[Rezension] David Osborn – Tödliches Experiment

David Osborn
Tödliches Experiment
ISBN 978-3-86532-358-3
Taschenbuch
10,95 €
Erschienen bei Pendragon

Inhalt:
Susan und John wollen bald heiraten, als er einen Unfall hat bei dem er an seinen Verletzungen stirbt. Er war ein angesehener Biologe und war an etwas sehr weltbewegendes am Forschen. So wie auch sein Kollege und Freund Michael. Susan ist Neurobiologin und arbeitet dann in der selben Stiftung wie Michael und führt die Forschungen ihres verstorbenen Freundes fertig. nichtsahnend wofür die Stiftung diese Ergebnisse braucht, bis sie eine schockierende Entdeckung macht die ihr Leben kosten kann.

Meine Meinung:
Tödliches Experiment ist für mich nur bedingt ein Thriller. Zunächst ist es eher ein heranführen an eben diese Forschung und an Experimente am Menschen die ich mir nie vorstellen mag. Da wird ein Krebskranker Patient gefragt ob er sich als Versuchsperson zur Verfügung stellen würde ohne das er ahnt was auf ihn zu kommt und das vollkommen illegal oder zumindest am Rande der Legalität. Später kommt ein wenig Spannung auf wenn auch nur sehr gering. Erst am Ende ist diese dann auf dem Höhepunkt während sie doch einige Höhen und Tiefen hinter sich hat.

Die Versuche sind für mich das erschreckendste in diesem Buch. Ich mag mir gar nicht vorstellen das irgendwo auf der Welt an Menschen geforscht wird, aber vielleicht wissen wir viel weniger als wir glauben, auch wenn es verboten ist. So schließlich geht es auch der Umwelt von der Stiftung. Die hat ja schließlich auch keine Ahnung davon wie geforscht wird. An Köpfen und nicht an Körpern. Die durch Maschinen am Denken und Leben gehalten werden. Nur um die Denkfähigkeit zu erhöhen. Allerdings ist das Schlimmste dann der Ehrgeiz der Ärzte die dann nicht mehr nur Freiwillige, die kurz vorm Tod stehen,  zum Experimentieren nehmen sondern auch Menschen, die vielleicht auch so überlebt hätten.

Die Protagonisten haben hier sehr wenig Tiefe überhaupt lernt man nur ein Arbeitsumfeld kenne, wenig Privates was sie für mich recht unpersönlich wirklich lassen, aber das passt ja auch irgendwie zu dem was sie vermitteln sollen. Sie sind kalte berechnende Forscher die für die Wissenschaft über Leichen gehen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch wenn es ein recht anspruchsvolles Thema ist kann man als Laie mithalten. Hier und da gibt es schon mal medizinische Begriffe aber das ist eher selten.

Tödliche Experimente sollte eine Warnung sein, das auch die Wissenschaft ihre Grenzen haben sollte.

Danke an Das Buch Magazin und Pendragon

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