[Rezension] Amy Harmon – Mein Himmel in deinen Händen

 Amy Harmon
Mein Himmel in deinen Händen
Band 2

ISBN 978-3-86396-099-5
Klappenbroschur
15,- €
Übersetzerin: Corinna Wieja
Erschienen bei Ink
Leseprobe

Inhalt:
Tagg ist verschwunden. Das Einzige das er zurück gelassen hat sind Kassetten für Millie, seine Freundin. Sein Verschwinden kam aus heiterem Himmel, denn gerade schien er sehr glücklich an Millies Seite, doch dann geschah etwas was alles überschattete.

Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Amy Harmon sehr gerne und bisher bin ich immer von Einzelbänden ausgegangen, doch hier ist das anders. Dies ist bereits der zweite Band. Gemerkt habe ich davon beim Lesen nichts. Im ersten Band geht es wohl um Taggs besten Freund Mo. Diese Geschichte steht schon hier und wird garantiert auch noch gelesen, auch wenn ich nun Teile des Endes oder vom Weitergang der Geschichte schon kenne. Mich stört es bisher nicht.

Mein Himmel in deinen Händen beginnt mit dem Verschwinden von David „Tagg“ Taggert. Es tauchen diese Kassetten auf auf denen man erfährt warum er verschwunden ist, doch zunächst erzählt er seine Geschichte oder eher die Geschichte von Millie und ihm. Die Abschnitte in dem Tagg von Kassette spricht sind extra gekennzeichnet und immer wieder gibt es Abschnitte die die Gegenwart erzählen. Wie Mo und Millie auf die Bänder reagieren. So bekommt man als Leser alle Seiten hautnah mit und kann sich gut ein Bild der Situation machen.

Recht schnell war mir klar was wirklich geschehen sein könnte. Es gab mehrere mögliche Szenarien doch instinktiv hatte ich das richtige Szenario im Kopf. Das störte keineswegs, es machte die Geschichte für mich noch spannender.

Die Figuren sind wie gewohnt mit viel Liebe ins Detail und viel Tiefe beschrieben und das obwohl man einen Teil ja schon vom Vorgänger kennen könnte.
Tagg ist Barbesitzer und Sportler. Er kämpft, das ist sein Beruf und er liebt ihn. Er musste in seinem Leben schon viel Kämpfen, doch er kämpft überwiegend für andere, selten für sich. Tagg ist selbstlos und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt bei alle Menschen aus seinem näherem Umfeld, doch ganz besonders bei Millie.
Millie ist eine starke Frau. Sie ist blind und kümmert sich um ihren autistischen 15 jährigen Bruder. Sie tanzt gerne und kommt so in Taggs Bar. Millie möchte nicht übermäßig beschützt werden, vor allem nicht wenn es nur passiert weil sie blind ist. Sie möchte genauso behandelt werden wie jede andere Frau. Sie hat eine Engelsgeduld und ist die Ruhe selbst.
Henry ist Millies Bruder und hat eine ganz besondere Art mit Dingen klar zu kommen. Er liebt Sport und ist in dem Bereich ein wandelndes Lexikon. Zu Beginn kamen mir seine Dialoge recht merkwürdig vor und ich wusste nicht was er damit sagen wollte. Doch am Ende verstand ich ihn fast mühelos.

Es gab einen Punkt an dem ich dachte: Nicht schon wieder. Doch das verflüchtigte sich recht schnell auf Grund meiner Neugier wie die Geschichte ausgeht. Am Ende war es eine wunderschöne Liebesgeschichte die ganz besonders erzählt wurde und an der es für mich nichts auszusetzen gab.

[Rezension] Susan Mallery – Vertrauen ist gut, Küssen ist besser

 Susan Mallery
Vertrauen ist gut, Küssen ist besser 
Band 16

ISBN 978-3-95649-637-0
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Ivonne Senn
Erschienen bei MIRA Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Destinys neuster Auftrag führt sie nach Fool´s Gold. Sie liebt ihren Job und weiß genau was sie vom Leben erwartet. Eine ganz vernünftige rationale Ehe mit Kindern, aber ohne Leidenschaft, denn diese kann alles zerstören ihrer Meinung nach. Sie arbeitet mit Kipling zusammen, der vor einem Jahr sein Leben komplett verändern musste. Er will ihr zeigen das es lohnt an Leidenschaft und Liebe zu glauben.

Meine Meinung:
Normalerweise freue ich mich immer auf meine Besuche in Fool´s Gold und das war auch diesmal so. Doch zum ersten Mal hat mich das Buch nicht gleich mitgerissen.

Im Normalfall bedeutet für mich ein neues Mallery Buch immer viel Spaß und fesselnde Unterhaltung. Hier sah das zunächst anders aus. Ich empfand gerade die ersten Seiten bis etwa zur Seite 50 als recht langatmig und gar langweilig. Vielleicht auch weil ich mit dieser Rationalität von Destiny nichts anfangen konnte. Erst später dann kam das gewohnte Gefühl von Lesespaß auf, doch bis zum Ende war es für mich nicht so wie die Romane vorher. Eigentlich bin ich immer recht gerne in Fool´s Gold. Mag das Miteinander dort. Von dem ist hier ein wenig zu lesen, aber nicht übermäßig viel auch gibt es eine Nebenhandlung die ich als recht überflüssig empfand.

Die Figuren ältere Bände tauchen, wie gewohnt, immer mal auf, doch auch wenn man die Vorgänger noch nicht kennt wird nicht wirklich etwas vorweg genommen. Schließlich wissen Fans von Susan Mallery wie ihre Bücher in der Regel ausgehen und erwarten dort keine Überraschungen. Vorhersehbarkeit ist eins der Worte die ich für ihre Bücher wählen würde und hier hat es mich in einem Punkt zum ersten Mal gestört. Was, denke ich, an der speziellen Situation lag.
Destiny ist die Tochter zweier Countrystars und reist für ihren Job auch viel umher. Fool´s Gold soll nur eine Station von vielen sein. Sie ist recht speziell. Sie verleugnet sich selbst und macht die Figur zu jemanden der mir fremd ist, einfach weil sie nicht ehrlich zu sich selbst ist.
Kipling tauchte schon in früheren Bänden auf und so war mir klar das er irgendwann die Hauptfigur einer Liebesgeschichte werden wird. Er kommt scheinbar gut damit klar das er seinen Lebenstraum aufgeben musste und ist perfekt im Lösen von Problemen, doch nicht jedes Problem kann man pragmatisch angehen, das muss auch er lernen.
Shelby ist Destinys Halbschwester, 15 Jahre alt und nun unter Destinys Obhut. Sie ist so ganz anders als Destiny was für einigen Zündstoff sorgt.

Am Ende stelle ich mir die Frage ob sich eine Serie, von der bereits der 16. Band erschienen ist und einige andere noch raus kommen, vielleicht langsam tot läuft. Ob es zu eintönig wird und man das immer selbe Muster irgendwann leid ist oder ob dieser Band einfach nur schwächer ist wie alle anderen von mir gelesenen bisher. 

[Zuwachs] KW 5/2017

Diese Woche gab es einmal Post vom Beltz Verlag. Im Februar erscheinen unter anderem diese zwei toll klingende Jugendbücher in dem Verlag. Zum einen Ausser sich von Courtnay Summers und Nichts wünsche ich mir mehr von Lena Hach.
Mein SuB steigt damit leicht an, doch komme ich momentan durch viel Freizeit auch mehr zum Lesen und freue mich auf die neuen Bücher.

Ausser sich von Courtney Summers (RE)
Nichts wünsche ich mir mehr von Lena Hach (RE)

Sie fand ihn schön. Sie hatte ein bisschen zu viel getrunken. Er brachte sie an die frische Luft. Dıe Ladefläche seines Pick-ups war kalt unter ihrem Rücken…
Nicht einmal ihre beste Freundin Penny glaubt Romy, dass der Sohn des Sheriffs sie vergewaltigt hat. Stattdessen wird Romy von ihren Mitschülern als Lügnerin verhöhnt. Mit einer Rüstung aus rotem Nagellack, Lippenstift und Wut schützt sie sich vor den Anfeindungen und dem Loch in ihrem Inneren. Als Penny von einer Party nicht nach Hause kommt, spürt Romy, dass Pennys Verschwinden etwas mit ihr zu tun hat. Sie muss sich ihrer Erinnerung stellen.
Kompromisslos und voll poetischer Kraft.

Nach der Diagnose »Alopezie«, bricht für Katha eine Welt zusammen. Ein Leben ohne Haare?! Katha traut sich nicht mehr vor die Tür. Niemand soll merken wie anders sie ist. Schon gar nicht Jasper. Aber der bringt Katha mit einem Candle-Light-Dinner im Hotdog-Kostüm zum Lachen. Aber darf Katha ihre Gefühle zulassen? Hält die Liebe ihre Krankheit aus?
Ernst, komisch, unwiderstehlich erzählt Lena Hach davon, wie nah Anderssein und Normalsein beieinander liegen – wenn man sich dem Leben und der Liebe öffnet.

[Rezension]Kristen Proby – Für Happy Ends gibt´s kein Rezept

 Kristen Proby
Für Happy Ends gibt´s kein Rezept
Band 1

ISBN 978-3-95649-633-2
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzer: Ralph Sander
Erschienen bei Mira Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Seduction heißt das Restaurant von Addie und ihren vier Freundinnen. Es ist richtig gut angelaufen fehlt nur das gewisse Etwas und das soll Live Musik sein. Einer der Bewerber ist Jake Knox, er ist ein berühmter Rockstar und sehr gefährlich für Addie, denn Rockstars konnte sie noch nie widerstehen.

Meine Meinung:
Mich hat an diesem Buch das Cover geflasht. Ich liebe Handlettering und beneide jeden der das kann. Das Cover passt gut zu einem Restaurant und ist somit perfekt für das Seduction.

Ich habe eine Liebesgeschichte erwartet und auch bekommen. Für Happy Ends gibt´s kein Rezept ist der Start einer Serie von Kristen Proby. Das Buch war von Beginn an leicht und flüssig zu lesen und fesselte mich recht schnell. Man liest wie viel Pech Addie schon mit Männern hatte, welche besondere Freundschaft sie und die vier anderen Mädels zusammen hält und auch wie es im Restaurant so läuft. Dann kommt Jake und es beginnt etwas Neues.

Mir gefiel das Jake und Addie immer im Wechsel die Geschichte erzählten. So bekam man die Gedanken und Wünsche beider Protagonisten mit. Doch es gab stellen da hätte mir weniger auch gereicht. Dazu aber später mehr.

Die Figuren sind schon durch die Mädels Clique zahlreich, dazu kommen aber noch Freunde von Jake, die genauso wichtig sind. Den Überblick habe ich trotzdem nicht verloren, auch wenn es hier und da schonmal schwer fiel.
Addie ist jemand der offensichtlich alles hat was sie will. Tolle Freundinnen, zunächst einen Freund, eine Arbeit die ihr Spaß macht. Doch im Laufe der Zeit merkt man als Leser hinter der Fassade doch etwas anders aus sieht.
Jake ist der Rockstar der mal berühmt war und nun im Hintergrund arbeitet. Er sehnt sich jedoch nach dem Publikum und möchte wieder auftreten. Doch auch er trägt einigen Ballast mit sich rum den er nur schwer los wird.
Die  vier Freundinnen stehen Addie in jeder Situation zur Seite. Sie wissen was sie braucht und wie es ihr geht. Es ist ein unsichtbares Band das sie verbindet.
Doch auch Jake hat Freunde um sich herum. Christina ist seine beste Freundin. Max Bandkollege und Freund in einem. Sie wollen ihn wieder glücklich sehen.
Die Figuren haben nicht wirklich viel Tiefe. Das erwarte ich bei einem Liebesroman aber auch nur bedingt. Mir gefiel hier das nicht alles holterdiepolter ging. Sondern beide sich sehr bewusst waren was es für einen Schritt bedeutet sich auf den anderen einzulassen.

Doch ich habe es weiter oben schon erwähnt. Es gab etwas das mich doch sehr störte. Wie oft in Liebesromanen gab es auch hier erotische Szenen. Diese waren nicht zu oft doch für mich manchmal zu lang. Ich mag diese Bettgeflüster einfach nicht und finde manche Begriffe nicht antörnend sondern eher albern. So war es auch hier. Während Dialoge außerhalb des Bettes witzig und gut zu lesen waren, neigte ich bei den erotischen Szenen dazu zu überfliegen. manchmal ist weniger einfach mehr.

Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Band der bereits im Juli erscheint und in dem es über Ami und Landon geht. Wer mag kann am Ende dieses Buches in das nächste rein lesen. Außerdem gibt es als kleines Goodie noch tolle Rezepte aus der Geschichte

4buecher

[Statistik] Januar 2017

Da ist er wieder rum. Der erste Monat des Jahres. Ich habe einiges gelesen. Allerdings auch das ein oder andere abgebrochen. Mein Fazit: Manchmal sollte man wirklich bei seinen Genres bleiben und sich nicht durch super Rezensionen davon abbringen lassen.
Die abgebrochenen Bücher waren allesamt Bücher bei denen mit Rezensionen oder das Tauschpaket verführt haben. Das sollte mir eine Lehre sein und doch werde ich es garantiert wieder tun: Büchern weil sie gut klingen oder gut aussehen ein vorübergehendes Zuhause geben 😉
Gelesen habe ich diesen Monat 10 Bücher mit 3632 Seiten. Da sind die Seiten der Angelesenen Bücher nicht dabei. So ist der SuB gleich geblieben

Gelesen:
Black Memory von Janet Clark {281 Seiten} -> 5 Sterne
Die Glücksliste von Eva Woods {505 Seiten} -> 4 Sterne
Mord im 4. Haus von Nika Lubitsch {246 Seiten} -> 4 Sterne
Das wilde Leben der Jessie Jefferson von Paige Toon {302 Seiten} -> 4 Sterne
Daniel is different von Wesley King {299 Seiten} -> 4 Sterne
Ohne Ausweg von Kathrin Lange {442 Seiten} -> 3 Sterne
Für immer ein Teil von mir von Michelle Andreani & Mindi Scott {350 Seiten} -> 4 Sterne
Tote Stille von Erica Spindler {462 Seiten} -> 3 Sterne
Solange ich in deinem Herzen bin von S.D. Robertson {335 Seiten} -> 4 Sterne
Für Happy Ends gibt es kein Rezept von Kristen Proby {310 Seiten} -> 4 Sterne

Angelesen:
Dünn von Do van Ranst
Jump von Eve Silver
Das Mädchen mit den blauen Augen von Michel Bussi
Brennen sollst du von Frank Uhlmann
Winterpferde von Philip Kerr
Die Scanner von Robert M. Sonntag

Neuzugänge:
Rezensionsexemplare:
Für Happy Ends gibt es kein Rezept von Kristen Proby
Vertrauen ist gut, küssen ist besser von Susan Mallery
Die Küste der Freiheit von Maria W. Peter
Überlieben in 10 Schritten von Rachel McIntyre
Glücksmädchen von Mikaela Bley

Geschenkt:
Einfach gemacht, vielfach geliebt von Tupperware

Geliehen:

Getauscht:
Secrets 2: Wem Marie vertraute von Elisabeth Denis
Secrets 3: Was Kassy wusste von Lara de Simone
Letztendlich geht es nur um dich von David Levithan
Wundmal von Saskia Berwein
So wie die Hoffnung lebt von Susanna Ernst
Der Klang deines Lächelns von Dani Atkins
Die Lust am Kochen! von Horst Lichter
Sternenhimmeltage von Trish Doller
So weiss wie Schnee von Salla Simukka
Bis du mir gehörst von Melissa Marr

Gekauft:

Gewonnen:
Everflame 1: Feuerprobe von Josephine Angelini
Sommer unter schwarzen Flügeln von Peer Martin

Mein aktueller SuB: 311 Bücher

[Rezension] S.D. Robertson – Solange ich in deinem Herzen bin

 S.D. Robertson
Solange ich in deinem Herzen bin
ISBN 978-3-95967-073-9
Klappenbroschur
14,- €
Übersetzerin: Wallys Olsen
Erschienen bei Harper Collins
Leseprobe

Inhalt:
Will hatte seiner Tochter Ella versprochen sie niemals zu verlassen, doch dann hat er einen tödlichen Unfall und die Kleine wird zur Vollwaise. Will kann nicht loslassen und nutzt jeden Moment als Seele aus um an ihrer Seite zu sein. Doch er weiß er muss eine Entscheidung treffen die ihm nicht leicht fällt.

Meine Meinung:
Solange ich in deinem Herzen bin ist ein sehr Gefühlvolles und bezauberndes Buch. Es geht um das Leben nach dem Tod, Versprechen und die Liebe. Eine Mischung die es stellenweise etwas melancholisch macht.

Wer fragt sich nicht was wohl nach dem Tod geschieht. Gibt es wirklich einen Himmel in dem unsere Lieben warten und wenn ja kommt dort jeder hin? Oder ist es einfach nur ein Wunschgedanke geliebte Menschen irgendwann wieder treffen zu können. Dieses Buch handelt genau davon. Nur nicht aus Sicht der Lebenden sondern aus Sicht von Will, dem gerade Verstorbenen. Denn wenn es uns schwer fällt loszulassen wo wir im Idealfall ja noch liebe Menschen um uns herum haben. Wie soll es den Verstorbenen in dem Fall gehen, denn das sie nicht mit uns kommunizieren können ist ja offensichtlich.

Das Buch beginnt mit dem Unfall und erzählt dann die Geschichte von Will. Es gibt Sachen in  seiner Vergangenheit auf die er nicht stolz ist. Was es genau ist wird mit der Zeit klar. Ebenso klar ist von Beginn an das Ellas Mutter schon verstorben ist, aber auch hier wird erst später klar wieso und weshalb.
Es ist durchweg fesselnd von Will zu lesen, hier und da empfand ich Stellen als zu langatmig. Auch fand ich manches zu viel für ein Buch, aber das würde nun die Handlung von später vorweg nehmen. Insgesamt jedoch fühlte ich mich gut unterhalten und raste nur so durch diese Geschichte.

Die Figuren sind sehr überschaubar, auch der Radius der selbigen ist recht gering.
Will, die Hauptfigur und Vater von Ella. Er erzählt seine Geschichte. Er ist ein liebevoller Vater und möchte sein Versprechen halten. Manches Mal wirkt der Wunsch etwas egoistisch, doch ich kann durchaus verstehen das diese Entscheidung nicht leicht fällt.
Ella ist sechs Jahre alt und hat in ihrem Leben schon viele Verluste erlitten. Klar das ihr der Vater fehlt. Ich empfand sie aber auch als recht tapfer.
Es gibt noch andere wichtige Personen im Leben von Will und Ella. Seine Eltern, ihre Großeltern die nun nicht nur ihren Sohn verloren haben, sondern sich auch um Ella kümmern. Und seine Schwester Lauren, die weiter weg wohnt, aber da ist um zu helfen.
Insgesamt augenscheinlich eine Familie wie man sie sich wünschen würde, aber auch hier brodelt es unter der Oberfläche.

Das Ende ist lange Zeit nicht so richtig vorherzusehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten die der Autor sich auch fast bis zur letzten Seite offen lässt. Etwas was die Spannung erhält und das Buch neben dem Plot und trotz der kleineren Schwächen lesenswert macht.

4buecher

[Zuwachs] KW 4/2017

Ich glaube wenn man das Bild anschaut brauche ich nicht mehr viel zu sagen. Der SuB steigt dann doch mal wieder. Ich lese zwar aber nicht so viel als das es sich ausgleichen würde. Vier Bücher durften hier einziehen. Zwei habe ich ertauscht. Sie standen schon länger auf meiner Wunschliste und dürfen nun auf meinem SuB einziehen. Die anderen Beiden sind Rezensionsexemplare auf die ich sehr gespannt bin.

So weiss wie Schnee von Salla Simukka (GT)
Überlieben in 10 Schritten von Rachel McIntyre (RE)
Glücksmädchen von Mikaela Bley (RE)
Bis du mir gehörst von Melissa Marr (GT)

In brütender Hitze gelangt Lumikki auf einer Backpacking-Tour nach Prag. Als sie dort von einem Mädchen angesprochen wird, das behauptet ihre Schwester zu sein, steht ihre Welt auf einmal kopf. Längst vergessen geglaubte Familiengeheimnisse drängen ans Licht. Über ihre Halbschwester gerät Lumikki an eine seltsame Gemeinschaft, die sich die „Weiße Familie“ nennt und Schreckliches plant. Eine Katastrophe steht kurz bevor. Und nur Lumikki kann diese grausamen Plan vereiteln. Der zweite unwiderstehlich spannende Band der Lumikki-Trilogie von Star-Autorin Salla Simukka.

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Jessup ist ein stinkreiches, spießiges Kaff. Der sicherste Ort der Welt. Dachte Eva. Dachten alle. Doch dann wird Eva eines Abends von einem Auto angefahren und kurz darauf werden zwei Mädchen ermordet. Die Polizei ist sicher, dass in Jessup ein Killer sein Unwesen treibt – ein Killer, der es auf Eva abgesehen hat. Und er wird nicht aufgeben, bis sie ihm gehört.