[Rezension] Antoinette van Heugten – Mutterliebst

Antoinette van Heugten
Mutterliebst
ISBN 978-3-89941-939-9
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei MIRA Taschenbuch

Rückentext:
Ist ihr Sohn wirklich ein Mörder? Die erfolgreiche Rechtsanwältin Danielle Parkman kann das einfach nicht glauben. Sicher, das Verhalten ihres autistischen Sohnes Max war im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Deswegen hatte sie sich in ihrer Verzweiflung ja auch an die renommierte Maitland-Klinik in Des Moines gewandt. Deren Diagnose lautete: Ihr Sohn ist tief gestört und gefährlich.
Nun liegt Max bewusstlos und blutend neben einem Patienten, der brutal erstochen wurde. Alles deutet darauf hin, dass er die Tat begangen hat. Alles außer diesem Gefühl in Danielles Herzen. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht sie, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln.

Die ersten 50 Seiten:
Max hat das Asperger Syndrom eine Art von Autismus und nachdem er immer gefährlicher für sich und seine Umwelt wird, sieht seine Ärztin als einzige Möglichkeit eine psychiatrische Klinik in Maitland. Seiner Mutter Danielle ist Anwältin und es fällt ihr schwer los zu lassen und bleibt während der Therapie in seiner Nähe in einem Hotel. Sie lernt in der Klinik noch eine andere Mutter kennen der ihr Sohn Jonas ist ebenfalls krank und die Beiden tauschen sich aus. Nicht lange lässt der erste Ausbruch seiner Aggressionen auf sie warten und während seine Mutter draußen telefoniert verletzt Max Jonas schwer, gleichzeitig hat er aber auch Angst für verrückt erklärt zu werden…..

Meine Meinung:
Viel hatte ich nun schon im Vorfeld zu diesem Buch gelesen, die Meinung war ziemlich eindeutig, es ist ein besonderes Buch, nicht einfach nur ein Thriller und dem stimme ich zu. Antoinette van Heugten hat hier einen Thriller geschrieben, der auch ans Herz geht, nicht wegen einer beiläufigen kaum zu beachtenden Liebesgeschichte, nein die Liebe von einer Mutter zu ihrem Kind, die in dem Fall so stark ist das sie kämpft wie eine Löwin gegen Windmühlen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig und animiert immer weiter zu lesen, die Kapitel sind klar gegliederte Abschnitte und nicht zu lang aber auch nicht zu kurz. Die Autorin schafft es auch mich zu täuschen in dieser Geschichte, aber nur bis zu einem gewissen Punkt dann keimte in mir der leise Verdacht wie es wirklich gewesen sein könnte und das schon etwas früher als die Autorin drauf hin schrieb. Trotzdem war es spannend bis zum Schluss, da verschiedene Stränge dafür sorgten, das es mehrere Spannungspunkte gab (oh wie kryptisch aber ich mag ja nicht zu viel verraten). Alles fließt am Ende auch schlüssig zusammen und gibt mir als Leser das zufriedene Gefühl das die Gerechtigkeit gesiegt hat.

Vielen Dank an MIRA Taschenbuch und Buchcontact

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