[Rezension] Ben Berkeley – Ich bin dein Mörder

Ben Berkeley
Ich bin dein Mörder
ISBN 978-3-492-30092-6
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper
Leseprobe

Inhalt:
Sam Burke und Klara Swell haben sich etwas versprochen. Nie wieder Ermittlungen die sie in Gefahr bringen können. Doch dann bekommt Sam Briefe von einem scheinbaren Serienmörder. Er schreibt das er so viele Frauen umgebracht hätte aber keine von diesen Frauen vermisst wird und er ungehindert weiter morden kann. Sam ist hin und her gerissen zwischen der Aufklärung des Verbrechens und sein Versprechen an Klara….

Meine Meinung:
Ich bin dein Mörder ist das zweite Buch aus der Feder von Ben Berkeley. Judaswiege sein Erstling habe ich inhaliert. So war ich sehr gespannt wie es weiter geht und freute mich auf den zweiten Band.

Meine Erwartungen waren recht hoch und leider konnte der Autor diese nicht ganz erfüllen. Ich habe mal gelesen dass es viel schwieriger ist ein zweites Buch zu schreiben vor allem wenn das erste gut war. Hier kann ich das nachvollziehen.

Gut fand ich das ich mich nicht an neue Personen gewöhnen musste, aber fand ich sie bei Judaswiege recht sympathisch ging mir hier das rumgeeiere zwischen den Beiden ein wenig auf den Geist. Das Versprechen was sie sich gegeben haben was dazu führt das sie Geheimnisse voreinander haben. Das nervte ein wenig und trübte ein wenig die Freude des Wiedersehens. Als das endlich abgehandelt war konnte ich auch wieder die von mir sympathischen Protagonisten entdecken.  Allerdings gab es da noch ein zwei Rückschläge auf die ich hier wegen Spoilergefahr nicht näher eingehen möchte.

Eine Spannung baute sich nur recht zögerlich auf. Die Art des Falls das erst die Taten gestanden wurden und daraufhin Leichen und Mörder gesucht werden ist mal was Neues und birgt viel Potenzial, aber es war zu viel Theorie. Dieser Thriller kommt ohne blutrünstige Beschreibungen aus, aber das machte Judaswiege zum Teil auch für mich aus. So fehlten sie mir hier.

Es gab noch ein zwei Stellen die ich genauso vorausgeahnt habe und das fand ich Schade. Es stört mich nicht wenn ich recht habe, aber manches Mal wäre mir lieber die Geschichte nicht schon in etwa herauszubekommen wenn auch nur Absatz oder Kapitelweise.

Das Ende hat mich dann enttäuscht, es kam schon zum richtigen Zeitpunkt, aber der Autor hat sich da nicht so viel Zeit gelassen wie bei seinen vorherigen Erzählungen der verschiedenen Abschnitte. Es war zu schnell zu Ende. Dazu blieb für mich eine Frage offen. Ich denke das sollte als Cliffhanger für einen weiteren Band herhalten. Fand ich trotzdem nicht passend.

Mein Fazit: Ich bin dein Mörder ist was vollkommen Anderes als Judaswiege und konnte an den Vorgänger auch nicht ran reichen.

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