[Rezension] Damian Dibben – Jake Djones

Damian Dibben
Jake Djones
ISBN 978-3-7645-3093-8
Gebundene Ausgabe
18,99 €
Erschienen bei Penhaligon 

Inhalt:
Jake Djones ist ein ganz normaler Teenie. Er ist 15 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern in London. Ab und zu verreisen diese zu Messen da sie ein Sanitärgeschäft haben. Die Zeit die sie weg sind wird er dann von seiner Tante beaufsichtigt.  Eines Tages wird er von zwei Männern entführt. Die ihm gar nicht viel erzählen außer das er hören wird wo seine Eltern sind. Er traut den Beiden nicht aber sein Widerstand bringt nichts und so findet er sich wieder im Monument. Durch eine geheime Tür in der Säule kam er in einen großen Raum, der aussieht wie eine der alten Bibliotheken, zu der nicht jeder Zugang hat. Er wird zunächst an den Augen untersucht, erfährt aber immer noch nicht mehr.
In diesem Raum sind noch andere Personen und allesamt gehen sie auf eine alte Gallone. Als seine Tante auch auf dem Schiff ankommt belauscht er ein Gespräch in dem es darum geht das seine Eltern im Jahr 1506 sind. Seine Tante klärt ihn dann endlich auf und er erfährt das seine Eltern und auch er durch die Zeit reisen können. Alle auf dem Schiff können das und sie sind auf dem Weg ins Jahr 1820….

Meine Meinung:
Jake Djones kam auf der Buchmesse zu mir. Ich hatte ja das Riesen Glück einer der Blogreporter 2012 zu sein und so lernte ich auch Herrn Rothfuss vom Penhaligon Verlag näher kennen. Nachdem wir ihn mit unseren Fragen gelöchert hatten gab es eine tolle Jake Djones Tüte mit eben diesem Buch. Bisher hatte ich so gar nichts von dem Beginn einer neuen Serie mitbekommen, aber was ich auf dem Buchrücken las klang interessant.

Nun war es soweit und ich begann gestern dieses Buch, was mich ziemlich schnell in seinen Bann zog. Allerdings war der Anfang etwas zäh: Was in der Hauptsache damit zusammen hing das ich erstmal alles kennen lernen musste. Gerade zu Beginn  stürmen jede Menge Namen auf einen ein. Die Meisten werden aber dann etwa nach einem Drittel zur Nebensache und man kann sich auf die Hauptpersonen konzentrieren.

Diese bestehen aus Nathan, ein etwas eitler Schönling, der aber auch seine sympathischen Seiten hat. Er kann nicht nur Witze reißen, sondern auch sehr gefühlvoll sein.
Topaz ist die weibliche Protagonistin und verdreht Jake direkt mal den Kopf. Sie ist mutig und selbstbewusst und kann durchaus bei Abenteuern mit den Männern mithalten, auch im Kampf.
Jake, der Neuling bei den Hütern der Zeit. Er muss sich wie man selbst als Leser auch erstmal zurecht finden. Eigentlich soll er erstmal geschont werden, aber er will helfen und macht das manchmal auch recht kopflos.
Charlie mit seinem Papagei. Er ist klug und hat ein großes Herz. Der Papagei ist nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern kann auch in manch einer Situation nützlich sein.
Die anderen Figuren sind wirklich Nebenfiguren bis auf Paolo, der recht unfreiwillig das Abenteuer besteht und doch noch über sich selbst hinaus wächst.
Alle haben eins gemeinsam: Sie sind wichtig für die Gruppe und ergänzen sich perfekt. Es gibt auch keinen den ich nun unsympathisch fand. Okay Nathan mit seinem eitlen Gehabe ging mir ab und an schonmal auf den Geist, dafür hat er mich aber auch das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht.

Allesamt reisen sie durch die Zeit. zusammen mit Jakes Tante und Nathan und Topaz Eltern und und und. Und dabei erzählt der Autor nicht nur von der Geschichte des Buches sondern lässt immer wieder geschichtliche Fakten reinströmen. Es ist ein Buch das einem wirklich etwas beibringen kann und dabei noch sehr gut unterhält.
Der Erzählstil ist locker und flüssig. Es tauchen nicht zu viele Fantasiewörter auf und so  liest es sich recht schnell weg. Auch die geschichtlichen Daten sind nicht im Übermaß vorhanden so dass einem wie früher beim Geschichtsunterricht irgendwann der Kopf raucht. hier und da gibt es Dialoge die mich sehr zum Lachen brachten und gerade diese Mischung macht dieses Buch zu etwas Besonderem

Etwa ab dem zweiten Drittel, nachdem der Autor den Lesern alles vorgestellt hat, baute sich die Spannung langsam auf, bis sie am Ende auf ihrem Höhepunkt war. Da mochte ich dieses Buch einfach nicht mehr zur Seite legen, weil ich wissen wollte wie es nun weiter geht. Diese Spannung hielt sich dann auch bis ich das Buch zuklappte.

Der Schluss dieses Buches ist nicht wirklich abgeschlossen, aber wem es wirklich nicht gefallen sollte kann hier auch aufhören, wenn er das möchte ohne das viele Fragen offen bleiben. Der Hauptteil ist geklärt und so kann ich mit viel Geduld auf den nächsten Band warten.

Mein Fazit: Jake Djones ist der Beginn einer wirklich unterhaltsamen Serie, die bei dem ganzen Abenteuer und dem ganzen Ernst auch Stellen zum Schmunzeln hat.

Vielen Dank an Penhaligon

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