[Rezension] Anna Carey – Blackbird

Anna Carey
Blackbird
ISBN 978-3-570-16327-6
Gebundene Ausgabe
16,99 €
ab 14 Jahren
Übersetzer: Tanja Ohlsen
Erschienen bei cbt
Leseprobe

Inhalt:
Ein sechszehnjähriges Mädchen wacht auf den Gleisen der U-Bahn auf und weiß weder wo sie ist noch wer sie ist. Das einzige Indiz zu ihrer Herkunft ist ein Tattoo mit einem Vodel und einer Buchstaben-Zahlen-Kombination. Ihre Suche nach Hinweisen zu ihrer Vergangenheit beginnt, doch nicht ganz ohne Hürden, denn sie wird gejagt…

Meine Meinung:
Blackbird bekam ich auf der Messe als eine der ersten und bin nicht so recht begeistert aber auch nicht total gegen dieses Buch.

Irritierend finde ich den dauerhaften Schreibstil in dem ich angesprochen werde. Als Beispiel

Du hörst die Jugendlichen nicht lachen. Sie können dich hier nicht liegen sehen, am Ende der Gleise, wo der Tunnel in der Dunkelheit verschwindet.

Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Zu Beginn dachte ich es ist um ein Gefühl zu übermitteln, irgendwann wurde es mir aber lästig. Es gibt ein paar Kapitel die andere Figuren begleiten und nicht dieses Mädchen da ist es anders und die sind da echt erholsam.

Das war aber nicht alles. Man begleitet ein mädchen das sich Sunny nennt. Eigentlich weiß sie ihren Namen gar nicht. Sie versucht herauszufinden wer sie ist und wo sie her kommt und bekommt immer mal wieder Erinnerungsfetzen, die verwirrten mehr als sie klärten doch Sunny zog ihre Hinweise daraus. Dann steht ja auch schon auf dem Rückentext das es um ein Reality Game geht in dem Sunny gejagt wird. Doch ich habe nicht verstanden wie Sunny zu diesem Schluss kam das es ein Spiel ist. Das sie gejagt wird merkt man aber diese Schlussfolgerung zum Spiel kann ich nicht nachvollziehen. Das sind ein paar Ungereimtheiten, die mich störten und die für mich das Buch nicht so gut bewerten lassen.

Die Hauptfigur ist Sunny, sie trifft aber auch auf andere Personen die ich teilweise doch recht unscheinbar und unglaubwürdig fand. Dann gibt es ihre Jäger, aber auch hier gab es Szenen wo ich die Art und Weise wie Sunny denkt nicht verstand. Sicher gibt es das immer mal wieder das man ein handeln von Buchfiguren nicht nachvollziehen kann, aber es kam doch recht häufig vor.

Warum habe ich es dann doch beendet?!? Alles in allem war es trotzdem spannend geschrieben und hat mit knapp 350 Seiten, die dazu noch groß geschrieben und einen etwas größeren Zeilenabstand haben, die Chance gehabt mich zu überzeugen.
Am Ende finde ich es nicht überragend aber auch nicht schlecht. Es ist ein netter Zeitvertreib, aber ich befürchte kein Buch an das ich mich in einem Jahr noch gut erinnern kann.

3buecher

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