[Rezension] Angelika Schwarzhuber – Servus heißt vergiss mich nicht


Angelika Schwarzhuber
Servus heißt vergiss mich nicht
ISBN 978-3-7341-0238-7
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Daniela steht mit beiden beinen fest im Leben. Sie ist Alleinerziehende Mutter des fünfjährigen Benny und kommt noch gut mit den Vater klar und ihr Geschäft läuft so gut das sie nun einen Auftrag aus Amerika hat. Sie soll für eine todkranke Frau eines Unternehmers ein Oktoberfest in Sacramento ausrichten. Doch Alex kreuzt immer wieder ihren Weg und bringt sie durcheinander. Sie traut ihren Gefühlen nicht, doch Alex stellt ihr ein Ultimatum…

Meine Meinung:
Angelika Schwarzhuber, lernte ich vor zwei Jahren durch die Buchmesse kennen. Ihr erstes Buch hat mich dabei gar nicht so recht interessiert. Mit Bayrischem Titel dachte ich nicht das es mir so gut gefallen könnte, doch ich wurde eines besseren belehrt und war begeistert. Nun habe ich das dritte Buch der Autorin gelesen und bin wieder begeistert. Es hat einen etwas anderes Cover. Das aber trotzdem sehr schön aussieht und der Titel hat nichts mit bayrischem Essen zu tun, doch Rezepte gibt es am Ende des Buches trotzdem zum nachkochen.

Aber bevor wir zum Ende kommen sollten wie mit dem Anfang beginnen. Es war mal wieder wie eintauchen. Sehr schnell fand ich mich im Buch zurecht und war direkt begeistert. Dieses Buch beginnt ohne Prolog, wenn ich auch denke das man das erste Kapitel auch so hätte nennen können. Man startet in den sechziger Jahren, mit der Geschichte von Emilie. Eine Geschichte, die immer wieder mit eingebracht wird. Stückchenweise erfährt man von Emilie und ihrem Weg.
Der Hauptteil ist er jedoch nicht. Der Hauptteil ist der von Daniela, einer Geschäftsfrau die einen dicken Auftrag bekommen hat. Ein Auftrag der ihr einiges abverlangt und das obwohl sie durch ihre Gefühle gerade so durcheinander ist. Natürlich läuft nicht alles glatt und das macht diese Geschichte aus. Es ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte. Es ist ein kleines Abenteuer mit besonderer Pointe.
Die Autorin schreibt sehr flüssig und leicht. Einfach so wie man eine Geschichte auch erzählen würde. Die Vergangenheit mit Emilie wird erzählt. Die Gegenwart ist aus Sicht von Daniela geschrieben.

Es gibt einige Figuren, die aber gut zu merken sind.
Daniela ist eine der Hauptfiguren. Sie ist taff und doch recht unsicher. Trotz ihrem Erfolg könnte sie manchmal etwas mehr Selbstbewusstsein gebrauchen, aber genau das macht sie sympathisch. Sie ist ein Steh-Auf-Männchen und ich könnte mir gut vorstellen mit ihr befreundet zu sein.
Sie hat einen Sohn, der fünf Jahre alt ist und natürlich für sie an erster Stelle steht. Sie schafft den Spagat zwischen Arbeit und Kind, doch nur weil sie selbstständig ist und sich ihre Arbeit einteilen kann und ihren Bruder Adrian zur Seite hat. Der immer einspringt wenn Not am Mann ist. Adrian ist schon eine wichtige Figur und man lernt ihn auch gut kennen, aber trotzdem blieb er mir fern vom Gefühl her.
Die zweite Hauptperson ist unbestritten Emilie. Dieses Mädchen von dem in den sechziger Jahren erzählt wird. Ein mutiges Mädchen, das der Liebe folgt und dabei auch einige Steine aus den Weg räumen muss. Recht schnell wird klar, wie Daniela und sie zusammen gehören, doch war es trotzdem wunderschön davon dann auch zu lesen.
Alex ist die dritte wichtige Figur der Geschichte. Er taucht immer mal wieder auf und bringt Daniela total durcheinander. Zu Beginn hat man, durch Daniela, den Eindruck das er ein Weiberheld ist, aber wenn man ihn näher kennen lernt sieht man auch eine andere Seite an ihm.

Am Ende ist die Geschichte abgeschlossen, auch wenn ich noch Stunden hätte weiterlesen können. Was aus den Figuren geworden ist liest man im Epilog und wenn man möchte kann man dank der Rezepte am Schluss des Buches ein lecker klingendes Menü zaubern. Ich war wieder von Beginn an begeistert und kann diesen Liebesroman mit besonderer Geschichte nur weiter empfehlen.5buecher

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