[Rezension] Cat Clarke – vergissdeinnicht

Cat Clarke
vergissdeinnicht
ISBN 978-3-7857-6061-1
12,99 €
Klappenbroschur
Erschienen bei Lübbe

Inhalt:
Eigentlich wollte Grace sterben, aber stattdessen findet sie sich in einem weißen Raum wieder mit weißen Möbeln, weißen Kissen, einem weißen Bad, einem weißen Stuhl und einem weißen Tisch. Darauf liegend weißes Papier. Das Einzige das farbig ist sind die Kugelschreiber. Sie weiß nicht wie sie dort hin gekommen ist. Als sie sich eigentlich im Park das Leben nehmen wollte war dort Ethan und anstatt ihn zu verscheuchen damit sie alleine ist, hat er sie mit genommen. Dann hat sie einen Filmriss und sie findet sich in diesem weißen von außen abgeriegeltem Raum vor und sie fängt an ihre Gedanken aufzuschreiben, all das was die letzten Monate passiert ist…

Meine Meinung:
vergissdeinnicht liest sich erstmal ziemlich wild, chaotisch, jugendlich, mit einem Jugendlichen Slang. Das stört aber gar nicht sondern passt sehr gut zu der 17 Jährigen Grace. Man wird mitten rein geworfen, als Grace gefangen gehalten wird von Ethan in einem weißen Raum und man lernt Grace und ihre Geschichte von Tag zu Tag besser kennen. Sie schreibt auf was ihr in den Sinn kommt und das fängt an mit ihrer Freundin Sal und einem Streit. Außerdem wird Nat ab und an erwähnt. Viele Sachen bleiben am Anfang unklar und immer mehr kommt Licht ins Dunkle. Man wird weiter gezogen weil man wissen will was das für eine komische Entführungssituation ist. Wer ist Ethan, warum macht er das? Wieso hat er Grace entführt. Was ist mit Grace los. Wie entwickelt sich die Freundschaft zwischen ihr und Sal und warum gibt es ihren Dad nicht mehr. Fragen über Fragen und die Aufklärung lässt zunächst auf sich warten. Ich als Leser habe mich in der Geschichte wahrscheinlich so ähnlich verwirrt gefühlt wie Grace die die weißen Seiten gefüllt hat. Cat Clarke hat mit ihrem Debütroman eine sehr einfühlsame und erschreckende Geschichte erzählt. In die man eintaucht und erst am Ende wieder auftaucht. Bei mir war das auf jeden Fall so. Ich mochte nicht aufhören zu lesen. Was zum Einen daran lag das ich wissen wollte wie sich das Ganze entwickelt, aber auch an diesem leichten Schreibstil, der erst jugendlich begann und dann irgendwie reifte. Es ist schwer zu beschreiben, aber wenn ihr das Buch lest wisst ihr ganz bestimmt was ich meine. In Grace konnte ich mich durch Cat Clarks Beschreibung gut rein versetzen. ich konnte mir vorstellen wie sie sich gefühlt hat in den verschiedenen Situationen. Wie verwirrt sie ist und ich hatte auch hier und da Wasser in den Augen. Ein Buch das mich begeistert aber auch ein wenig mitgenommen hat.

Vielen Dank an Lübbe und http://www.bloggdeinbuch.de/

2 Gedanken zu „[Rezension] Cat Clarke – vergissdeinnicht

  1. Ich durft Vergissdeinnicht auch für Blogg dein Buch lesen und war ebenso begeistert wie du – auch ich habe 5 Sterne vergeben. Deine Rezension liest sich sehr schön.
    Ganz liebe Grüße sendet dir Sina von „Herr Bohne und das Babymädchen“

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