[Rezension] Danielle Ramsay – Engelsgrab

Danielle Ramsay
Engelsgrab
ISBN 978-3-492-26475-4
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Piper

Inhalt:
Bei einem alten Bauernhof wird die Leiche der 15 Jährigen Sophie gefunden. Der Detective der als erstes dazu kommt verunreinigt den Tatort und flüchtet Panikartig. Erst später erfährt der zuständige Ermittler Jack Brady warum sein Kollege geflüchtet ist. Er kannte die 15jährige, nicht nur das er hat sie als letztes gesehen. Sie war die beste Freundin seiner Tochter, aber was verbirgt er? Er gilt nicht als einziger Verdächtiger, aber wer war es wirklich….

Meine Meinung:
Engelsgrab ist anfangs etwas chaotisch. So empfand ich es auf jeden Fall. Erstmal ist unklar wer die Leiche ist. Der Ermittelnde Kommissar hat eigentlich Privat genug mit sich selbst zu tun und eben genau auf dieses Privatleben liegt ganz oft der Fokus der Autorin. Der Kriminalfall war große Strecken vollkommen hinten an. Detective Brady hat Privat so viel aufzuarbeiten das er den Fall doch an manchen Stellen vernachlässigt und auch die Autorin tut das stellenweise, so dass ich mich teilweise gelangweilt fühlte. Zur Entschuldigung muss man sagen, das der Fall schon viel mit dem Privatleben des Ermittlers verbunden ist, so kennen sich alle wichtigen Personen schon Länger und dann bleibt es wohl nicht aus. Trotzdem hätte ich mir manchmal weniger Privatleben und mehr Kriminalfall gewünscht. Auch konnte ich manche Handlungen nicht nachvollziehen, die Aufklärung des Mordes hätte für mich noch ein wenig früher kommen können, auch da gab es Nebenhandlungen in denen sich Danielle Ramsay verstrickt hat. Am Ende dann war ich total überrascht über den wirklichen Tatablauf.
So hat dieser Krimi seine guten und schlechten Seiten. Er ist für mich nicht überragend, aber auch nicht gähnend langweilig. Der Titel allerdings passte für mich nicht wirklich.

Vielen Dank an Piper

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