[Rezension] Christian Jeltsch & Olaf Kraemer – Abaton Bd. 1: Vom Ende der Angst

Christian Jeltsch & Olaf Kraemer
Abaton Bd. 1: Vom Ende der Angst
ISBN 978-3-939435-38-9
Hardcover
16,90
Erschienen bei Mixtvision

Inhalt:
Linus, Edda und Simon sind in einem Camp zusammen mit anderen Teenies in ihrem Alter. Sie sind durch einen Wettbewerb dort hin gelangt. Während Linus und Simon ihre Vorstellung von der Zukunft selber geschrieben haben, hat Edda sie schreiben lassen um dort einen Jungen zu treffen. Dazu kommt es nicht, aber die drei machen ganz anders auf sich Aufmerksam, sie haben zusammen etwas was kaum jemand anderes hat und schon gar nicht in der Stärke. Dann entdecken sie mysteriöse Bilder in der U-Bahn und werden verfolgt. Sie verstehen nicht warum, gehen aber der Sache auf den Grund

Meine Meinung:
Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Es wurde großartig angepriesen auch auf der Buchmesse und als ich noch las das Christian Jeltsch hier in der Nähe gewohnt hat wurde ich nur noch neugieriger. Dankenswerterweise bekam ich das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar und konnte es so schnell lesen. Zuvor sei gesagt ich habe es nicht bereut. Mein Fazit ist durchaus positiv und ich kann es weiterempfehlen. Allerdings schon mit Einschränkungen. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Den Anfang fand ich recht rasant und habe die ersten 80 Seiten in einem Rutsch weg gelesen, dann hatte entweder ich ein Hänger oder der Plot hatte ein „Loch“ ich zog mich ein wenig durch die Seiten, aber immer noch sehr interessiert. So las ich weiter in Abschnitt zwei das zog sich für mich noch ein wenig mehr, aber Abschnitt drei entlohnte alle meine Mühen. Ich konnte ab dem Moment kaum noch zur Seite legen. hatte allerdings nicht so viel Zeit zum Lesen wie ich gerne gewollt hätte. Den Plot finde ich sehr interessant. Eine Geschichte vom Neubeginn. Die eine Seite als Unterstützer und Forscher, die gerne von vorne anfangen würden, die andere die versucht das zu verhindern. Warum weiß ich noch nicht so recht, der Fluch einer Trilogie, das Ende bleibt offen und man ist ein wenig schlauer aber es bleiben auch viele Fragen zurück. Bei dem Buch muss man sogar bis Herbst 2012 auf den Nachfolger warten um Antworten zu bekommen. Da das aber eine Eigenschaft einer Trilogie ist möchte ich es nicht negativ bewerten. Auch sonst gibt außer die Langatmigkeit für mich keinerlei Negativpunkte und wie schon geschrieben hätte das wirklich an meiner fehlenden Ruhe zum Lesen liegen können. Ich finde die beiden Autoren haben zu zweit einen Start in eine Trilogie geschaffen, die ich gerne weiterverfolgen werde, schließlich mag ich noch wissen wie es weiter geht. Es gibt viele offene Fragen. Also wer Cliffhanger nicht mag sollte die Finger davon lassen, oder warten bis alle Teile erschienen sind.
Eins mag ich noch gerne positiv erwähnen. Neben der Geschichte gab es noch so einiges zu entdecken. So sind Zeichen neben den Seitenzahlen zu finden, die sich zum Abaton verbinden wenn man sie als Daumenkino durchlaufen lässt. Zwischendrin gibt es Pläne zu sehen mit einfachen Satzzeichen erstellt. Manchmal waren auch Zeichen auf den Seiten zu finden, aber da habe ich nicht immer die Bedeutung verstehen können. Vielleicht bin ich am Ende schlauer 😉

Danke an Mixtvision.

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