[Rezension] Claire Contreras – Kein Tag mehr ohne Dich

"buchhandel.de/Claire Contreras
Kein Tag mehr ohne dich
ISBN 978-3-95649-630-1
Taschenbuch
9,99 €
Übersetzer: Nele Junghanns & Sophie Wölbling
Erschienen bei Mira Taschenbuch
Leseprobe

Inhalt:
Estelle hat es gerade geschafft die Trauer um ihren verstorbenen Verlobten ein wenig abzustreifen als sie Oliver, ihrer Jugendliebe wieder begegnet. Er hat ihr gezeigt was Liebe bedeutet aber auch was es bedeutet mit einem gebrochenen Herzen zurück zu bleiben. Soll sie sich nun wirklich wieder auf ihn einlassen und zu welchem Preis

Meine Meinung:
Kein Tag mehr ohne Dich klang nach Liebe, aber auch Schmerz. Es klang nach einer hinreißenden Geschichte. Grund genug es lesen zu wollen.

Dazu kam meine momentane Lust auf Liebesromane. Doch dieser hier war anders als erwartet und auch nicht so gut wie erhofft.

Der Beginn war leicht zu lesen und fesselte mich sofort. Es gab einen Bad Boy, einen über besorgten großen Bruder. Eine Beziehung die kaputt war und ein Mädel das mit all dem zu tun hatte. So las ich Seite um Seite etwa drei viertel des Romans mit großer Begeisterung und doch kam irgendwann der Knacks. Es gibt erotische Szenen die ich ausließ. Nicht weil ich sie generell nicht lesen mag. Eher weil mir die Art und Weise nicht gefiel. Es gibt Autoren die das gut hinbekommen, hier wirkte es manchmal regelrecht albern und lächerlich. Daneben störte mich wie leicht Estelle es Oliver machte und das nach allem was geschehen ist. Klar bekommt man beim verliebt sein eine rosarote Brille, das Estelle aber gut weiß ob er wirklich gut ist für sie oder nicht kam diese Naivität teilweise total unglaubwürdig rüber.

Wobei wir schon bei den Protagonisten wären.
Estelle hat gerade den Tod ihres Verlobten akzeptiert als ihr ihre Jugendliebe Oliver über den Weg läuft. Das mag man schon als sehr konstruiert empfinden. Schließlich ist Olivier eine Art Bruder für Estelles großen Bruder und somit jemand der sowohl bei ihrem Bruder wie auch in ihrem Elternhaus ein und aus geht. Wie hat sie es geschafft ihm die letzten Jahre zu widerstehen. Estelle wirkt schon wie ein junges Mädchen und doch auch sehr reif. Ein genaues Alter könnte man nur auf Grund ihres Auftretens nicht ausmachen. Eben weil sie so widersprüchlich ist. Doch mir war sie sympathisch auch wenn ich manch einen ihrer Schritte bzw. ihrer Taten so gar nicht nachvollziehen konnte.
Oliver kommt im Buch auch zu Wort und erklärt ein wenig sein Gefühlsleben. Er hat seine Ausbildung abgeschlossen und sich einen Beruf ausgesucht der ihm viel abverlangt. Seine Art mochte ich und ich verstand warum er vor einigen Jahren auf Abstand ging.
Vic ist Estelles Bruder und mir einfach zu sehr um ihr wohl besorgt. Er treibt es soweit das er ihr eher schadet als sie zu beschützen. Er fällt bei mir so ein wenig in die Kategorie: Der Bruder der es selber erst einmal besser machen sollte.
Es gibt noch einige Figuren. Estelles Freundin Mia. Jason und Bobby, Freunde von Vic, die Eltern und auch Freunde von Estelle. Man kann sie aber gut zuordnen und hat so keine Probleme beim Lesen.

Das Ende ist zu erwarten und keine Überraschung. Das stört mich bei Liebesromanen so gut wie nie
Im nächsten Jahr kommt der nächsten Roman von Claire Contreras raus in dem es um Mia und Jenson geht. Ich hoffe dann auch wieder von Estelle und Oliver zu lesen.

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