[Rezension] Bridget Harker – Ich und Jefferson McGee

Bridget Harker
Ich und Jefferson McGee
ISBN 978-151695818-4
Taschenbuch
9,96 €
Seite der Autorin

Inhalt:
Florence Sullivan  betreibt mit ihrem Vater ein Antiquitätengeschäft für das sie regelmäßig zu Auktionen fährt. Dort läuft ihr der Casanova Jefferson McGee immer wieder über den Weg. In ihren Augen ist er ein Schwätzer, der jedem Rock hinterher schaut. Auch ihr schaut er hinterher und möchte sie unbedingt zu einem Date überreden…

Meine Meinung:
Ich und Jefferson McGee ist ein Lieberoman, der recht einfach gestrickt ist und doch viel Spaß beim Lesen macht.

Es gibt nicht herausragendes zu sagen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und auch der Plot ist sehr interessant. Obwohl es um Antiquitäten geht war es nicht langweilig, dafür sorgt schon die Geschichte zwischen Florence und Jefferson. Aber auch die Familiengeschichte von Flo. Die Auktionen bei denen ich dann schon gespannt war ob sie erfolgreich beendet wurden und auch viele andere Kleinigkeiten. Die das Buch durchaus fesselnd gestalteten.
Und doch ist es der typische Liebesroman. Frau trifft Mann, und so weiter. Vielleicht kennt irgendjemand das Schema ja nicht, denjenigen möchte ich nicht die Spannung nehmen. Der Roman ist also vorhersehbar von Anfang bis zum Ende und ich denke auch nichts anderes hatte die Autorin gedacht. Einen Liebesroman neu zu erfinden ist denke ich genauso schwer wie Thriller neu zu erfinden. Hier gibt es Pärchen, dort Leichen.

Neben dem Schreibstil sind es für mich die Figuren die einen Roman des Genres Lesenswert machen und die sind mir von Beginn an sympathisch.
Florence ist sehr Pflichtbewusst, gibt sich fast selber auf um den Laden am laufen zu halten, kümmert sich um ihren Dad und ist so hilfsbereit, das sie auch der vermeintlichen Konkurrenz zur Seite steht, wenn es nötig ist. Ein herzensguter Mensch, der sich selber aufreibt. Sie hilft gerne, lässt sich selber aber nicht helfen.
Jefferson McGee ist in ihren Augen ein Casanova. Er kann gut reden, schaut jedem Rock hinterher und ist ein Frauenschwarm. So ein mann kann die Frauen nur ausnutzen. Doch wenn man hinter die Fassade schaut ist da ein sehr gefühlvoller Mensch.
Dazu kommen noch ihr Dad, ein älterer Herr, der Probleme gerne totschweigt und einfach nicht sehen will und ihre Schwester, die ihren eigenen Weg geht. Außerdem ein Freund von Jefferson, der für mich oft die Rolle des Vermittlers übernommen hat.

Ich habe weiter oben geschrieben das der Liebesroman nicht herausragend ist und doch ist er sehr lesenswert. Ich fühlte mich nie gelangweilt und war trotz der Vorhersehbarkeit gespannt ob alles am Ende so wird wie ich es mir denke. Von mir eine klare Leseempfehlung für gemütliche Stunden und für Leser die gerne von der Liebe lesen.

4buecher

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