser sich beginnt mit der Erinnerung an die Vergewaltigung und geht dann direkt mit zwei Wochen vor dem Verschwinden von Penny weiter. Ein Umschwung den ich erstmal realisieren musste und sehr hart war.

Das Buch ist in mehrere Bereiche unterteilt. Das Jetzt, zwei Wochen zuvor und auch Danach. Dabei geht es nicht um die Zeiten vor und nach der Vergewaltigung, wie ich zunächst dachte. Sondern um die Zeitabschnitte vor und nach der Party. Vieles bleibt im verborgenen, ein paar Dinge werden erst mit der Zeit erzählt. Stellenweise hatte ich viele Fragezeichen beim Lesen und doch war ich gefesselt von dieser Geschichte, die so ganz anders war wie erwartet und doch recht gut.

Erzählt wird aus Sicht von Romy und sie wirkt etwas gespalten, das macht sich mit der Zeit bemerkbar und auch das Warum wird recht schnell klar. Doch Ihre Rüstung aus Schminke hilft ihr auf Dauer nicht und ihr Schweigen gegenüber neu kennen gelernte Personen verkompliziert einiges mehr als das es nützt. Ich habe Romy nicht immer verstanden und sie blieb distanziert, aber verstehen konnte ich ihre Reaktionen die meiste Zeit schon.
Andere Figuren gibt es viele. Angefangen bei ihrer Mutter und deren Freund, die ganz herzlich sind und zu ihr stehen egal was kommt. Weiter mit Schulkameraden die ihr das Leben zur Hölle machen und Erwachsenen die nicht besser sind. Es aber eigentlich besser wissen sollten. Da habe ich nicht jeden verstanden, aber das ist vielleicht in manchen Dörfern so. Wer etwas gegen die Angesehenen sagt ist nichts mehr Wert. Traurig das es, bis auf die Mutter und deren Freund, niemanden gibt von den Erwachsenen, der wirklich hilft. Von Jugendlichen hätte ich so ein Verhalten vielleicht noch erwartet, doch Erwachsene sollten reifer sein.

Das Ende der Geschichte kam für mich zu früh. Sicher gibt es beantwortete Fragen und doch fehlt mir da noch etwas, denn die eigentliche Geschichte von Roma beginnt ja nicht mit der Party sondern mit der Vergewaltigung davor und die Sache wirkt für mich nicht wirklich abgeschlossen. Schade, denn so bleibt ein fader Beigeschmack und der Eindruck das viele ein Recht hatten Romy so zu behandeln.

4buecher

[Zuwachs] KW 9

Die erste Woche im März brachte einige neue Bücher. Eins habe ich Euch ja schon im letzten Zuwachs Beitrag gezeigt, vier andere stelle ich Euch heute vor. Ich habe mich sehr gefreut das ich bei der Leserwelt für Infernale 2 Glück hatte. Ich hatte den ersten Band schon dort in der Leserunde mitgelesen und bin ganz gespannt auf diesen Band. Morgen lieb ich dich für immer lese ich für das Buchmagazin, die wahre Königin ist das zweite Buch von Sophie Jordan, dass diese Woche hier ankam und mit Ein Cowboy küsst selten allein gibt es eine neue Liebesgeschichte aus Fool´s Gold.
Riesig gefreut habe ich mich auch über eine gewonnene Goodie Bag von Marah Woolf zu ihrem Buch Götterfunke. Ich mochte das Buch sehr und freue mich nun passende Lesezeichen und Buttons zu haben. Danke an Marah

Infernale 2: Rhapsodie in Schwarz von Sophie Jordan (LR)
Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout (RE)
Die wahre Königin von Sophie Jordan (RE)
Ein Cowboy küsst selten allein von Susan Mallery (RE)

as packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen!

Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?
Das ist noch viel schlimmer.

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los …

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Schwarze Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Die Welt muss sie für tot halten, nachdem ein Verräter bereits ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie jedoch fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler, der ihre dunkle Welt mit Licht erfüllt … Doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht weiter nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigt.

Zane könnte sich etwas Besseres vorstellen, als ein unerfahrenes Mädchen aus der Stadt mit zum Viehtrieb zu nehmen. Was Phoebe übers Ranchleben weiß, passt locker in seinen Cowboyhut. Doch ihr Lachen ist so hinreißend, dass er seine Gefühle nicht mehr im Griff hat. Der Kuss, der darauffolgt, verrät ihm aber, dass ein überzeugter Einzelgänger wie er dieser umwerfenden Frau unbedingt aus dem Weg gehen sollte, wenn er nicht eingefangen werden möchte …

[Rezension] Lena Hach – Nichts wünsche ich mir mehr

Lena Hach
Nichts wünsche ich mir mehr
ISBN 978-3-407-82191-1
Klappenbroschur
12,95 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Kathas Haare fallen ihr aus. Bekannt als Kreisrunder Haarausfall, in der Medizin Alopezie genannt. Sie ist am Boden zerstört. Schließlich gibt es da diesen Jungen, der wird sie so nicht wollen und ihre Schulkameraden werden sich die Mäuler zerreißen. Das Szenario wenn jemand etwas merkt stellt Katha sich grausam vor.

Meine Meinung:
Lena Hachs Geschichten waren bisher immer unterhaltsam mit einem tiefsinnigen Kern. So auch hier, geht es doch um ein Mädchen das unter Kreisrundem Haarausfall leidet. In einem Alter in dem man sich und den anderen gefallen möchte wird es ihr unnötig schwer gemacht. Ein Einschnitt in ihrem Leben den sie erst einmal verkraften muss und dabei kann der Leser sie begleiten.

Der Einstieg beginnt kurz nachdem ihr Bruder die ersten kahlen Stellen entdeckt hat. Es wird nur berichtet das sie vor dem Ausbruch der Krankheit viel lebhafter und spontaner war. Man erfährt viel über die Krankheit, aber gut verpackt in einer Liebesgeschichte, so dass man die ganzen Infos nicht als langweilig empfindet. Die Liebesgeschichte selbst ist mit viel Gefühl erzählt. Beides zusammen fesselte mich sehr und sorgte dafür das ich das Buch fast in einem Rutsch durch las.

Die Figuren sind mit viel Gefühl und Tiefe ausgestattet. Wirklich fiese Charaktere gibt es nicht. Vielleicht übermütige Jugendliche und Laberbacken, aber das ist die Minderheit.
Katha war bis zum Ausbruch ihrer Krankheit eine ganz normale Jugendliche. Mit Träumen und Vorstellungen. Dann hat sie das Gefühl die kahlen Stellen immer verstecken zu müssen und wirkt verkrampft. Sie hatte beste Freundinnen und doch erzählt sie ihnen nichts, sie schämt sich vor jedem. Nur ihr Bruder darf ihre Glatze sehen. Und trotzdem empfinde ich sie als stark. Sie verkriecht sich nicht auch wenn sie das oft möchte. Sie kämpft, probiert aus und lebt ihr Leben weiter, auch wenn es, für sie, kein wirklich gutes Leben ist.
Jasper macht ihre Situation erträglicher und komplizierter. Erträglicher weil er sie aufbaut. Komplizierter weil sie sich nicht vorstellen kann das er mit einem Mädchen mit ihrem Makel zusammen sein möchte. Jasper war für mich eine Figur mit viel Fingerspitzengefühl. Er hat mich für sich eingenommen.
Genauso die Freundinnen von Katha. Sie gebe ihr den nötigen Halt auch wenn sie nichts von Kathas Schicksal wissen. Man merkt aber gleich das sie ein enges Verhältnis haben, was nichts und niemand kaputt machen kann.
Es gibt noch mehr Figuren. Die Eltern, die ganz unterschiedlich reagieren. Die Mutter mit Aktionismus, der Vater mit Schweigen. Beides sehr verständlich und nicht übertrieben. Dann noch ihr Bruder Henri, derjenige der sie behandelt wie eh und je. Außerdem den Kindergartenfreund  Elias, den ich bis zum Ende nicht wirklich einschätzen konnte.

Am Ende steht ein Buch das Betroffenen gewiss Mut machen kann, das Unwissenden einiges erklärt und das gut verpackt in einer schönen Geschichte unterhaltsam und lehrreich ist. Nicht nur was die Krankheit angeht, sondern auch was den Umgang Miteinander angeht.