[Rezension] Allison Leotta – Ewig sollst du büßen

Allison Leotta
Ewig sollst du büßen
ISBN 978-3-492-26458-7
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper

Inhalt:
Anna Curtis ist Staatsanwältin und ist zuständig für Häusliche Gewalt, als sie den Fall von Laprea auf den Tisch bekommt. Laprea wurde schon mehrfach von ihrem Freund geschlagen, aber immer wieder ging sie zu ihm zurück. Auch diesmal kann man ihr nicht wirklich helfen und leider stirbt sie kurz nachdem sie vor Gericht für ihren Freund gelogen hat und er daraufhin frei kam. alles spricht dafür das er sie ermordet hat, aber stimmt das Offensichtliche? Anna wird bei dem Fall hinzugezogen, obwohl es nicht in ihren Bereich gehört. Sie kennt die Familie, allerdings nicht nur die, mit dem Verteidiger hatte sie eine Beziehung und ihr jetziger Vorgesetzter ist als Mann auch nicht zu verachten…

Meine Meinung:
Unbewusst habe ich schon wieder zur einem Gerichtsthriller gegriffen und auch dieser war durchaus spannend auch wenn es eine Stelle gab die ich eher langweilig und langatmig fand und auch ein wenig zu ausführlich, aber da es ziemlich am Anfang war kam die Spannung sehr schnell wieder und blieb dann bis zum Schluss. Behandelt wird hier das Thema Häusliche Gewalt und das eben Kinder von schlagenden Eltern selber zum Schläger bzw. leichter zum Opfer werden können, ob das immer so ist sei dahingestellt, aber hier hat nicht nur Opfer und mutmaßlicher Täter Gewalt in der Kindheit erfahren, sondern auch noch Staatsanwältin Anna Curtis, wodurch sie wohl viel emotionaler reagiert hat, als jemand der in der „Heilen Welt“ groß wurde. Anna Curtis ist die Hauptfigur des Romans und nicht abgehoben, sehr gefühlvoll und eben wie eben geschrieben emotional. Sie hätte man denke ich gerne zur Freundin, wenn sie auch teilweise recht unentschlossen wirkt. Eine Staatsanwältin, die noch ganz am Anfang steht und nicht so weit entfernt ist. Die Beiden männlichen Protagonisten konnten unterschiedlicher nicht sein, der Inspector der Chef ist geradlinig und der Verteidiger, den Anna schon von früher kennt. Eine sehr interessante Kombination. Dazu noch ein Fall, der leider alltäglich ist, wenn auch nicht immer mit der Konsequenz.  Das Ganze gepaart mit verworrenen Gefühlen und vielen Wendungen die nicht aufgesetzt wirken, sondern durchaus glaubhaft rüber kommen und schon ist Ewig sollst du büßen fertig. Bis auf die eine Länge spannend vom Anfang bis zum Schluss.

Danke an Piper

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