[Rezension] Alexandra Kui – Stille Feindin

Alexandra Kui
Stille Feindin
ISBN 978-3-570-16275-0
Klappenbroschur
9,99 €
Erschienen bei cbt
Leseprobe

Inhalt:
Farina ist 17 arbeitet in dem Gemüseladen ihrer Pflegemutter als eine Frau ins Geschäft kommt. Susanne ist gerade mit Mann und Tochter zugezogen und erinnert Farina an ihre unschöne Vergangenheit und einen Racheschwur. Sie freundet sich mit der Tochter von Susanne Tami an um Susanne näher zu kommen. Was als Berechnung beginnt wird eine Freundschaft von der beide Seiten profitieren, doch wird Farina ihren Schwur noch erfüllen oder siegt das Gute in ihr?

Meine Meinung:
Stille Feindin ist auf Grund der Geschichte recht schnell auf meinem Wunschzettel gelandet. Umso schöner ist es das ich es jetzt bei einer Leserunde mit Autorin lesen konnte.

Hier geht es um Farina und Tami und die beiden werden auch im Wechsel begleitet. Beide hatten keine leichte Kindheit sind 17 Jahre alt und stehen kurz vor dem Abi. Das waren aber auch schon die einzigen Gemeinsamkeiten, der Rest geht doch recht weit auseinander. Während Farina beliebt ist, Nachbarn Kuchen backt und im Laden ihrer Pflegemutter hilft wurde Tami in der Schule ignoriert hatte keine Freundinnen und ist zu hause diejenige die gefühlt die Erwachsene ist.
Farina hat das Leben gezeichnet und sie ist in der Geschichte recht sprunghaft. Sie wechselt stetig zwischen gut und böse. Sie ist Opfer ihrer Vergangenheit und möchte doch die Zukunft. Eine Situation die zur Zerreißprobe wird und immer wieder die Frage aufkommen lässt ob sie es wirklich schafft.
Tami dagegen geht es offensichtlich gut und führt ein halbwegs normales Teenieleben wenn da die Sache mit ihren Eltern und auch mit den Freunden nicht wäre. Doch sie bekommt unerwartet Hilfe und entwickelt sich in der Geschichte von der grauen Maus zu einem echt angesagten Mädchen.

Die Geschichte ist von Beginn an spannend gestaltet. Der Prolog baut diese schon zu großem Teil auf, wenn sie dann auch in den folgenden Kapiteln erst einmal abflaut bevor sie gegen Ende wieder ansteigt. Das Kennenlernen der Protagonisten findet auf einmal statt was die Spannung vom Prolog etwas raus nimmt, doch das gibt sich wieder. zunächst ist es die Neugier und das Interesse was aus den Protagonisten wird was mich immer weiter lesen ließ. Am Ende wirklich ein Showdown Finale mit vielen Überraschungen.
Vorhersehbar ist dieses Buch auf jeden Fall nicht was vor allem an der Figur Farina liegt die man nie einschätzen kann. Es gibt einige Situationen die ich anders erwartet habe als sie dann erzählt wurde.

Fazit: Alles in allem ein guter Jugendthriller, der auch die ein oder andere heftigere Szene hat. Für die Handlung wichtig, aber vielleicht nicht für alle Kids gleich zu verkraften. Deswegen würde ich dieses Buch eher bei 16 Jahren als bei 14 Jahren ansiedeln.

4buecher

 

 

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