[Rezension] Andreas Suchanek – Ein M.O.R.D.s-Team 1: Der lautlose Schrei

mordsAndreas Suchanek
Ein M.O.R.D.s-Team 1: Der lautlose Schrei
ISBN 978-3-95834-005-3
EBook
2,49 €
Band 1
Erschienen bei Greenlight Press
Leseprobe

Inhalt:
Mason wird beschuldigt Drogen zu Besitzen und eventuell auch zu Verkaufen. Da er weiß das ihm die Drogen untergeschoben wurden will er den vermutlichen Täter stellen. Dabei bekommt er unerwartet Hilfe von Olivia und Danielle. Doch auch Randy sein Freund steht ihm zur Seite. Dabei zeigt sich das ein Mord im dem Jahr 1984 den Ursprung für alles folgende hat.

Meine Meinung:
Der erste Band ist wie auch die folgenden ein Jugendkrimi und recht kurzweilig, denn dieses Buch hat nur 126 Seiten.

Zu Beginn sei gesagt das sich dieses Buch überwiegend gut lesen lässt. Es gibt Stellen die ich mehrfach lesen musste weil sie eingeschoben wurden und mich vollkommen aus dem Lesefluss rissen, das empfand ich als sehr störend und ich brauchte auch eine Weile um die Szene überhaupt zu verstehen. Spannend wird es trotzdem recht schnell und bleibt es auch bis zum Schluss.

Interessant finde ich die Tatsache dass sich das Team erst findet und jede Person für sich nicht unterschiedlicher sein könnte. Das M.O.R.D.s Team erinnert mich ein wenig an TKKG und das nicht nur weil die Buchstaben von Mord zu den Namen passen.
Mason wird beschuldigt Drogen zu nehmen. Er war Supersportler und ist es durch einen Vorfall nicht mehr, dieser wird kurz erwähnt, aber mehr auch nicht. Er scheint sich zu damals verändert zu haben wirkt aber auf andere trotzdem teilweise recht arrogant und abgehoben.
Olivia lebt in einem Armenviertel. Ihre Eltern rackern sich ab um über die Runden zu kommen das lässt sie die reichen Kids auch etwas anders sehen. Sie wirkt streng und auch unnahbar hat aber ihr Herz am rechten Fleck.
Randy ist der Freund von Mason und steht ihm uneingeschränkt zur Seite. Er ist ein Kumpel mit dem man Pferde stehlen kann.
Danielle ist das reiche Mädchen. Geldsorgen gibt es nicht dafür muss sie sich einem strengem Regiment Zuhause unterordnen. Der Vater mit Prinzipien und strengen Regeln, die Mutter allerdings aus irgendeinem Grund Alkoholikerin.

Es gibt einige Klischees in diesem Team, was Kids vermutlich nicht stört. Ich fand es doch auffallend das Statusymbole und Markennamen verwendet wurden. So ist es nicht der Rucksack sondern der Eastpak, nicht irgendein Auto sondern der Mercedes. Das finde ich nicht ganz so gut und auch unnötig.

Was mich etwas  auch stört ist ein Detail womit der Verlag auch positiv wirbt. Die Geschichten sind übergreifend. Der Fall ist nicht wirklich abgeschlossen. Am Ende ist man eigentlich nur wenig weiter und muss um wirklich zu einem Abschluss zu kommen den nächsten Band lesen. Das liegt hier nicht nur an den Ereignissen von 1984 sondern auch an der Drogengeschichte die für mich, wenn es ein Abschluss sein soll sehr unzufrieden abgeschlossen wurde. Das ist ein Grund warum ich den nächsten Band lesen würde um die Geschichte zu beenden.

3buecher

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