[Rezension] Claudia Rossbacher – Steiererkind

Claudia Rossbacher
Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall
ISBN 978-3-8392-1396-4
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen im Gmeiner Verlag

Inhalt:
Kurz vor der Ski WM wird die Leiche vom Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams gefunden. Unter der Eisdecke des Steierischen Bodensees von zwei Jungs. Mordverdächtige gibt es einige unter anderem der Skirennläufer Tobias Autischer, der WM Favorit, den der Trainer von Kindheit an gefördert hat. Aber auch in der Familie ist nicht alles so in Ordnung wie es nach Außen hin scheint…

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Fall für Sandra Mohr und den Chefinspektor Sascha Bergmann und was für mich direkt raus sticht ist der typische Humor von Bergmann. Er bringt mich immer wieder zum schmunzeln mit seiner Art die Sandra wohl eher nervt.
Das Buch startet direkt mit der Fahrt zum Tatort und beginnt nahtlos mit der Zeugenbefragung. Die Ermittlungsarbeit wird hier doch besonders genau beschrieben und macht diesen Krimi aus. Es schwirren etliche Namen durch die Geschichte und ich kam da schon das ein oder andere Mal durcheinander. Wirklich warm werden konnte ich mit keiner der Figuren neben Bergmann und Sandra, die Beiden alleine sind es aber schon Wert dieses Buch zu lesen.
Dadurch das die Figuren etwas blass bleiben kam ich gerade gegen Ende auch nicht mehr mit. Wer ist das nun von wem das Kind oder die Frau oder oder oder. Ich habe wenig Probleme mit vielen Namen, aber hier hemmten sie schon ein wenig meinen Lesefluß.
Eine Spannung baute sich recht zögerlich auf, aber das ist auf den wenigen Seiten auch etwas schwer. Außerdem lag es daran das die Autorin die Ski WM zum Schauplatz genommen hat und auch von dieser stellenweise recht ausführlich erzählte. Trotzdem mochte ich das Buch nicht auf die Seite legen weil ich wissen wollte wie es ausgeht und auch weil ich ein wenig Angst hatte die Zusammenhänge zu verlieren.
Das Ende kam mir dann viel zu plötzlich und war mir auch zu wirr.
Insgesamt haben mir die ersten beiden Fälle besser gefallen. Allerdings hindert es mich nicht daran auch den nächsten Fall zu lesen. Da ich den Krimi trotz allem recht unterhaltsam fand.

 

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