[Rezension] Alia Yunis – Feigen in Detroit

Alia Yunis
Feigen in Detroit
ISBN 978-3-351-03322-4
Gebundene Ausgabe
19,95 €
Erschienen im Aufbau Verlag

Rückentext:
Fatima Abdullah weiß, dass ihre Zeit gekommen ist, denn in neun Tagen wird Prinzessin Scheherazade sie zum 1001. Mal in ihrem Haus in L.A. besuchen. Doch vorher hat sie noch einiges zu erledigen: Sie muss eine Frau für ihren schwulen Lieblingsenkel Amir finden; ihrer 17-jährigen, schwangeren Urenkelin den Koran auf Arabisch und Geburtenkontrolle beibringen; sich mit ihrem Exmann Ibrahim aussöhnen, von dem sie sich nach über 50 Ehejahren getrennt hat; und sie muss entscheiden, welches ihrer acht ungeratenen Kinder das Haus im Libanon erben soll.
Die ebenso komische wie herzzerreißende Geschichte einer Einwanderergeschichte in den USA
Meine Meinung:
Das Buch ist das letzte von vier Büchern, das ich von der Buchhandlung Schreiber zur Rezension bekam. Es ist eher zufällig bei mir gelandet und hätte ich es in der Buchhandlung gesehen wäre es gewiss nicht in mein Beuteschema gefallen. es ist die Geschichte der Protagonistin Fatima die jeden Tag von Scheherazade besucht wird, eine Figur aus 1001 Nacht, und so möchte sie auch 1001 Geschichte aus Fatimas Leben hören. So erleben wir die letzten der 1001 Geschichten mit und erfahren etwas über die Kinder von Fatima, aber durch die Geschichten von den Kindern aus der Vergangenheit reist Scheherazade in der Gegenwart zu den Kindern und ihren Familien und schaut wie es ihnen geht was sie machen. Da erfährt man so manches „Familiengeheimnis“ was die Kinder, die am Telefon immer nur vom Wetter reden, Fatima verschweigen.
Der Schreibstil ist locker und flüssig und so war für mich aber auch die Geschichte, es dümpelt so ein wenig dahin, es gab keine großartigen Höhen, trotzdem fand ich es nicht so schlecht, es ist wohl einfach nicht meine Richtung, auch wenn es immer mal was zu lachen gab und ab und an ein wenig Drama ;-). Das Buch ist ein Buch für ruhige Tage, an dem man nicht viel Aufregen mag und ein wenig lachen und man auch ein wenig gerührt sein mag .
Dankeschön an die Buchhandlung Schreiber für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.