[Rezension] Arno Strobel – Schlusstakt

Arno Strobel
Schlusstakt
ISBN 978-3-7855-7865-0
Klappenbroschur
9,95 €
Ab 14 Jahren
Erschienen bei Loewe
Leseprobe

Inhalt:
Vicky sieht sich schon fast am Ziel ihrer Träume. In das Finale von GMS zu kommen, Germany´s MegaStar. Die neue Castingshow bei der es um Gesangstalente zwischen 18 und 24 Jahren geht. Sie ist in der dritten Phase unter den ersten 50. Mit 49 anderen Kandidaten abgeschottet auf einer Insel, als ein Mädchen ermordet wird. Doch wer ist der Täter? Fest steht nur das er noch auf der Insel sein muss, denn sie sind alle von der Außenwelt abgeschnitten. Banges warten während die Macher der Sendung darauf bestehen weiter zu machen als wäre nichts passiert.

Meine Meinung:
Schlusstakt ist der zweite Jugendthriller von Arno Strobel und nach Abgründig war ich  mehr wie gespannt auf dieses Buch. Nun habe ich im Vorfeld schon einige sehr kritische Stimmen gehört und wurde dadurch nur noch gespannter. Es wuurde gesagt der Klappentext verrät zu viel und ja es wird schon recht viel der 222 Seiten verraten und doch geht es denke ich nicht anders, wenn man dem leser dieses Buch schmackhaft machen möchte. Denn zu Beginn geht es nur um die Show, das Casting und die Machenschaften der Chefs und Jurymitglieder. Jedes Klischee und Voruteil wird hier herausgeholt. Knebelverträge, falsche Mitschnitte etc. werden dargestellt und gipfeln in der endgültigen Tat.

Nun möchte ich natürlich einen Jugendthriller nicht unbedingt aus Erwachsenensicht bewerten, denn dann wäre er mir zeitweise doch zu langweilig gewesen, aber für Teenies oder Fans von Castingshows ist dieser Jugendthriller bestimmt absolut spannend und fesselnd, denn auch mich konnte er begeistern, wenn ich auch manch ein anderes Buch des Autors auch Abgründig wesentlich spannender fand.
Hier hat Arno Strobel es geschafft, die Interessen der Jugendlichen mit der Sehnsucht danach berühmt und reichzu  werden, das Castinggeschehen und einen Mordfall gut zu vermischen und zu einer flüssig zu lesenden Geschichte zu schreiben.

Die Protagonisten lernt man nur in dem Camp auf der Insel kennen und so bleiben diese recht blass. Auch kursiv geschriebene Passagen sorgen zunächst für Verwirrung und wären meines Erachtens nicht unbedingt nötig gewesen. Auch ohne diese Nebengeschichte wäre für mich der Lesespaß nicht auf der Strecke geblieben.

Am Ende muss ich sagen, das mich das Buch nicht vom Hocker gehauen hat, was vielleicht an meinem Alter und die doch eher nüchterne Betrachtung auf die ganze Castingwelt heutzutage zurück zu führen ist. Doch hatte ich spannende und interessante Lesestunden.

4buecher

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