[Rezension] Ava Dellaira – Love Letters to the Dead

Ava Dellaira
Love Letters to the Dead
ISBN 978-3-570-16314-6
Gebundene Ausgabe
17,99 €
Ab 14 Jahren
Übersetzer: Katarina Ganslandt
Erschienen bei cbt
Leseprobe

Inhalt:
Laurels Schwester May ist gestorben und ihre Mutter ist von ihrem Vater weg nach Kalifornien gezogen. Laurel muss das alles erst einmal verarbeiten. Damit sie auf eine andere Schule gehen kann als ihre größere Schwester wohnt sie nun wechselweise bei ihrem Vater und ihrer Tante. In der ersten Schulwoche bekommen sie die Aufgabe einen Brief an eine verstorbenen Persönlichkeit zu schreiben. Laurel beginnt mit Kurt Cobain schreibt aber von da an viele Briefe an prominente Verstorbene. Briefe die ihr helfen wieder zu Leben…

Meine Meinung:
Love Letters to the Dead ist ein Buch mit vielen Kapiteln. Jedes Kapitel ist ein Brief an VIPs die gestorben sind. Kurt Cobain, Amy Winehouse, Janis Joplin und auch River Phoenix. Persönlichkeiten die Laurel aus ihrer Kindheit kennt und mit persönlichen Erinnerungen aus der Vergangenheit verbindet.

Normalerweise mag ich diesen Schreibstil nicht so sehr, aber die Geschichte interessierte mich und ich fand mich ziemlich gut rein. Die Briefe sind nicht stur runter geschrieben. Es sind viel mehr kleine Geschichten aus Laurels Alltag. Rückblicke in die Vergangenheit und ganz viel Trauerbewältigung. Fast jeder Brief beginnt mit Fragen an den Verstorbenen und Anekdoten aus dem Leben des Prominenten. Manchmal ist das recht kurz gehalten, einige Male aber auch mir persönlich zu lang. Die meisten Promis kennt man als Leser. Ich zumindest, ob das bei manch einem Jugendlichen so ist ist da die Frage. Ich denke der Bekannteste oder eher die beiden bekanntesten sind Amy Winehouse und Kurt Cobain.

Die Figuren dieser Geschichte sind überschaubar.
Da ist Laurel, kleine trauernde Schwester, die sich sowohl von der Schwester wie auch von der Mutter allein gelassen fühlt. Sich selbst die Schuld gebend am Tod von May ihrer großen Schwester, muss sie erst einmal wieder ins Leben finden. Sie startet an einer neuen Schule, eine Art Flucht, denn dort weiß niemand von dem Unglück. Laurel ist für mich ein recht melancholisches Mädchen, aber auch ziemlich kindlich geblieben. Sie reift im laufe dieses Buches. Wird älter und stellt sich ihren Gefühlen. Egal ob es um den Tod von May oder um ihre Mutter geht.
Dabei helfen ihr Natalie und Hannah, neben den ganzen VIPs. Diese beiden Mädchen ziehen sie in ihr verrücktes und nicht immer ganz regel konformes Leben rein. Sie holen Laurel aus ihrer Melancholie und sorgen dafür das sie ab und an Spaß hat. Hannah und Natalie haben ihre eigenen Probleme vor denen sie davon laufen. Diese erfährt man im Laufe der Zeit.
Laurels Vater und auch ihre Tante könnten unterschiedlicher nicht sein. Währen die Tante eher gluckt und sie beschützen will. Gottgläubig ist und von Laurel hier und da angeschummelt wird weil sie Angst hat etwas verboten zu bekommen ist ihr Vater doch lockerer drauf und lässt sie machen. Zwei Gegensätze die halt geben aber auch genug Freiheit.

Love Letters to the dead setzt sich mit Schuld und Tod auseinander. Nebenher lernt man verschiedenen Persönlichkeiten kennen. Man liest von Freundschaft, Geschwisterliebe, dem Glauben und auch von der Liebe. Alles verpackt in vielen kurzen und langen Briefen. Für mich gut umgesetzt und durchaus weiter zu empfehlen.

4buecher

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