[Rezension] Dan Wells – Ich bin kein Serienkiller

Dan Wells
Ich bin kein Serienkiller
ISBN 978-3-492-26771-7
Taschenbuch
9,95 €

 

Inhalt:
Fürchte dich vor deiner dunklen Seite
Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß einbildung. Doch du weißt es besser. Mit allen Mitteln versuchst du es zurückzuhalten. Verbietest dir den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist das. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden.
Die Frage ist nur – wann?
Meine Meinung:
Als Erstes sei gesagt, das ich jetzt eigentlich schon bei meiner Mutter sitzen wollte, aber dieses Buch mich nicht los gelassen hat. Ich habe Es gestern begonnen und etwa 70 Seiten gelesen. Heute morgen las ich weiter so 300 Seiten lagen noch vor mir und erst eben habe ich aufgehört- Fertig – Bereit für Band 2 (Mr. Monster)
John ist 15 Jahre alt und weiß das mit ihm etwas nicht stimmt, seitdem er 8 jahre alt ist merkt er immer mehr das in ihm etwas Böses schlummert. er zieht Paralellen, ein bekannter Serienmörder hatte den selben Namen wie er, ein anderer der seines Vaters. Er liebt es seiner Mutter und seiner Tante bei dem einbalsamieren der Leichen zu helfen, denn sie haben ein Bestattungsinstitut. Er wehrt sich aber dagegen, hat sich regeln aufgestellt damit er nicht zum Serienkiller wird, aber dann passiert in seinem Wohnort etwas was ihn alles überdenken lässt, es passieren Morde, ein Serienkiller ist unterwegs.
Wie oben schon geschrieben kam ich nicht mehr los. Ich finde es interessant das aus der Sicht eines Soziopathen geschrieben wird, John, der vermeiden will zu morden. Man taucht ein in diese Figur da Dan Wells uns alle Gedanken und Schritte mitteilt. So ist man quasi der Schatten von John und erlebt alles hautnah mit. Beim lesen denkt man gar nicht über das lesen nach sondern blättert immer weiter ganz gespannt was als nächstes passiert. Bleibt John seinen Regeln treu oder bricht er sie. Hat am ende vielleicht doch etwas mit den Morden zu tun??? Alles Fragen die man beantwortet haben möchte. Aus diesem Grund kann man gar nicht aufhören zu lesen.
Ein großartiger Thriller der mich voll in seinen Bann gezogen hat. Muss ich mir nun Gedanken machen?!? Ich denke nicht aber ich finde es schon etwas bezeichnend das Dan Wells in seiner Danksagung betont hat das diese Geschichte nicht autobiografisch ist, denn so wie er es beschriebt könnte man es fast schon meinen.

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