[Rezension] Alex Adams – White Horse

Alex Adams
White Horse
ISBN 978-3-492-70252-2
Klappenbroschur
16,99 €
Erschienen bei Piper

Inhalt:
Damals: Zoe findet ein Tongefäß in ihrer Wohnung. Sie weiß nicht woher und weiß nicht was drin ist. Sie geht zum Therapeuten um mit ihm über dieses Gefäß zu reden…
Jetzt White Horse ist eine Krankheit die 90 % der Bevölkerung dahin gerafft hat, 5 % sind mutiert zu Monstern und 5 % scheinen immun zu sein. Zoe versucht in dieser Welt zu überleben und sucht Nick, den Therapeuten. Sie ist von ihm schwanger…
Meine Meinung:
White Horse zog mich als Buch in seinen Bann durch das doch recht düstere und geheimnisvolle Cover. Als ich dann noch die Beschreibung dazu las, wusste ich – Das muss ich haben. Nun habe bzw. hatte ich es und habe meine Entscheidung nicht bereut.
White Horse beginnt etwas holprig. Erzählt wird in der Ich-Form aus der Sicht von Zoe immer Damals und Jetzt. Das wechselt recht häufig und gerade am Anfang hatte ich damit leichte Probleme, aber nach etwa 80 Seiten gab sich das und konnte flüssig lesen. So chaotisch wie wohl das Leben nach White Horse ist bzw. mit White Horse so chaotisch war auch dieses Buch zu Beginn.
Wir lernen verschiedene Protagonisten kennen. Die Wichtigste ist Zoe. Sie hatte ein recht normales Leben im Damals. Witwe, als Putzfrau arbeitend mit einem ansehnlichen Freundeskreis. Bis dieses Gefäß auftaucht. Im Damals lesen wir von ihrem Leben und wie das Ende begann. Wie die Krankheit ausbrach, ganz klamm heimlich. Im Jetzt hingegen ist Zoe schon ziemlich auf sich Allein gestellt. Sie sucht Nick, den Therapeuten und reist dabei von Amerika nach Griechenland. Auf ihrem Weg lernt sie verschiedene Leute kennen, die sie mal länger und mal kürzer begleiten. nicht alle sind ihr wohl gesonnen und so hat sie manche Hürde zu nehmen. Sie beißt sich durch und macht das sehr glaubwürdig.
Von der ganzen Szenerie lesen wie so nebenher. Es ist als ob man sie begleiten würde auf ihre Reise und man das selbe sehen würde wie sie. Das selbe Chaos und Leid. Ich finde man kann sich gut vorstellen wie die Städte aussehen. Alex Adams hat das doch recht ansehnlich und ausführlich genug beschrieben. Wenn auch nebenher. Es fließt so ganz nebenbei in die Geschichte rein.
Das Buch ist der Beginn einer Trilogie und ist in drei Teile unterteilt. Warum das so gemacht wurde kann ich mir denken, aber ist nicht so ganz klar. Der Schreibstil ist flüssig, das holprige am Anfang schiebe ich eher auf die Wechsel der Zeiten. Die Spannung steigert sich recht schnell.
Am Ende ist es eigentlich auch zu Ende. Ich weiß zwar das es eine Trilogie ist. Allerdings ist es kein offenes Ende und für jemanden der keine Lust auf weitere Bände hat ist es ein guter Schluss. Ich hoffe aber das es auch die anderen beide Teile auf den deutschen Markt schaffen.
White Horse ist mal ein etwas anderer Endzeitroman
Vielen Dank an Piper

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