[Rezension] Dan Wells – Partials

Dan Wells
Partials I: Aufbruch
ISBN 978-3-492-70277-5
Gebundene Ausgabe
16,99 €
Erschienen bei Ivi
Leseprobe

Inhalt:
Kira lebt auf Long Island. Sie war 5 als der Großteil der Menschen starben weil die Partials, künstlich geschaffene Soldaten, gegen sie kämpften und einen Virus frei ließen, der sie noch heute beschäftigt. Nachwuchs gibt es nicht, die Frauen müssen mit 18 Jahren schwanger werden in der Hoffnung das irgendwann eins der Babys überleben wird.  Kira möchte ein Heilmittel finden, erstrecht wo ihre Freundin Madison nun schwanger ist. Sie und ihre Freunde machen sich auf den Weg über den Fluß um einen Partial zu finden und zu untersuchen. Sie ist überzeugt, das sie nur so die Menschheit retten kann.

Meine Meinung:
Wieder etwas Neues von Dan Wells und auch wenn ich vom letzten Buch etwas enttäuscht war musste ich diese haben. Zudem es noch eine Dystopie ist.

Diese hat Dan Wells wirklich sehr realitätsnah geschrieben. Da der Wechsel von unserer Welt in die neue zerstörte Welt nicht so lange her ist kann man sich als Leser alles noch gut vorstellen. Die Strukturen sind noch zu erkennen. Trotzdem ist es was ganz Neues. Maschinen haben die Menschheit nahezu ausgerottet. Ein Szenario was viele heutzutage schon irgendwann befürchten. Dan Wells hat es wahr gemacht.
Aber auch wenn es um Maschinen geht ist alles doch sehr gefühlvoll. Kira möchte die Menschheit retten, denn die Babys die auf die Welt kommen sterben innerhalb weniger Tage an dem Virus.

Wo wir schon bei den Protagonisten wären. Angefangen bei Kira, die Hauptfigur, die sehr gefühlvoll ist, selbstlos, ehrgeizig und ihrem Ziel ein Gegenmittel entgegen strebt  Sie ist ein sogenanntes Seuchenbaby, weil sie beim Krieg noch ein Kind war und wird von den Erwachsenen nicht Ernst genommen. Ihr Vorschlag auf welchem Weg ein Gegenmittel gefunden werden kann stößt auf Ablehnung und so versucht sie es mit Hilfe ihrer Freunde auf eigene Faust und das ohne sich Gedanken zu machen was mit ihr hinterher geschieht.
An ihrer Seite sind eine handvoll Freunde in ihrem Alter, die einen stimmen ihr zu, andere halten es für Wahnsinn. Alleine ist sie aber nie in ihrem Kampf gegen das RM Virus.
Am Besten lernen wir Kira kennen, von den anderen erfahren wir doch recht wenig, aber genug um sie nicht zu oberflächlich zu finden.

Der Plot ist vollkommen auf den Kamp gegen das Virus ausgelegt. Es gibt ein wenig Liebesgeplänkel, aber das ist kaum der Rede Wert und somit fast zu vernachlässigen. Dan Wells hat ein erschreckendes Szenario geschrieben, hat aber aber auch gezeigt das man zu seiner Einstellung stehen sollte und nicht darauf vertrauen kann was die hohen Herren sagen. Ganz so wie im realen Leben.

Das Buch fesselte mich von Beginn an und das riss auch nie ab. Ich fand es faszinierend zu lesen welchen Weg Kira geht und was sie alles auf sich nimmt. Für mich war Partials 1: Aufbruch ein richtiger Pageturner an dem es nichts auszusetzen gibt.
Am Ende könnte man es fast als abgeschlossen betrachten, aber eben nur fast. Es geht weiter und man kann schon erahnen in welche Richtung es geht, aber das ohne einen fiesen Cliff hanger

Danke an Ivi

2 Gedanken zu „[Rezension] Dan Wells – Partials

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