[Rezension] Ally Condie – Atlantia

Ally Condie
Atlantia
ISBN 978-3-8414-2169-2
Gebundene Ausgabe
16,99 €
ab 14 Jahren
Übersetzerin: Stefanie Schäfer
Erschienen bei FJB
Leseprobe

Inhalt:
Rio und Bay sind Zwillinge. Sie haben gerade erst ihr Mutter verloren als in Atlantia, der Stadt unter Wasser, die Zeremonie zum Jahrestag der Trennung begangen wird. Rio zieht es schon ihr ganzes Leben lang nach Oben in die Welt über dem Wasser, hat aber Bay versprochen im Unten, bei ihr, zu bleiben. Doch Bay überrascht sie und geht nach oben. Warum nur? Rio will alles tun damit sie ihr Folgen kann auch wenn sie damit ihr Geheimnis und ihr Leben gefährdet.

Meine Meinung:
Atlantia ist aus der Feder von Ally Condie, die mit ihrer Trilogie Cassia & Ky viele Leser und auch mich begeisterte. So war es keine Frage das ich dieses Buch lesen möchte.

Es war von Beginn an ein eintauchen. in eine Welt unter Wasser, in der Menschen Leben, aber auch Sirenen. Diese wurden zuerst als Wunder gefeiert und dann gefürchtet. Es ist das Leben von Rio was man als Leser begleitet. Dabei lernt man sie zunächst mit ihrer Schwester Bay kennen. Ally Condie zeigt einem eine neue Welt. Ein Unten tief im Meer. Ein Volk das sich erhaben fühlt über das Oben. Sie beschreibt alles sehr schillernd und detailreich, aber nicht zu sehr, so dass die eigene Fantasie noch mitwirken kann. Die Geschichte von Rio und Bay beginnt traurig und klingt zunächst nicht besonders, doch sie wird immer interessanter und spannender. Nicht nur Rio hat viele Fragen auch mir als Leser stellten sich einige, die aber bis zum Ende allesamt beantwortet waren.

Die Geschichte wird aus Rios Sicht erzählt. Ihre Gefühle und auch Pläne bekommt man so direkt mit. Auch ihre Zweifel und Wünsche bleiben nicht verborgen. Rio musste sich ihr Leben lang verstellen und man merkt das sie raus möchte aus diesem Zwang. Sie ist sehr Zielstrebig aber auch misstrauisch. Rio mochte ich von Beginn an, zunächst war es eine Art Mitleid, der sich dann aber wandelte in Achtung vor dem was sie leistete.
Bay lernt man so gar nicht kennen. Ich denke das ist bewusst so gehalten, so stellt man sich dieselben Fragen wie Rio und kann sich besser in sie hinein versetzen.
True ist ein Junge den Rio kennenlernt und der alles akzeptiert was sie macht. Er hilft ihr ohne sie zu gängeln. Eine tolle Verbundenheit.
Maira ist Rios Tante, sie war für mich und auch für Rio die ganze Geschichte hindurch irgendwie nicht greifbar. Ich kann nicht beschreiben was ich über sie dachte. Es war nicht klar wie sie denkt und fühlt und ob sie immer die Wahrheit spricht.

Am Ende ist Atlantia eine Geschichte die mich begeistern konnte. Eine Geschichte die, wie so viele wo zwei Welten gegenüber stehen, übertragbar ist. Sie zeigt auf das man andere akzeptieren muss und hilfsbereit sein sollte. Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft sind hier sehr wichtig.
Kurz zur Altersangabe. Entgegen meiner sonst häufigen Einschätzung das Kids älter sein sollten, finde ich hier hätte das Alter ruhig schon ab 12 sein können. 4buecher

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