[Rezension] Anna Jarzab – Das Licht von Aurora

"buchhandel.de/Anna Jarzab
Das Licht von Aurora
ISBN 978-3-7855-7950-3
Hardcover
17,95 €
Band 1

Übersetzer: Ulrike Brauns & Birgit Pfaffinger
ab 12 Jahren
Erschienen bei Loewe
Leseprobe

Inhalt:
Sasha glaubt nicht an Parallelwelten und auch mit Physik hat sie nichts im Hut, auch wenn sowohl ihre Eltern Physiker waren und ihr Großvater einer ist. Ausgerechnet sie findet sich aber auf einmal in Aurora wieder, einer Parallelwelt in der Sie die Prinzessin Juliana mimen soll. Ein Mädchen das ihr bekannt vorkommt, auch wenn sie sie bisher nicht kannte…

Meine Meinung:
Das Licht von Aurora war zunächst überhaupt nicht in meinem Fokus, bis ich mehrere positive Rezensionen las. Diese machten mich neugierig auf dieses Buch.

Der Einstieg fiel mir recht leicht und auch das Eintauchen in die Geschichte die zunächst auf der Erde statt findet gelang wirklich gut. Man liest von einem recht normalen Teenieleben von Sasha und weiß das es sich bald ändern wird. Eine Sache die sie noch nicht einmal ahnt.
Die Autorin schaffte es den Übergang sehr interessant zu gestalten und schaffte es da  viel Spannung rein zu bringen, doch gab es auch Stellen, die recht langatmig wirkten. Es gibt Erklärungen zu diesen Parallelwelten, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte, aber natürlich in einem Jugendbuch gut sind.  Diese Erklärungen waren verstreut und eingebettet in die Geschichte ein Versuch Spannung zu erhalten, der aber nicht so gut gelang. Auch sonst plätscherte die Geschichte ein wenig vor sich hin ohne dabei ganz schlecht zu sein. Es ist das Leben auf Aurora was sehr langweilig ist und es geschieht nur wenig, was das ändert. Auch die beginnende Dreiecks Geschichte zwischen dem Prinzen Callum, Thomas und Sasha/Juliana konnte mich nicht wirklich überzeugen, auch weil man sie zwar erkennen konnte, aber ich erst einmal nur Sasha und Thomas sah. Mehr wird es vielleicht im nächsten Band

Die Figuren bleiben recht blass. Bis auf Sasha und auch Thomas kann ich kaum jemanden wirklich einschätzen und das obwohl sowohl Thomas wie auch die richtige Juliane auch „zu Wort“ kommen.
Sasha ist mir hier wirklich am Nächsten. Sie wurde aus ihrem Leben raus gerissen und muss das erst einmal verdauen. Es gelingt ihr recht schnell sich mit der Situation zu arrangieren auch weil sie weiß das sie gar keine andere Wahl hat.
Etwas zwiespältig bin ich bei Thomas. Sicher er befolgt Befehle und doch kann ich nicht alles gut heißen was er tut. Er macht auch das Beste aus der Situation. Nur ist das Beste nicht unbedingt gut genug. Hier versöhnt mich ein wenig das Ende dieses Bandes.
Callum ist derjenige der am blassesten bleibt. Er ist ja auch nur der Grund warum Sasha auf Aurora ist und macht auf mich einen wirklich sympathischen Eindruck. Es gibt nur eine Situation wo ich denke das er zu nachlässig reagiert hat. Eine Situation in dem Wut logischer gewesen wäre. Er handelt jedoch so als ob er alles schon wusste.
Juliana erlebt man in kleineren Abschnitten. Ich kann verstehen warum sie so gehandelt hat wie sie es tat und kann nichts negatives an ihr finden. Ich hätte aber gerne noch mehr von ihr gelesen.

Das Ende ist schon abgeschlossen, aber irgendwie eben auch nicht, denn neben dieser Tausch- und Liebesgeschichte geht es um die Zukunft von Aurora und die ist hier noch nicht geklärt, weswegen es im Februar 2016 auch weiter gehen wird.

3buecher

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