[Rezension] C.J. Omololu – The third Twin


C.J. Omololu
The third twin
ISBN 978-3-570-31009-0
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzerin: Tanja Ohlsen
ab 13 Jahren
Erschienen bei cbt
Leseprobe im Widget

Inhalt:
Lexi und ihre Schwester Ava haben eine imaginäre Drillingsschwester Alicia. Diese war schon seit frühester Kindheit immer Schuld an allem was die zwei angestellt haben. Nun sind sie alt genug für Dates und geben sich bei diesen auch als Alicia aus, denn diese kann sich mehr erlauben…bis zu zwei Morden an Dates von Alicia. Die Spuren führen zu den Zwillingen und bringen nicht nur sie in Gefahr…

Meine Meinung:
The third Twin ist ein Jugendbuch ab 13 Jahren und ich finde da passt es auch gut hin. Doch fühlte auch ich mich gut unterhalten.

Es war spannend von Beginn an. Das Buch fesselte mich und ließ mich immer weiter lesen. Der Einstieg war zwar zunächst etwas schwer, weil ich mich ein wenig orientieren musste, aber auch das war schon beim zweiten Kapitel Geschichte. Von da an ließ es sich für mich leicht und flüssig lesen.
Ich ahnte recht schnell worauf es hinaus laufen wird und doch konnte mich die Geschichte hier und da noch überraschen. Jedoch würde ich abraten den Klappentext zu lesen. Hier finde ich das schon zu viel verraten wird, denn wenn man diesen liest kennt man schon fast die Geschichte bis kurz vor dem Ende und das nimmt dann schon etwas die Spannung raus, die sich ohne die Kenntnis des Textes viel besser aufbauen kann.

Die Figuren sind überschaubar. Da gibt es Ava und Lexie (Alexa) als Zwillinge und Alicia als imaginäre Figur. genau diese drei mit „A“ anfangenden Namen machten mir zu Beginn etwas Probleme, aber dadurch das Alexa dann nur noch Lexie genannt wurde ging es wieder.
Aus Lexies Sicht wurde die Geschichte erzählt und so ist sie mir viel näher als Ava. Lexie ist auch recht ruhig, auf die Schule konzentriert und zurückhaltend so lange sie sie selbst ist. Wenn sie als Alicia unterwegs ist wird sie auffällig, laut und kommt aus sich raus. Sie braucht die Figur Alicia um aus sich raus zu kommen, denn wenn sie Lexie ist ist sie sehr Vernunft gesteuert.
Ava ist da anders. Sie nutzt Alicia zwar auch für Dates, schafft es aber auch so aus sich raus zu kommen. So sehr sich die Beiden wohl vom Aussehen ähneln, von der Art sind sie Grund verschieden. Ava blieb mir auch die ganze Geschichte irgendwie fremd. Identifizieren konnte ich mich einfach besser mit Lexie.
Neben den Schwestern gibt es noch die Haushälterin Cecilia, die für die Beiden eine wichtige Rolle spielt, da sie Ihnen die Mutter ersetzt. Es gibt ihren Dad, der sie adoptiert hat und auf Grund seines Erfolges nicht oft da ist. Es gibt Maya eine Freundin der Beiden und Zane, ein Junge mit dem Lexie schon in ihrer Kindheit befreundet war und der für sie im Laufe der Geschichte immer wichtiger wird.

Das Ende ist abgeschlossen und kam für mich auch nicht überraschend. Bis dahin gibt es aber einige Wendungen und Überraschungen, die dieses Buch auch für Erwachsene interessant macht.

4buecher

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