[Rezension] Celia Bryce – Heller als ein Stern

Celia Bryce
Heller als ein Stern
ISBN 978-3-7607-9940-7
Gebundene Ausgabe
12,99 €
Erschienen bei Bloomoon
Leseprobe & Bestellmöglichkeit

Inhalt:
Megan hat einen Hirntumor. Deswegen muss sie auf die Krebsstation. Dort fühlt sie sich gar nicht wohl. Einsam unter Kleinkindern und Säuglingen scheint sie die Älteste zu sein. Dann lernt sie Jackson kennen. Ein Junge mit Krebs in ihrem Alter, der ziemlich forsch und ihr zunächst unsympathisch ist. Doch mit der Zeit freunden sie sich an…

Meine Meinung:
Heller als ein Stern ist ein Buch für Jugendliche ab 14 Jahren. Das merkt man auch am Schreibstil den die Autorin nutzt. Er ist jugendlich locker, stellenweise etwas abgehackt wie wenn jemand einfach nicht weiß wie er einen Übergang zum nächsten Thema schaffen soll. So kenne ich das aus manchen Aufsätzen.

Das Thema Krebs wird hier ziemlich gut vor Augen geführt. Es geht nicht um Medizinisches. Man erfährt zum Beispiel nie was genau auf die Protagonisten zu kommt oder welche Art Krebs Jackson hat. Man liest zwar von Chemo aber was diese genau bedeutet wird nicht erläutert. Es ist eine Krebsgeschichte in der es nur um das Befinden von Megan geht. Wie einsam sie sich fühlt im Krankenhaus. Als Leser kann man zwischen den Zeilen lesen wie deprimiert sie über diese Krankheit ist, ob das allerdings eine 14 Jährige sieht, weiß ich nicht. Ich tue mir schwer damit ob eine 14 Jährige/r das Ausmaß dieser Krankheit erkennen kann, den Ernst der Lage. Denn als reines Spaßbuch finde ich es dann wiederum zu Ernst. Als Mutmachbuch hmm ich weiß nicht, doch vielleicht weil jemand der in dem Alter selber in der Situation ist merkt das geht anderen auch so, auch wenn es ja kein Erfahrungsbericht ist.
Was mir am Schreibstil ein wenig auf den Geist ging sind die abgehackten Gegebenheiten. Es passiert etwas und um Spannung aufzubauen wird es nicht zu Ende erzählt. Manchmal ist das gut, aber an manchen Stellen fand ich es etwas nervig.

Die Szenerie ist fast ausschließlich das Krankenhaus. Man spürt die Langeweile die bei Megan auf dieser Station aufkommt und das ohne das die Geschichte langatmig ist. Es findet alles in diesem Gebäude statt und so kann der Leser die Gefühle von Megan gut nachvollziehen.

Megan ist diejenige aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Sie begleiten wir von Anfang bis zum Ende der Geschichte und sie versinkt erst einmal in Selbstmitleid. Für mich gut nachvollziehbar, allerdings hätte dieses Tief nicht länger gehen dürfen.
Außerdem geht es um Jackson der Megan versucht das Leben im Krankenhaus leichter zu machen und erstmal bei ihr auf eine Riesen Mauer stößt. Er ist trotz seiner Krankheit unbeschwert und lustig. Er ist immer gut drauf und bringt die Krankenschwestern zur Weißglut weil er sich nur selten an Regeln hält. Er hat Krebs raus schmeißen werden sie ihn nicht ist sein Motto. Ein sympathischer junger Mann im Angesicht dieser Situation.

Das Ende ist ….Nein das möchte ich gerade bei so einem Buch nicht vorgreifen. Es ist schlüssig und gut durchdacht. Es kommt nicht zu plötzlich und wirkt nicht irgendwie gekünstelt. Für mich persönlich ein gutes Ende, was ich aber irgendwann vorraus ahnte.

Eine Kleinigkeit hätte ich mir noch vielleicht in einem Epilog gewünscht. Das auf die Krankheit Krebs mehr eingegangen wird. Sicher auf Jugendliche Ebene, aber eben das nicht nur die Geschichte so als solches stehen gelassen wird. Vielleicht ein wenig mehr was es bedeutet und auch eine Art Aufklärung hätte ich bei so einem ernsten Thema gut gefunden.

 Danke an Blogg dein Buch

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