[Rezension] Corina Bomann – Die Samurai Prinzessin

Corina Bomann
Die Samuraiprinzessin – Der Spiegel der Göttin
ISBN 978-3-8339-0242-0

Gebundene Ausgabe
14,99 €
Erschienen bei Baumhaus

Inhalt:
Tomoes Familie wurde brutal ermordet und der Sinn steht ihr nach Rache. Auf dem Weg die Mörder zu suchen begegnet sie eine Gruppe Mönchen die sie bei sich aufnehmen und ihr das Kämpfen lehren.  Doch schon vor dem Tod ihrer Eltern hatten die Götter etwas besonderes mit ihr vor. Sie soll die drei Throninsignien finden und dafür Sorgen das sie nicht in falsche Hände fallen. So bleibt sie nicht lange im Kloster und zieht los um nach dem Spiegel der Göttin zu suchen.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin begeistert.

Normalerweise mache ich mittlerweile um alles eine Bogen was historisch ist. Irgendwann hatte ich das Gefühl schon alles gelesen zu haben, doch das Buch ist Anders. Das mag daran liegen das es ein Jugendbuch ist.

Ich kam ganz leicht in die Geschichte rein. Es ist in einem Sprachstil geschrieben das für das Jahrhundert und die Umgebung in der sich Tomoe Hauptsächlich aufhält denkbar wäre, aber ohne gestelzt zu wirken. So lässt es sich flüssig lesen und war für mich schon fast zu schnell beendet.

Die Geschichte basiert auf einen Kriegsepos in dem es um den Kampf der Familien Minamoto und Taira geht. Es liegt also eine überlieferte Gegebenheit zu Grunde vermischt mit Fantasyelementen. Das klingt nun etwas merkwürdig ist es aber gar nicht. Wer einen rein historischen Roman erwartet ist bei dem Buch verkehrt, wer sich aber auf Götter, Geister und andere Fabelwesen einlassen kann wird hier seine wahre Freude haben.

Die Protagonisten bestehen auf vielen Mönchen, Kriegern, Fürsten und natürlich Tomoe. Ich muss sagen das ich mir bis zum Schluss mit dem merken der Namen etwas schwer tat. Was an der Fremdländigkeit liegt und ganz bestimmt nicht am Buch selbst. ich konnte die Figuren aber trotzdem gut unterscheiden und kam nie durcheinander.
Tomoe ist Vollwaise und auf Rachefeldzug. Dabei kreuzt sie den Weg von Kriegern unter anderem Hiroshi, der nun  ihr Lehrmeister wird. Tomoe ist sehr unterwürfig. meint meistens sie ist es gar nicht Wert und stellt ihr Licht selbst unter den Scheffel. Andere sind zu sehr oben auf und meinen sie sind die Besten. Tomoe ist genau das Gegenteil. Das macht diese Figur so sympathisch. Sie ist eine Bauerstochter und verhält sich so. Dabei hat sie einen ungeheuren Mut.
Hiroshi ist ihr Lehrherr und lehrt ihr Kampftechniken und Schriftzeichen. Er wirkt ein wenig wie ihr Beschützer und Vater und auch wenn er manchmal etwas grummelig ist ist er mir immer sympathisch gewesen.  Er wird zum Halt von Tomoe.

Die Szenerie beschreibt ein Kloster im 12. Jahrhundert. Die Autorin hat es perfekt beschrieben und hat trotzdem genug Freiraum für die eigene Fantasie gelassen.

Das Buch ist ab 14 und drunter würde ich es durch verschiedene Szenen auch nicht lesen lassen. Es gibt die ein oder andere Kampfszene die zwar nicht blutig beschrieben ist aber doch recht realitätsnah. Somit finde ich die Alterseinschätzung recht gut. Da Tomoe selber auch 14 ist werden sich Kids in dem Alter bestimmt gut mit ihr identifizieren können.

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