[Rezension] Britta Sabbag – Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Britta Sabbag
Das Leben ist (k)ein Ponyhof
ISBN 978-3-404-16977-1
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Lübbe
Leseprobe

Inhalt:
Antonia empfindet ihr Leben als Perfekt. Sie arbeitet in einem Job in dem sie sehr erfolgreich ist und hat die Chance Partner in der Firma zu werden. Sie ist in einer Beziehung und bekommt gerade einen Heiratsantrag als ihre Mutter um Hilfe schreit. Sie hat eine Urlaubsreise für sich gewonnen und Antonia soll auf ihren etwas zerstreuten Stiefvater aufpassen. Doch Diese hat gar keine Zeit dafür. Sie muss arbeiten um die Partnerschaft in der Unternehmensberatung zu bekommen und muss sich um Hochzeitsvorbereitungen kümmern. Doch bald ist nichts mehr so wie es war und Antonia weiß nicht ob es gut oder schlecht ist.

Meine Meinung:
Nach Pinguinwetter war ich sehr gespannt auf das Buch mit dem Zebra. Pinguinwetter hat mir ausgesprochen gut gefallen und auch Pandablues steht schon in den Startlöchern. Ich hatte keine besonderen Erwartungen und konnte so ohne Vorbehalt die Geschichte lesen.

Dabei stellt sich recht schnell raus das der Ponyhof schon etwas anders ist wie Pinguinwetter. Es ist ernster aber nicht schlechter in meinen Augen. Es ist ein Buch über das Leben und das zu sich selbst finden. Man sollte machen was einem Spaß macht. manchmal gelingt das gerade im Job nicht, aber das bedeutet ja nicht das man es loben muss wenn dieses Lob gelogen ist.

Antonia muss das Leben erst noch lernen. Sie hat einen Plan der von ihrem kindheitstraum abweicht. Sie ist erfolgreich und glücklich bis ihr mal ein Spiegel vorgehalten wird. Antonia wandelt sich in dieser Geschichte extrem. Sie bekommt ein Gewissen und zeigt Gefühle. Anfangs toughe Geschäftsfrau am Ende ….Nein das verrate ich Euch nicht und doch sei so viel gesagt: Die Antonia am Ende gefällt mir besser.
Walter hat sie gewandelt. Nun ist Walter nicht ihr Mann oder ein möglicher Freund oder ähnliches. Walter ist ihr Stiefvater. Sehr liebenswürdig mit viel Schalk im Nacken. nie um einen Spruch verlegen, mal witzig mal weise. Eine Person die man einfach gern haben muss. Er weist Antonia ihren Weg ohne sie zu irgendwas zu drängeln. Er nimmt alles hin und hat das Herz am rechten Fleck.
Es gibt noch mehr Figuren. Freunde aus Kindheitstagen die in dem kleinen Kaff wohnen geblieben sind als Antonia flüchtete, neu hinzugezogene auf die Antonia aufmerksam wird und ihren Vorgesetzten und Verlobten Carl, den ich mir bildlich recht schmierig vorgestellt habe. Alle Figuren haben ihren Platz in dieser Geschichte und haben Ecken und Kanten, die einen mehr, die anderen weniger. Auf jeden Fall haben sie alle Persönlichkeit und so kommt es auch nie zu Verwechslungen.

Die Geschichte ist eine Hommage an den Spaß im Leben. Man sollte immer das tun was einem Spaß macht und mit dem man sich wohl fühlt und manchmal sieht man auch nicht gleich was einem nicht gut tut. Dann sollte man was ändern. Walter hat ganz recht wenn er zu Antonia sagt das es keine verpassten Chancen gibt. man sollte nie aufgeben.

Vielleicht ist dem ein oder anderem dieses Buch zu melancholisch, doch ich hatte auch witzige Momente und habe es genossen das dieses Buch nicht der typische Frauenroman war in dem alles nach Schema XY läuft. Dieser Roman ist schon etwas besonderes. Ein Buch mit Ecken und Kanten wie die Figuren. Es ist eine Botschaft und könnte ein wenig als Vorbild fungieren. Lest es und fragt Euch. Seid ihr Glücklich? Wenn ihr das nach diesem Buch noch mit „Ja“ beantworten könnt ohne zu zweifeln dann läuft alles richtig.

5buecher

Danke an Blogg dein Buch
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