[Rezension] Anna Bell Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

"buchhandel.de/Anna Bell
Eigentlich bist du gar nicht mein Typ
ISBN 978-3-426-52011-6
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Silvia Kinkel
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Abi fällt aus allen Wolken als Joseph sich nach einem Jahr Beziehung von ihr trennt. Nichts hat darauf hingewiesen. Sie ist am Boden zerstört als sie dann noch eine Kiste mit ihren Sachen vor ihrer Tür findet. Doch darin ist auch ein Buch das ihr nicht gehört und raus flattert eine Liste mit Dingen die Joseph scheinbar mal machen wollte. Ist das der Weg ihn zurückzuerobern? Abi denkt es ist der Einzige Weg und beginnt die Liste abzuarbeiten…

Meine Meinung:
Ich habe es glaube ich schon mal erwähnt. Ich mag Listenbücher, deswegen wollte ich dieses auch gerne lesen.

Der Beginn gestaltet sich für mich jedoch etwas zäh. Zu Lesen wie Abi in ihre Liebeskummer zerfließt empfand ich als langweilig und auch zu langatmig. Ich hatte das Gefühl es dauert ewig bis es wirklich mal um die besagte Liste geht. Und selbst dann gestaltet sich die Geschichte nur recht zögerlich. Erst etwa ab der zweiten Hälfte nahm die Geschichte für mich an Fahrt auf und wurde interessant auch wenn ich da bereits ahnte worauf es hinaus lief.

Abi wirkt für mich nicht wie 30, eher wie 15. Sie ist so darauf fixiert Joseph zurück zu bekommen das sie andere Menschen um sich herum gar nicht mehr so wahr nimmt. Ich hatte oft das Gefühl das es nur um sie geht und andere eben Mittel zum Zweck sind. Das wndelt sich irgendwann machte sie zu Beginn aber recht unsympathisch. Auch finde ich ihre aufopfernde Rolle als sehr negativ. Ich hätte mir hin und wieder ein Nein gewünscht anstatt das sie alles so akzeptiert und tut damit Joseph zu ihr zurück kommt. Es erscheint schon fast hörig.
Wie schon geschrieben behandelt Abi die Leute um sich rum als Beiwerk und das merkt man auch bei der Ausarbeitung der anderen Figuren, die recht negativ weg kommen zum Teil und / oder so gut wie gar nicht beschrieben werden. Das Buch enthält viele Vorurteile, was mir auch nicht so zusagt.

Das Ende war für mich nicht wirklich überraschend. Genauso hatte ich es voraus geahnt als eine gewisse Person ins Spiel kam. Es war einfach zu offensichtlich wie ich finde. ich habe nichts gegen Voraussehbarkeit, die gibt es oft, gerade bei Liebesromanen, doch hier war das Ende damit klar und es fehlte zu viel auf dem Weg dorthin als das es nicht störte.
Der zweite Strang, Abis Arbeit, sorgte für ein wenig Auflockerung, auch wenn dort wieder wenig überraschendes geschah.

Am Ende war es dennoch , trotz der vielen Kritik kein schlechtes Buch. Es ist ein Buch von dem man nicht zuviel erwarten darf und das gewiss Gefühl beinhaltet, doch das erst zum Ende hin. Da gab es die Herzschmerz Momente die ich so mag.

3buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Anna Bell Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

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