[Rezension] Barry Lyga – Ich soll nicht töten

Barry Lyga
Ich soll nicht töten
ISBN 978-3-442-38043-5
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Blanvalet
Leseprobe

Inhalt:
Eine tote Frau wird aufgefunden und Jazz beaboachtet die Ermittlungen. Ihm ist klar das nun einige auf ihn zeigen werden und vermuten werden das er der Mörder ist – Er der Sohn von Billy Dent, dem Serienmörder.  Deswegen bietet Jazz der Polizei seine Hilfe an. Er will beweisen das er nicht morden könnte – doch da macht er nur den anderen was vor. Er selber weiß das er seinem Vater viel ähnlicher ist, als er zugeben möchte…

Meine Meinung:
Als ich auf Facebook hörte das einige dieses Buch als Überraschungsbuch bekamen war ich schon etwas neidisch. Es wurde vom Verlag versendet und das sehr viel früher als der Erscheinungstermin sein sollte. Als es dann bei Tauschticket auftauchte musste ich zuschlagen. zudem es noch neu und im Originalkarton angeboten wurde. Nun habe ich es gelesen und muss sagen: Ich für meinen Teil hätte mir die Zeit auch gut sparen können.

Gleich zu Beginn kam mir alles sehr bekannt vor. Erinnerte es doch an die Serienkiller Reihe von Dan Wells, die ich sehr gern mochte. So las ich auch weiter trotz der parallelen. HIer war der Protagonist Sohn der Serienkillers und befürchtete auf Grund seiner Beziehung selber zum Mörder zu werden. Bei Dan Wells befürchtete der Protagonist das selbe. Nur wie mir ein Autor mal sagte: Es ist Wahnsinn wie verschieden die gleiche Grundidee umgesetzt werden kann und so hatte ich Hoffnung, auch auf Grund der vielen positiven Stimmen die ich zu diesem Buch las.

Leider wurde es nicht aufregender und mich fing es eher an zu nerven. Es geschieht ein Mord und der 17 Jährige Jazz will ihn aufklären um sich selbst zu beweisen das er kein Mörder ist, sondern nur gutes will. Soweit ganz okay, wenn es nicht auf jeder Seite mindestens einmal erwähnt werden würde. Ja auch ich habe irgendwann verstanden das er Angst hat zum Mörder zu werden weil sein Vater ihn so erzog. Danke!!!! Die anfängliche Sympathie für Jazz schlug so um  zu einer gereiztheit was Jazz betrifft.
Dann versucht er dem Mörder mit Hilfe seiner Freunde auf die Spur zu kommen, das klingt dann doch eher nach 5 Freunde oder TKKG als nach einem Erwachsenenthiller. Wobei ich gewiss nichts gegen Jugendbücher habe.

Das Einzige was mich weiter lesen ließ war die Erwartung das es besser wird und etwa ab der Hälfte der Gedanke: Na nun kannst Du auch zu Ende lesen. Außerdem ein toller Schreibstil der sich leicht und flüssig lesen ließ.

Es wurde für mich nicht besser. Das Ende bzw. den Täter habe ich schon ziemlich zu Beginn erahnt und dann war es auch noch der Beginn einer Reihe und somit nicht komplett abgeschlossen.

Mein Fazit: Ich habe viele tolle gute positive Stimmen zu diesem Buch gelesen, aber leider kann ich denen nicht zustimmen. Eine Fortsetzung brauche ich nicht.

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