[Rezension] Brigitte Janson – Die Tortenbäckerin

Die Tortenbäckerin
Brigitte Janson
ISBN 978-3-548-28259-6
Taschenbuch
8,95 €
Erschienen im Ullsteinverlag

 

Inhalt:
Hamburg, 1895: Die junge Greta hat großes Talent zum Kochen, und zwischen Töpfen und Pfannen fühlt sie sich am wohlsten. Als sie ihre Stellung als Hilfsköchin verliert, ist sie verzweifelt.Doch Siggo, ein Fuhrunternehmer, vermittelt ihr Aufträge, und seine Mutter bringt ihr das Konditorhandwerk bei. Bald sind ihre Torten in der ganzen Stadt beliebt, und Greta könnte glücklich sein − gäbe es da nicht ein großes Geheimnis, das auf ihrer Seele lastet und Siggos Liebe zu ihr unmöglich macht.
Meine Meinung:
Dank Vorablesen durfte ich diesen tollen historischen Roman lesen. Die etwas über 400 Seiten haben sich gelesen wie nichts, dank des flüssigen leicht verständlichen Schreibstils. Besonders gut gefallen hat mir das keine Schlachten oder Kriegswirren drin vorkamen, wie ja so oft in historischen Romanen. Für mich ist es mal was ganz anderes, da der Fokus wirklich auf Greta und ihre Lebensgeschichte geworfen wird. Es gibt eine überschaubare Zahl Protagonisten, so dass man sich auch nicht viele Namen merken muss. Man ist quasi der unsichtbare Schatten von Greta bekommt aber nebenher noch mit was ihre Lieben so denken und tun. Es ist eine kleine Familien Liebesgeschichte kurz vor der Jahreswende zum 20. Jahrhundert. Es wird nebenher berichtet von dem Automobil was gerade neu gebaut wurde. es sind diese Kleinigkeiten die eingeflochten sind in Ereignisse die für den Verlauf der Geschichte wichtig sind.
Ganz Klasse finde ich auch das Brigitte Janson im Nachwort erzählt wie sie auf die Idee zu der Geschichte gekommen ist, das ist ganz oft eine Frage die ich mir stelle und hier bekam ich meine Antwort direkt geliefert. Ein kleines Highlight finde ich auch die Rezepte zum nachkochen aus der Geschichte.
Vielen dank an Ullstein Verlag und Vorablesen.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

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