[Rezension] Arnulf Zitelmann – Ketzerschwestern

Arnulf Zitelmann
Ketzerschwestern
ISBN 978-3-522-30266-1
Gebundene Ausgabe
14,95 €
Erschienen im Gabriel Verlag

Inhalt:
Kathie und Ina sind Zwillinge und Vollweisen, 16 Jahre als und Leben in einem Schwesternhaus in Regensburg. während Kathie ganz als Gärtnerin ausgeht, kann Ina lesen und Schreiben und liest so beim Essen und arbeiten vor. Das Leben für die Beiden ist nicht immer einfach. Nachdem Schwester Effelin an einem Schlag gestorben ist muss sich Kathie alleine um den Garten kümmern. Ina dagegen schreibt das Evengelium ins Deutsche und nebenher noch heimlich an einem kleinen Büchlein. In dem Büchlein stehen Sachen wie: Auch eine Frau kann Gott sein, Fegefeuer und Hölle existieren nicht u.ä. Ketzerreden die ihr ganz schön gefährlich werden können. Das weiß auch Kathie und hat Angst um ihre Schwester umso mehr als sie hört das schwarze Mönche nach Regensburg kommen sollen um Ketzer aufzuspüren….
Meine Meinung:
Ketzerschwestern ist ein historischer Roman ab 13 und das merkt man auch, sowohl am Schreibstil und auch an der Größe der Buchstaben. Trotzdem fand ich ihn etwas schwer zu lesen. Es zog sich ein bisschen wie Kaugummi und das was ich erwartet habe wurde nur zu einem minimalen Teil erfüllt. Die Geschichte rund um Ketzerei, die als Rückentext angekündigt wurde gab es auch, aber es war irgendwie nicht der Hauptteil. Viel mehr liest man von zwei Mädchen die ihren Alltag Leben in diesem Schwesternhaus, diese Ketzergeschichte kommt auch drin vor wird aber sehr wenig erwähnt und eine Spannung wurde bei mir so gut wie gar nicht aufgebaut. Erst gegen Ende wurde es etwas besser. Die Protagonisten Kathie und Ina werden sehr gut beschrieben, wir erleben mit ihnen mehrere Wochen in diesem Kloster, den Alltag eines Schwesternhauses, früher auch Beginen genannt. Der Schluss kam mir dann fast schon zu plötzlich. Alles was ich mir für den Anfang erhofft hatte kam dann zum Schluss auf einen Schlag. Das Buch würde ich vielleicht empfehlen für einen Religionsunterricht, wenn es um Beginen oder die Ketzerei geht, dann ist es auf jeden Fall sehr lehrreich, vor allem das es nach der Geschichte noch eine Erläuterung gibt. Was ich auch gut finde ist das Glossar am Schluss. Auch wenn ich die meisten Begriffe schon kannte wurden dort auch die verschiedenen tage (Johannestag, Katharinnentag usw.) erklärt und auch typische Begriffe aus der Sprache der damaligen zeit wie Wehenmutter erklärt, sehr hilfreich für Jugendliche die da überhaupt keinen Bezug zu haben, aber auch für mich als erwachsene denn alles war auch mir nicht bekannt.

Ich weiß es nicht ich hatte einfach was anderes erwartet aber wer keine Spannung erwartet sondern eine normale Geschichte oder es gar für die Schule nutzen würde, dem gefällt auch dieses Buch

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Gabriel Verlag für dieses Rezensionsexemplar

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