[Rezension] Amanda Frost – Gib mir meinen Stern zurück

Amanda Frost
Gib mir meinen Stern zurück
ISBN 978-3-00-041268-4
Taschenbuch
9,99 €

Inhalt:
Siria wurde von einem tödlichen Virus Heim gesucht. Ein Großteil der Frauen starben daran, die die überlebten können keine Kinder mehr bekommen. Um dem Aussterben des Planeten entgegen zu wirken beschließen die hohen Herren von Siria jemanden zur Erde zu schicken um eine Frau mitzubringen, die Kinder bekommen kann. Schnell ist auch jemand gefunden der gefällt. Rafael wird zur Erde gebeamt und macht sich auf den Weg seine Mission zu erfüllen.

Meine Meinung:
Als ich mir die Kurzbeschreibung von Gib mir meinen Stern zurück durchlas war ich gleich begeistert. Ein witziger Frauenroman, genau das richtige als Abwechslung zwischen all der Thriller und dunklen Dystopien die ich so lese. Schnell war das EBook bei mir und recht bald wurde mit dem Lesen begonnen.

Es startet mit Siria und der Misere des Planeten. Auch wenn das Problem nur kurz umrissen wird ist klar was es bedeutet und ausgerechnet der Kindskopf Rafael wird ausgewählt um zur Erde zu Reisen, dass das nicht glatt über die Bühne gehen kann, dürfte dann schon jedem klar sein.

Er landet auf der Erde und von da an konnte ich das Buch kaum weglegen. Amanda Frost schreibt sehr fesselnd und hat es geschafft die Geschichte mit einer guten Mischung aus Witz, Liebe und ein wenig Erotik auszustatten. Natürlich möchte man wissen ob Rafael es schafft die Auserwählte dazu zu bringen mit nach Siria zu gehen, vor allem umso mehr man sie kennen lernt.

Als Leser liest man wie Rafael sich auf der Erde versuch zurecht zu finden. Da gibt es dann Redewendungen die verschweint….ähhh versaut werden 😉 das es zum schießen ist. Rafael selber ist äußerst sympathisch. Ein Mann der seiner toten Frau noch hinterher trauert, kein Draufgänger, ein wirklich liebenswerter Kerl mit dem Herzen am rechten Fleck, allerdings auch ein wenig Blind oder zu Pflichtbewusst.
Die Frau an seiner Seite soll Angelina werden, eine Schauspielerin und echte Diva. Sie hüpft durch die Betten, hat nur Karriere und Spaß im Kopf und man fragt sich ob es wirklich die beste Entscheidung ist sie für Siria aus zu suchen, auch weil sie Kinder verabscheut.
Dann gibt es noch Valerie, die Assistentin von Angelina, ebenfalls einer Liebe hinterhertrauernd ist sie der Fußabtreter ihrer Cheffin. Sie nimmt sich Rafael an und verliebt sich in ihn, nur hat er ja nur Augen für Angelina und so sieht alles danach aus das Val wieder enttäuscht wird.

Im Prinzip denke ich ahnt jeder der die Kurzbeschreibung liest schon woraus es hinaus läuft. Trotzdem ist es nicht langweilig. Amanda Frost hat viele kleine Sachen eingebaut die dieses Buch witzig und unterhaltsam gestalten. Neben den Redewendungen die wie ich oben erwähnte verhunzt wurden gibt es da noch Namen die auf bekannte Größen hinweisen könnten. Zum Beispiel der Magier David Chesterfield, na klingelts?!?
Es gibt auch eine erotische Komponente, die sich langsam aufbaut und den sprichwörtlichen Höhepunkt fast gegen Ende findet

Umso weit ich im Buch kam umso klarer wurde mir wie es endet. Es war einfach vorhersehbar wie man dieses Buch zu einem schönen Ende bringen kann. Das stört aber nicht wirklich und eigentlich ist es ja auch kein Ende in dem Sinne, denn es wird wie ich gesehen habe einen zweiten Band geben, den ich auch unbedingt lesen muss…

2 Gedanken zu „[Rezension] Amanda Frost – Gib mir meinen Stern zurück

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