[Rezension] Bernd Perplies – Im Schatten des Mondkaisers

Bernd Perplies
Im Schatten des Mondkaisers
ISBN 978-3-8025-8638-5
Hardcover
19,99 €
Erscheinen bei egmont LYX
Leseprobe

Achtung kann Spoiler zu Band 1 enthalten

Inhalt:
Nachdem Cary und Jonan dem Lux Dei entkommen sind, leben sie zunächst beim Volk von Ordun bis ein Spion auftaucht und sie zur Weiterreise gezwungen sind. Carya zieht es zu ihren Wurzeln, sie möchte wissen wo sie herkommt und denkt die Koordinaten aus dem Fluggerät sind die Lösung. Es fällt ihr schwer ihre Eltern zurück zu lassen, aber sie muss wissen was es mit ihren Fähigkeiten auf sich hat und stürzt sich in das nächste nicht ganz ungefährliche Abenteuer

Meine Meinung:
Im Schatten des Mondkaisers in der zweite Band einer Trilogie rund um Carya und Arcadion.

Der Einstieg fiel mir recht leicht. mag daran liegen das Flammen über Arcadion erst ein halbes Jahr her ist, aber bestimmt auch daran das ich mich bei den Büchern von Bernd Perplies immer direkt zurecht finde und das obwohl es nur einen wirklich kleinen Rückblick gibt. Dieser besteht aus wenigen Sätzen und geht eher um das Ende des ersten teils und so sollte man Band eins schon gelesen haben bevor man zu diesem greift.

Dann wird es einem aber wieder direkt von Beginn an fesseln und nicht mehr los lassen. Bernd Perplies schafft hier wieder eine fantastische Welt die diesmal in Frankreich beheimatet ist. Wie viel davon wirklich zu erkennen ist weiß ich nicht, da ich noch nie dort war, aber egal ich konnte mir alles gut bildlich vorstellen. Manchmal verlor sich der Autor schon mal zu sehr in den Beschreibungen wie ich fand, aber das waren nur wenige Stellen. Diese zogen sich etwas aber Perplies versteht es auch immer an den richtigen Stellen ein wenig Action einfließen zu lassen. So das man als Leser wieder aufgerüttelt wird und wieder Seite für Seite umblättert und nicht davon los kommt.

Auch auf dieser Reise begleiten und Carya, Jonan und Pitlit. Dieses Dreiergespann erlebt einige Abenteuer.
Carya macht allerdings die größte Wandlung durch. In ihr erwacht eine Kämpferin, das passt so gar nicht zu der sonst eher ruhigen Carya und macht nicht nur Jonan sondern gerade auch ihr selber Angst, da sie sich wie ferngesteuert fühlt.
Jonan ist der Beschützer und bleibt so wie wir ihn kennen. Wie oben geschrieben sollte man den ersten Band gelesen haben, sonst denkt man vielleicht das Jonan nur oberflächlich beschrieben ist, aber man muss ihn erleben und ihn wachsen sehen was er meines Erachtens hauptsächlich im ersten Band tut. Trotzdem gibt es auch in diesem Band Situationen in denen er sich beweist und in denen er mir immer sympathischer wurde.
Pitlit der Straßenjunge bringt ein wenig Schwung rein, der „klein“ freche Kerl, der einfach so ist wie er ist. Witzig, und vorwitzig, aber kein Stück nervig. Er ist wie ein kleiner Bruder.

Da es der zweite Band ist und der Dritte noch folgen wird endet dieses Buch wieder mit einem Cliffhanger. Aber es ist auch irgendwie abgeschlossen. Ein Abschnitt ist erzählt und jeder der mag kann mehr über Carya erfahren in dem  er den nächsten Abschnitt bzw. nächsten Band lies. Man kann aber auch hier aufhören, dann bliebe aber das letzte Geheimnis ungelöst. Ich muss mir diese Frage gar nicht stellen hätte ich doch direkt weiter lesen können.

Danke an egmont LYX

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.