[Rezension] Claire Zorn – Klippen springen

"buchhandel.de/Claire Zorn
Klippen springen
ISBN 978-3-522-20220-6
Klappenbroschur
14,99 €
Übersetzerin: Inge Wehrmann
ab 14 Jahren
Erschienen bei Thienemann

Inhalt:
Hannah ist es gewohnt von ihren Mitschülern, seit einem dummen Zwischenfall, gemobbt zu werden. Als es dann wieder ruhiger wird hat sie aber das Vertrauen in die Menschen verloren bis sie Josh kenne lernt er schafft es langsam ihre Mauer zu durchbrechen und sie wieder zum Lächeln zu bringen

Meine Meinung:
Klippen springen ist ein Buch mit dem Thema Mobbing und auch wenn es gefühlt schon massig davon gibt, finde ich das man dieses Thema nicht oft genug für Geschichten nutzen kann in der Hoffnung das die Mobber wach werden und damit aufhören, und das die die gemobbt werden merken das sie nicht alleine sind und es Wege gibt raus aus dem Bereich Opfer.

Klippen springen ist jedoch kein reines Mobbingbuch, wie ich finde, denn es geht auch um Trauerbewältigung, denn bevor von dem Mobbing die Rede ist liegt der Fokus auf einen Unfall bei dem Hannah ihre Schwester verloren hat. Immer wieder liest man in dieser Gegenwart nach dem Unfall von der Zeit vor dem Unfall und dem Verhältnis zwischen den Schwestern und was sonst noch so geschah.

Es ist ein angenehm zu lesender Schreibstil der einen durchs Buch fliegen lässt. Jedoch mit einer recht negativen Stimmung. Diese bessert sich mit dem Befinden von Hannah. Die Autorin hat das Gefühl von Hannah in allen Facetten gut rüberbringen können. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen und ich musste noch nicht so schlimme Dinge erleben wie sie.

Hannah ist sehr authentisch. Ein Mädchen das auf dem Boden geblieben ist und einfach auch einen falschen Start in der neuen Schule hatte. Neben ihrer Freundin wendet sich auf ihre große Schwester von ihr, was ich sehr Schade finde. Dafür das Hannah so gar keinen Rückhalt hat schlägt sich sich tapfer. Sowohl vor dem Unfall, wie auch danach.
Josh wird zur Person die Hannahs Leben ein wenig fröhlicher gestaltet wird aber nicht viel umschrieben. Er ist einfach irgendwann da und zeigt ihr das es auch andere Möglichkeiten gibt.

Das Buch macht einen auch nach dem Zuklappen noch recht nachdenklich und ich hoffe das es auch die richtigen Leute erreichen kann. Nicht jeder Mitschüler ist potentiell böse und nicht jeder will einem nur schlechtes auch wenn man das Gefühl hat das es so ist.

4buecher

2 Gedanken zu „[Rezension] Claire Zorn – Klippen springen

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